fluktuieren:
- Google: 1. Myron Scholes, 2. Antoine de Saint-Exupéry, 3. Kurt Waldheim, 4. Otto Skorzeny
(Bei den Bildern schiebt sich auf Platz 2 noch Leopoldo Batres dazwischen.)
- Bing (am Morgen): 1. Josif Stalin, 2. Johann Wolfgang v. Goethe, 3. Nikolaj Tscherkassow, 4. Adolf Hitler
- Bing (am Abend des selben Tages): 1. Manfred v. Richthofen, 2. Marilyn Monroe, 3. Erich Raeder, 4. Johann Wolfgang v. Goethe, 5. Pablo Picasso, 6. Ernst Thälmann, 7. Manni Schmider, 8. Wladimir Putin, 9. Adolf Galland, 10. Walter Scheel, 11. Josif Stalin, 12. Heinrich Brüning, 13. Heinz Guderian, 14. David Ben Gurion. (Zählen die etwa nicht längerfristig, sondern alle paar Stunden neu?)
- Yahoo: 1. Lech Wałesa, 2. Josif Stalin, 3. Adolf Hitler, 4. Karl Dönitz, 5. Pablo Picasso, 6. Erich Raeder, 7. Werner Mölders
- Webcrawler: 1. Andrej Tupolew, 2. Erich Raeder, 3. Werner Mölders, 4. Manfred v. Richthofen, 5. Erhard Milch, 6. Erich Ollenhauer, 7. Martin Bormann, 8. Kurt Schumacher
- Duckduckgo: 1. Johann Wolfgang v. Goethe, 2. Menachim Begin, 3. Frank Sinatra, 4. Marc Chagall, 5. Karl Dönitz, 6. Werner Mölders, 7. Erich Raeder, 8. Manfred v. Richthofen, 9. Adolf Hitler
- Yandex: 1. Nikolaj II, 2. E. E. Dwinger, 3. Erich Hartmann, 4. Walter Scheel, 5. Wladimir Putin, 6. Otto v. Bismarck, 7. Winston Churchill, 8. Franz v. Papen, 9. Erich Ollenhauer, 10. Adolf Hitler
Na sowas - kaum noch eine Übereinstimmung mit den alten Resultaten, dafür Annäherung untereinander! (Das würde noch deutlicher, wenn man etwas weiter "nach unten" ginge: Tünnes Ollenhauer und Scheel plazieren sich fast überall in der Top 10 - welchen Narren mögen die Spider nur an jenen vergleichsweise unbedeutenden Figuren gefressen haben? Und weshalb fallen die einstigen Favoriten Ebert, Pinochet, Sandino und Schliemann nun bei allen einvernehmlich durchs Raster, um ebenso einvernehmlich Goethe, Mölders, v. Richthofen und Stalin (wohlgemerkt alles Seiten, die schon beim ersten "Testlauf" längst vorhanden waren, aber offenbar keine Beachtung gefunden hatten!) Platz zu machen? Und was hat Google plötzlich gegen die Seiten über Che Guevara und Rocky Marciano? Dikigoros ist dieser Frage etwas genauer nachgegangen, da Google sie früher als einzige Suchmaschine in der Spitzengruppe führte, als sie noch gar nicht fertig waren (und nun, da sie fertig sind, einvernehmlich überhaupt nicht mehr). Ach, da steht ja noch etwas: "Einige Ergebnisse wurden entfernt wegen Verstoßes gegen die Gebote der politischen Korrektheit." (So übersetzt Dikigoros die längere, etwas umständlicher formulierte, um nicht zu sagen verklausulierte Erklärung :-) Auch wenn man ganz gezielt "Rocky Marciano, Lebenslauf, Dikigoros" eingibt, erscheint die Seite nicht, sondern statt dessen die Lebensläufe von Max Schmeling und Cassius Clay alias Muhammad Ali - die bestimmt nicht weniger "politisch unkorrekt" sind. Nun, vielleicht ist es ja tatsächlich nur eine Angleichung an die Ergebnisse der anderen Suchmaschinen...
Nur ganz oben hat offenbar jeder Spider seine eigene, z.T. sogar ganz exclusive Meinung. (Einige der Erstplazierten tauchen anderswo nichtmal in der Top 20 auf :-) Und das ist noch höflich ausgedrückt - man könnte auch sagen: "... absurde..." Gewiß, der letzte Tsar Rußlands und sein Nach-Nachfolger sind dort wieder [un]ziemlich en vogue, und die Seite über den polnischen Stasi-IM und Deutschenhasser sollte man unbedingt gelesen haben; aber die über Tupolew war bei Aufruf noch nicht mal zur Hälfte fertig, die über Goethe ist ein kommentierter Gastbeitrag, den Dikigoros lediglich mit ein paar Bildern aufgehübscht hat, und die über Scholes bestand bloß aus Matritze - mit nackten Jahreszahlen -, Überschrift und Titelbild - der Gauner versteht es nämlich, so gut wie alle näheren Informationen über seine Person vor der Öffentlichkeit zu verbergen. (Er wird wohl seine Gründe haben :-) Vielleicht suchen gerade deshalb so viele Surfer danach bei Dikigoros, weil sie glauben, daß er ihnen da weiter helfen könnte? Sorry, aber auch er ist kein Hellseher; und seine persönlichen Kontakte zu Anwaltskollegen in den USA reichen gerade noch so weit, daß er etwas zum Prozeß um Scholes' Schwindel-, pardon, Heckenfond schreiben kann - viel mehr aber auch nicht. Übrigens ist Scholes einer von einem halben Dutzend Juden, die neu auftauchen; beim ersten Mal war es nur ein einziger - der zudem vehement bestritt, es zu sein -, und das auch nur auf Platz 12. Auch Russen gibt es jetzt ein halbes Dutzend statt wie früher nur einen. Und um noch eins draufzusetzen: Es gibt sieben Flieger aus drei Ländern statt wie früher nur zwei aus Deutschland; jede Suchmaschine verzeichnet mindestens einen - der Webcrawler sogar vier unter den ersten fünf! Allerdings fehlen auf den Spitzenpositionen ausgerechnet vier der interessantesten - ein US-Amerikaner, ein Franzose, ein Deutscher und ein Italiener. Und der einst weltbekannte russische Kosmonaut Jurij Gagarin landet selbst beim Webcrawler nur auf Platz 291 - Dikigoros hat sich extra durchgeklickt -; das ist nämlich eine "Meta-Suchmaschine", welche die Ergebnisse aller anderen Suchmaschinen auswertet, und sie verzeichnet denn auch mit Abstand die meisten seiner Seiten (eigentlich alle, die mindestens ein Jahr online sind, sogar diejenigen, die nur noch Verweise auf neue URLs enthalten, auf die Dikigoros einige seiner größeren Dateien aus Platzgründen verschoben hat), Google die wenigsten.
(Nachtrag: Letzteres gilt wohlgemerkt nur für das halbe Dutzend hier vorgestellter "großer" Suchmaschinen. Eher nebenbei hat Dikigoros die drei Wörter auch mal auf der kleineren Startpage eingegeben, die lediglich vier "Treffer" ausgespuckt hat - und dazu noch ziemlich ausgefallene, nämlich: 1. Kurt Waldheim, 2. Brigitte Bardot, 3. Gougoush, 4. Sonja Henie.)
(2. Nachtrag: Auch was Dikigoros über Google geschrieben hat, ist nicht mehr aktuell. Offenbar hat man dort die "politischen Unkorrektheiten" noch einmal überprüft - vielleicht mit Hilfe der famosen "KI" - und für doch nicht so gravierend befunden? Jedenfalls tauchen jetzt wieder reichlich "Treffer" auf - freilich in ganz anderer Reihenfolge als zuvor: 1. Marc Chagall, 2. Pablo Picasso, 3. Pelé, 4. Sun Yat-sen, 5. Nikolaj Tscherkassow, 6. Louis Armstrong, 7. Antoine de Saint-Exupéry, 8. Kurt Waldheim. Die einzige Konstante scheint zu sein, daß noch unfertige Seiten bevorzugt werden. Um wenigstens einen Teil der früheren Spitzengruppe wieder zu finden, muß man bis auf Platz 7+8 hinunter gehen.)
Dikigoros hat sich bemüht, die Gründe für diese Entwicklung zu enträtseln: Suchmaschinen richten sich ja [auch] nach der Häufigkeit von Verweisen anderer Webseiten, und die haben in letzter Zeit wohl stark zugenommen. So werden Dikigoros' Lebensläufe jetzt auf mehreren Seiten von Wikipedia in Bezug genommen (nicht auf deutschsprachigen - Gott bewahre! -, aber vor allem auf osteuropäischen und asiatischen - und auf Esperanto, dessen Bearbeiter er nicht genau lokalisieren kann, aber ebenfalls bei ersteren vermutet); außerdem werden immer mehr Diplom-, Magister- und Doktor-Arbeiten ins www gestellt, in denen er zitiert wird. (Übrigens durchweg korrekt, d.h. unter Kenntlichmachung als Zitat und Nennung seiner Urheberschaft, wie sich das gehört :-) Aber das ist nicht der Hauptgrund. Yandex listet mittlerweile über 8.000 "Treffer" auf - so viele Lebensläufe hat er nie geschrieben und würde das auch bis an sein Lebensende nicht annähernd schaffen, selbst wenn er wollte. Aber zahlreiche Leser haben seine Seiten 1:1 auf ihre eigenen Domains übernommen. Nein, das sind keine Plagiate - sie laufen ja unter seinem Namen -, sondern präventive Rettungsaktionen, gegen die er überhaupt nichts einzuwenden hat - im Gegenteil: Wenn seine URLs eines Tages gesperrt werden sollten oder wenn er nicht mehr ist und die Provider seine Webpräsenz irgendwann wegen "Untätigkeit" löschen, dann bleiben die Inhalte so der Nachwelt erhalten. Eine Bitte nur: Auch Dikigoros lernt auf seine alten Tage noch hinzu, und wann immer das der Fall ist, ergänzt oder korrigiert er seine Webseiten; also schaut doch von Zeit zu Zeit nochmal vorbei und übernehmt die jeweils aktuellste Fassung! 2. PS Ende.
Nun gibt es allerdings einige wenige Trolle, die in Internetforen genau das Gegenteil über Dikigoros' Webseiten verbreiten. So schrieb z.B. jemand, der sich mit dem Namen des britischen
Geheimagenten 007
schmückt, auf dem österreichischen "Science Blog", Dikigoros sei "keine seriöse Quelle", erhebe "unzählige schwere Anschuldigungen [...] gegen praktisch alle historischen Persönlichkeiten der letzten hundert Jahre" und liefere "konsequent keine Quellen", so daß der Leser "Wahrheit und Lüge" nicht trennen könne. Wie der doppelte Wortgebrauch zeigt, weiß der gute Mann wahrscheinlich gar nicht, was in der Geschichtswissenschaft als "[Primär-]Quelle" gilt bzw. kann sie nicht von "[Sekundär-]Literatur" unterscheiden. Dikigoros schreibt darüber ausführlicher
an anderer Stelle
- auch darüber, daß dieser Unterschied nichts mit "Wahrheit und Lüge" zu tun hat: Es gibt in beiden Kategorien viele Wahrheiten und viele Lügen; die Kunst besteht darin, sie auseinander zu halten bzw. in den richtigen Zusammenhang zu bringen. Lest doch mal exemplarisch Dikigoros' - partielle - Analyse der so wichtigen Reichstagswahl vom Juni 1932 in der letzten Fußnote seines
Hugenberg-Lebenslaufs. Oder seine Analyse der malaysischen Wahl von 2022 in seinem
Mahathir-Lebenslauf. Oder seine Erklärung, weshalb es anno 1993 zur Abspaltung der weltbesten Schachspieler von der FIDE kam, in seinem
Kasparow-Lebenslauf.
Die einzelnen Fakten sind in allen drei Fällen bekannt, und die Echtheit der Quellen ist völlig unbestritten - es ist bloß noch niemand vor ihm auf die Idee gekommen, sie im Zusammenhang auszuwerten! [Wer es gerne etwas ausführlicher hätte, besorge sich "Werkzeug des Historikers" von Ahasver v. Brandt - früher Pflichtlektüre für Geschichts-Studenten an allen mitteleuropäischen Universitäten - und lese dort insbesondere "Kapitel III: Die Quellen".] Dikigoros will sich hier nicht wiederholen; aber er kann seinen Lesern versichern, daß er auf jeder einzelnen seiner biografischen Webseiten sowohl jede verwendete Quelle als auch jede verwendete Literatur nennt. Ferner, daß er sie eingehend und "kritisch" darauf abgeklopft hat, was glaubhaft und was unglaubhaft ist, wobei er verbleibende Zweifel nebst Begründung - und ggf. abweichende Angaben - durch klein gedruckte Anmerkungen entweder im Text oder - wenn sie länger sind - in Fußnoten zum Ausdruck bringt. (Allerdings verzichtet er auf eine pseudo-wissenschaftliche Zitatenklauberei um des Zitierens Willen, wie sie auf
gewissen anderen Webseiten
üblich ist, wobei es sich oft um Web-Zitate handelt, die letztlich im Kreise herum führen und zur Unterscheidung von "Wahrheit und Lüge" gleich gar nichts beitragen :-) Viele nennt er nicht nur, sondern bildet sie auch ab, vor allem die in Deutschland wenig oder gar nicht bekannten. (Warum? Weil mal jemand - der ihm ansonsten durchaus nicht feindlich gesonnen ist - in einem Internetforum die Existenz eines bestimmten Buches, das Dikigoros im Regal stehen und aus dem er zitiert hat, angezweifelt hat. Wohlgemerkt, es handelt sich um ein ganz unverfängliches Buch über
eine ganz unverfängliche Person,
für die sich heute kaum noch jemand interessiert, die insbesondere niemand mehr für sich in Anspruch nimmt, weder als Lichtgestalt noch als Buhmann; sie taucht hier nur auf, weil sie vor vielen Jahrzehnten mal sehr bekannt, ja berühmt war.) Von einigen fertigt Dikigoros sogar Dateien mit Exzerpten und/oder Rezensionen an und lädt diese - so es ihm die Urheberrechte-Inhaber auf Anfrage gestatten - zur Vertiefung für interessierte Leser hier auf.
Einiges stammt aus Dikigoros' eigener Wahrnehmung, denn er ist viele Jahre lang mit offenen Augen und Ohren durch die Welt (zu der ja auch Deutschland gehört!) gereist und hat einiges mit erlebt; er ist also als Zeitzeuge selber "Quelle" - im Gegensatz zu denen, die ihre Weltanschauung, ohne die Welt selber angeschaut zu haben, aus zweiter Hand von den staatlich kontrollierten Nachrichtensendern und Zeitungen beziehen. Kurzum, seine biografischen Webseiten halten in der Sache jeder "wissenschaftlichen" Prüfung ohne weiteres stand. (Das unterscheidet sie von den Seiten der öffentlich-rechtlichen
"Faktenchecker",
die sich meist schon auf den ersten Blick als plumpe Lügenpropaganda der Regierung entpuppen.) Zugegeben, in der Formulierung nicht - aber das ist gewollt; Dikigoros vermeidet ganz bewußt sowohl den trocken-wissenschaftlichen als auch den mit fachchinesischen Fremdwörtern durchsetzten journalistischen Stil. Seine Leser können ihn gleichwohl unbesorgt zitieren, denn er achtet bei seinen Formulierungen - auch und gerade solchen, die vordergründig als "flapsig" empfunden werden könnten - darauf, daß sie wenn nicht politisch, so doch juristisch korrekt sind. (Die Zitate, die Mr. Bond im weiteren Verlauf seines Blog-Beitrags zum besten gibt, stammen nicht von Dikigoros - sie sind frei erfunden :-) Und was die Behauptung anbelangt, daß Dikigoros alle - vor allem die Politiker - schlecht mache, so beruht dieser Eindruck wohl auf nachlässiger oder unzureichender Lektüre. Er kann ja nichts dafür, daß die meisten politisch-korrekten Surfer lieber seine Webseite über ihren Liebling
John F. Kennedy
- oder die über andere krumme Hunde auf dem US-Präsidenten-Sessel - anklicken als die über den braven (und deshalb so gut wie vergessenen)
Calvin Coolidge,
daß sie sich lieber mit dem irischen Politclown
Brian ('Biffo') Cowen
befassen als mit dessen Landsmann, dem (nicht nur körperlich) großen
Éamon de Valera,
daß sie lieber die Besprechung des Attenborough-Films
"Gandhi"
lesen als den Kurzlebenslauf von dessen Gegenspieler
Jinnāh
und lieber der Fährte des Grauwolfs im
Ergenekon folgen als dem Lebensweg
Atatürks.
Und überhaupt kann Dikigoros nichts dafür, daß bisher so wenige Surfer z.B. seine Webseite über
António Salazar
besucht haben, die nicht nur die umfangreichste auf Deutsch, sondern auch die qualitativ beste über den bedeutenden portugiesischen Staatsmannn im www ist. (Die einzige umfangreichere - portugiesische - ist ein unübersichtliches Sammelsurium aus Kraut und Rüben.) Beides gilt auch für seine Seite über die japanische Schaupielerin
Kyō Machiko,
und zumindest ersteres auch für seine Seiten über den Mexikaner
Porfirio Díaz, den Galizier Ukraïner
Stepan Bandera, den Bengalen Inder
Subhāś Chandr Bōś, den Paraguayer
Alfredo Stroessner und den Malaysier
Mahathir,
von dem einige Deutsche wahrscheinlich noch nie gehört haben, ebenso wenig wie von dem Kabiyen Togolesen
Gnassingbé Eyadéma
- dabei war der erstere der am längsten regierende unter den so genannten "demokratisch gewählten" Politikern des 20. Jahrhunderts weltweit, und der letztere der am längsten regierende unter den "nicht-demokratischen" (aber noch häufiger "gewählten" :-) Politikern Afrikas im 20. Jahrhundert. (Merke: Manche Völker - zumal in der "Dritten Welt", wo man noch nicht so verdummt gebildet ist wie bei uns - wollen, wenn man ihnen denn die Wahl läßt, lieber einen ordentlichen Diktator als
einen Haufen unordentlicher Democraps/Demokratzer :-) Speziell in den letzten beiden Fällen legt Dikigoros Wert auf die Feststellung, daß er, obwohl sie ihm insgesamt durchaus negativ erscheinen und persönlich unsympathisch sind, auch ihre außerhalb ihrer Heimatländer weitgehend unbekannten positiven Leistungen festhält - wohlgemerkt ohne sie zu "werten"!
Daß in der Kategorie "Nieten in Nadelstreifen" nur solche auftauchen, liegt in der Natur der Sache - sonst hätte Dikigoros sie ja "große Unternehmerpersönlichkeiten" betitelt. (Und wer ihm ständig mailt, daß er noch unbedingt diese[n] oder jene[n] aufnehmen müsse, sei daran erinnert, daß er seine Sammlung bewußt auf das 20. Jahrhundert beschränkt hat; wer also erst im 21. Jahrhundert Bankrott gemacht hat, bleibt außen vor, ebenso, wer heuer noch als große Leuchte der Wirtschaft gefeiert wird und sich noch nicht als Tranfunzel entpuppt hat, womit in einigen Fällen ja durchaus zu rechnen ist; aber das wird Dikigoros hoffentlich nicht mehr miterleben, denn es hätte dramatische Folgen - nicht nur wirtschaftliche - für die ganze Welt.)
Bei der Kategorie "Soldaten und andere Helden" hat Dikigoros die letzteren ganz bewußt in Anführungsstriche gesetzt, um deutlich zu machen, daß er die meisten, die man als solche gefeiert hat - und z.T. noch immer feiert - eben nicht dafür hält, sondern in vielen Fällen sogar für das, was man gemeinhin als "Kriegsverbrecher" bezeichnet. Aber auch da gilt: Er verschweigt weder die positiven Seiten der letzteren noch die negativen Seiten derjenigen, die er für echte Helden hält. Von den 53 Personen in seiner Sammlung sind das gerade mal zehn: zwei [US-]Amerikaner, ein Armenier, ein Belgier, ein Brite, zwei Deutsche, ein Italiener, ein "Österreicher" und ein Russe, außerdem zwei weitere - ein Ire und ein Türke -, die Dikigoros in andere Kategorien einsortiert hat, wo sie nach seiner Meinung noch mehr geleistet haben. (Merke: Ein richtiger Held kehrt lebend aus dem Krieg zurück und stellt danach als Zivilist etwas Ordentliches auf die Beine. Töten und Sich-töten-lassen allein macht noch keinen Helden!)
In diesem Zusammenhang erlaubt sich Dikigoros noch, auf sein jüngstes Projekt hinzuweisen,
"Archäologen und Restesucher",
das durchweg Personen enthält, die er sehr bewundert und entsprechend "positiv" darstellt (freilich wiederum, ohne "Negatives" - oder das, was eine von selbsternannten
"Tugendwächtern"
verblödete zur "politischen Korrektheit" erzogene Nachwelt dafür halten mag - zu verschweigen).
Dagegen hat er - trotz wiederholter Anregung aus seinem Leserkreis - auf eine Kategorie "Journalisten und Fernsehreporter" verzichtet. Denn als er seine Frau - die ja nicht ganz unbelesen ist und auch relativ oft in die Glotze schaut - fragte, fiel ihr ad hoc nur der fliegende lügende Holländer
Claas Relotius
ein - aber der gehört ja nun eindeutig ins 21. Jahrhundert; und als er ihr im Gegenzug ein paar Kandidaten aus dem 20. Jahrhundert nannte, an die er zuerst gedacht hatte, kannte sie von denen keine[n] einzige[n] (mehr?) - was auch daran liegen mag, daß viele davon nicht auf Deutsch geschrieben haben; aber er fürchtet, daß es den meisten seiner Leser[innen] ebenso erginge und daß eine solche Sammlung auf wenig Interesse stoßen würde - also begnügt er sich an dieser Stelle mit dem Hinweis, daß er einigen möglichen Kandidaten bereits Webseiten im Rahmen anderer Projekte gewidmet hat, z.B. in ihrer Eigenschaft als
Reisebuchautoren,
Schriftsteller oder
Historiker.
Wie dem auch sei, möge sich jeder Leser heraus picken, was ihm am interessantesten erscheint; Dikigoros wird sich darob nicht ärgern, sondern allenfalls wundern.
Herrscher und andere Politiker ("Staatsmänner")
Wissenschaftler und "Wohltäter der Menschheit"
Manager und andere "Nieten in Nadelstreifen"
Schauspieler, Film- und Fernseh-"Stars"
Maler und andere bildende Künstler
Soldaten und andere "Helden"
Archäologen und Restesucher
Musiker und Musikanten
Sportler und Spieler

Anhang:
Einzelübersicht aller tabellarischen Lebensläufe, nach Ländern geordnet.
heim zu Reisen durch die Vergangenheit