BRIAN  COWEN  ("BIFFO")
[BRÍAN Ó COMHAIN]

MALVM  EST  HOMINIBVS
MAXIMVM IMMODERATIO

[Cowen]
[Unterschrift]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1960
10. Januar: Brian Cowen wird als zweiter von drei Söhnen des Kneipenwirts Bernard Cowen in Tullamore (Grafschaft Offaly [Uíbh Fhailí]) geboren. Seinen Vater haben für viele Runden Freibier dankbare Zecher erst in den Kreistag von Offaly, dann sogar ins irische Parlament [Dáil Éireann] gewählt, wo er Abgeordneter der Fianna Fáil* ist. Der kleine Brian widmet sich vor allem dem reichlichen Genuß von Speisen und Getränken (nach eigenem Eingeständnis auch dem von Marihuana) und wächst schnell zu einem großen Brian heran. Er besucht bis zum 12. Lebensjahr die Dorfschule in Clara und arbeitet danach in der väterlichen Kneipe als Barmann.**


1984
Cowens Vater stirbt an Leberzirrhose; Brian erbt seine Abgeordneten-Mandate im Kreistag von Offaly und im Dáil - wo er der jüngste Abgeordnete ist. (Die Kneipe erbt sein ältester Bruder Christopher, daher bleibt ihm, der sonst nichts gelernt hat, nichts anderes übrig, als in die Politik zu gehen.) Wegen seiner Fettleibigkeit bekommt er auf der Hinternbank gleich zwei Plätze eingeräumt, wird dadurch erst bekannt und dann ein Vorderbänkler, obwohl (oder weil :-) er von nichts eine Ahnung hat - was ihn praktisch für jeden politischen Posten gleichermaßen prädestiniert. Man nennt ihn beinahe liebevoll "Biffo" - Abkürzung für "big ignorant fool from Offaly [fetter unwissender Narr aus Offaly]".***

[Biffo on the bog]
1990
Cowen heiratet Mary Dolly Molly Molloy.
(Dolly Mary has a little lamb hat zwei Töchter.)

[Mary Molloy] [Klonschaf Dolly]

1992
Mit Annahme der Verträge von Maastricht verliert Éire einen Großteil seiner Souveränitsrechte an die EU.


Biffo wird Arbeitsminister. In der Öffentlichkeit wird er allerdings eher als Faulpelz wahrgenommen, der seine Zeit weniger mit Arbeit als mit Fressen, Saufen und dolce far niente verbringt.


1993
Biffo wird Minister für Transport, Energie und Kommunikation. Er setzt sich für besonders geräumige Fahrzeuge ein, da er selber in kein normales Auto paßt.
[Biffos Spesenrechnungen für Mietwagen sind legendär. Beim Besuch des Filmfestivals von Cannes - zweifellos eine Dienstreise/ein hoheitlicher Akt im Sinne des Gesetzes - mietete er für die Fahrt vom Flughafen und zurück ein speziell für ihn geeignetes Fahrzeug an, was den irischen Steuerzahler 9.616.- Euro kostete.]


1994
Ein von Biffo verursachter Korruptionsskandal (Insiderhandel mit "Arcon"-Aktien) kostet Fianna Fáil die Regierung und den Parteivorsitzenden Albert Reynolds sein Amt. Im Schattenkabinett des neuen Parteivorsitzenden und Oppositionsführers Bertie Ahern wird Biffo Sprecher für Ernährung, Land- und Forstwirschaft.


1997
Fianna Fáil kehrt zurück an die Regierung. Ahern wird Taoiseach ["Tiißätsch"] (Premierminister); Biffo wird Minister für Volksgesundheit, Familie und Kinder.
Während seiner Amtszeit wird Éire - das 1960 noch die höchste Geburtenrate Europas hatte - zum Land mit der niedrigsten Geburtenrate Europas. (Diese traurige politisch unkorrekte Wahrheit unterliegt jedoch zunehmend der Zensur.)

[Biffo in the buff]

Als probaten Ausgleich fordert und fördert Biffo die Einwanderung von kriminellenfarbigen Mitbürgern, vor allem aus der "Dritten Welt".


Auch der "National Health Service" (das öffentliche Gesundheitswesen) kommt unter Biffo völlig auf den Hund: In den Krankenhäusern fehlt es an Betten und bald auch an Ärzten und Krankenschwestern, da diese ob ihrer miserablen Bezahlung entweder streiken oder gleich ganz kündigen. Als probaten Ausgleich importiert Biffo Ärzte und Schwestern aus Osteuropa (einschließlich Ex-DDR).


2000
Biffo wird Außenminister. Er widmet sich besonders der Unterstützung der Palästinenser - von deren Terror-Methoden selbst die Iren noch viel lernen können**** - und schließt Freundschaft mit 'Arafāt. Auch Biffos Sympathien für die iranischen Ayatullahs werden bald sprichwörtlich.


2002
Biffo wird stellvertretender Vorsitzender von Fianna Fáil.

2003
Wie sein ehemaliger deutscher Amtskollege TünnesScheel und sein künftiger italienischer Amtskollege Berlusconi versucht sich Biffo auch als Schlagersänger. Er nimmt eine gemeinnützige CD auf für bedürftige Zecher in Tullamore.


Biffo gilt auch als kompetenter Kunstliebhaber; vor allem die großen italienischen Meister sollen es ihm angetan haben.


2004
Biffo wird Finanzminister. Als solcher führt er Éire in Wildwestmanier von einem der finanziell gesündesten Staaten Europas an den Rand des Staatsbankrotts.
(Éire ist neben Ísland einer der Hauptauslöser der im Herbst 2008 ausgebrochenen "Weltfinanzkrise"; bis dahin galt es als einer der "Tigerstaaten" - nun gilt Biffo als "Tiger Killer" - was seiner politischen Karriere jedoch zunächst keinen Abbruch tut.)

[Biffo - gesucht wegen Verbrechen gegen die Wirtschaft]

2008
Mai: Ahern tritt nach einem Korruptionsskandal zurück; Biffo wird sein Nachfolger als Vorsitzender von Fianna Fáil und als Taoiseach. (Er regiert in einer Koalition mit der "National-progressiven-demokratischen Partei" - bei der Biffo sein Wildwestprogramm als Finanzminister abgeschrieben hatte - und der "Ökologischen Partei", die sich in "Grüne Partei" umbenannt hat, weil das besser zu Irland paßt.)


Im Volk macht der Spruch die Runde: "Wenn so ein Penner Nr. 1 im Staat wird - warum soll man sich dann noch anstrengen?"


Biffos erste Amtshandlung besteht darin, irisches Schweinefleisch im Wert von 180 Mio Euro vom Markt zu nehmen, da bei einem (!) Schwein Spuren von Dioxin entdeckt wurden und er Angst hat, sich und seine Schweinsbäckchen anzustecken. Die irischen Steuerzahler sind ihm sehr dankbar. (Und Biffo ist dankbar, daß er sich vorerst keiner Wahl stellen muß :-)


Juni: Biffo spricht sich für die Annahme des EU-Reformvertrags von Lissabon aus - auch die Vetragsgegner setzen ihn auf ihre Plakate. Daraufhin wird der Vertrag in einem Volksentscheid abgelehnt.*****


Biffo reist in ganz Europa herum, entschuldigt sich für das skandalöse Verhalten seiner Untertanen und verspricht, so oft neu abstimmen zu lassen, bis der Vertrag angenommen wird. Einer seiner ersten Wege führt ihn nach RomBerlin. Gemeinsam mit BRDDR-Kanzlerin Sarah Sauer - im Volksmund "das Ferkel" genannt - beratschlagt er, wie man Deutschland, Irland und Europa am schnellsten und sichersten in den Untergang führen kann.

[Eine Hand wäscht die andere: Der Verderber Irlands mit der Verderberin Deuschlands] [Der Untergang]

Dezember: Bei einer Umfrage der französischen Zeitung La Tribune nach dem kompetentesten Regierungschef aller EU-Staaten landet Biffo aus unerfindlichen Gründen auf Platz 26 von 27.


2009
Januar: Biffo - der nicht weiß, wie man ein Mikrofon bedient - läßt sich dabei erwischen, wie er während einer Parlaments-Debatte zusammen mit seinen Zechkumpanen die Opposition in der ihm eigenen Fäkalsprache der Kneipenwirte beschimpft, ohne zuvor sein Mikrofon ausgeschaltet zu haben.


März: Biffo reist nach Washington, um dem neuen (seit Januar) US-Präsidenten Barry Ó Bama einen Topf Gemüse zu überreichen.



Barry versichert Biffo, irischer Abstammung zu sein, und zwar ebenfalls aus der Idioten-Provinzdem schönen Offaly (aus dem 300-Seelen-Dorf Moneygall [Muine Gall]) was dieser gerne glaubt.******

[Kein Zweifel: er ist aus Offaly]

Besonders freut sich Biffo, daß man ihm zu Ehren sowohl das Wasser im Springbrunnen vor dem Weißen Haus als auch den zur Begrüßung gereichten Sekt grün gefärbt hat. (Bösartige Gerüchte, daß sich Biffo an letzterem bis zur Besinnungslosigkeit besoffen habe, werden später dementiert.)
Die beiden Politiker entdecken große Gemeinsamkeiten, vor allem hinsichtlich ihres Könnens.


Bei einem Presseempfang liest Biffo - der auch nicht weiß, wie man einen Teleprompter bedient - die Rede, die Barry gerade abgelesengehalten hat, noch einmal als seine eigene ab.******* Die ganze Welt lacht über den dümmsten irischen Politiker aller Zeiten.


Weniger zum Lachen finden einige Iren allerdings, daß Biffo dem Krypto-Muslim Obama am Rande seines Gemüse-Besuchs zugesagt hat, von den USA bisher auf Guantánamo festgehaltene muslimische Terroristen in Éire aufzunehmen. (Er hält sie für gute Patrioten, da grün auch die Farbe des Islam ist.)


Biffos Portrait (wie böse Zungen meinen: leider nicht er selber :-) wird in der irischen Nationalgalerie in Dublin aufgehängt.


Biffo regiert ähnlich humorlos wie einst der - nicht halb so fette - deutsche Politiker Friedrich Ebert: Er erstattet Strafanzeige wegen Beleidigung, Obszönität, Aufstachelung zum Haß und Sachbeschädigung. (Der "Täter" hat einen Nagel in die Wand der Nationalgalerie geschlagen und sie somit "beschädigt".) Ferner läßt er ein Rollkommando der Polizei - unter Verletzung des Pressegesetzes - den Redakteur eines Fernsehsenders mit vorgehaltener Waffe zwingen, den dort bekannten Namen des "Täters" preiszugeben. Alle Medien, die wahrheitsgemäß über diesen Vorfall berichtet haben, müssen ein Dementi veröffentlichen und die verantwortlichen Mitarbeiter fristlos kündigen. Seitdem gilt Cowen den Iren nicht mehr nur als Hanswurst, sondern als Verbrecher. Die Opposition vergleicht ihn mit Stalin - der schon tot ist, so daß er sich gegen diesen beleidigenden Vergleich nicht mehr zur Wehr setzen kann.
April/Mai: Nachdem Biffo, um von alledem Abstand zu gewinnen, auf Steuerzahlerkosten einen Urlaub in Mexiko verbracht hat (dessen Flagge zu einem Drittel grün ist, wobei Biffo wiederum an irische Landsleute denkt) bricht dort die Schweinegrippe A/H1N1 aus, eine nach Ansicht der WHO gefährliche Virus-Infektion, die sowohl von Tier zu Mensch als auch von Mensch zu Tier übertragen werden und sogar tödlich verlaufen kann. Biffo fühlt sich daher in Sachen Schweinefleisch-Vernichtung vollauf bestätigt. seine Gegner argwöhnen allerdings, daß er selber die armen Schweine angesteckt haben könnte.

[Biffo incognito (mit Perücke) im Schweinestall]

(Später kommt heraus, daß es sich um einen ganz harmlosen Grippevirus handelt - eine von unzähligen Mutationen, mit denen die Menschheit seit Millionen Jahren zusammen lebt. Die Schweine sind umsonst gestorben - ebenso tausende Iren, die sich auf Veranlassung von Biffo einer Grippeimpfung unterzogen haben, an deren "Neben"-Wirkungen". Andere - etwa immunisierende - Wirkungen hat der Impfstoff nicht. Daraufhin wird er in anderen Staaten - u.a. der BRDDR -, wo er ebenfalls für Milliarden Steuergelder angekauft wurde, noch rechtzeitig vernichtet, bevor er weitere Todesopfer fordern kann. Kein Politiker, kein WHO-Funktionär und kein Farma-Industrieller werden je zur Rechenschaft gezogen.)
15. September: Auf dem Parteitag von Fianna Fáil in Athlone werden Umfragewerte bekannt, wonach die Partei nur noch ca. 10% der Bevölkerung hinter sich hat. Biffo freut sich trotzdem - wie böse Zungen behaupten, weil er ohnehin nicht weiter als bis 10 zählen kann, tatsächlich aber wohl, weil er mit noch niedrigeren Umfragewerten gerechnet hatte. Im Volksmund wird die F.F. nur noch als Versager-Partei ("Fianna Fail") oder Kneipen-Partei ("publican party" statt "republican party") und Biffo als Hanswurst, Clown oder "lachende Kuh" ["The Laughing Cowen", nach der bekannten Käsesorte "La vache qui rie"] bezeichnet.

[Biffo beim Zählen] [Biffo der Clown] [Biffo der lachende Ochse]

Allabendlich bringt das irische Fernsehen Sendungen, die Cowen als - meist besoffenen - Vollidioten zeigen (u.a. eine Rede, in der er sagt, es sei ihm völlig egal, ob er 55% oder 15% der Wählerstimmen bekomme; Hauptsache, er bleibe an der Regierung); täglich veröffentlichen die Zeitungen Fotos seiner öffentlichen [S]Auftritte.


(Einer seiner historisch gebildeten Anhänger kontert Kritik an Biffos Alkoholismus mit der - zutreffenden - Bemerkung: "Na und? Churchill war fast während des ganzen Zweiten Weltkriegs besoffen; trotzdem hat er den abstinenten Hitler besiegt!")


Oktober: Die Iren müssendürfen ein zweites Mal über die neue EU-Verfassung abstimmen.

[Hotel Europa]

Durch Manipulation bei der Stimmenauszählung erringen die Ja-sager diesmal einen grandiosen Sieg; Biffo läßt sich als Supermann feiern.******** (Lediglich böse Zungen bezeichnen das Ergebnis als "Cowengrad" und wagen die Frage zu stellen, wer denn für diesen Pavian und seine neue EU gestimmt haben soll.)

[Did you vote for this baboon?]

2010
Oktober: In Brüssel trifft Biffo erneut mit Sarah Sauer zusammen. Sie stellen fest, daß sie ihre gemeinsamen Pläne bereits ein gutes Stück voran getrieben haben und lachen herzlich über die dummen Untertanen, die das immer noch nicht bemerkt - oder jedenfalls nichts dagegen unternommen - haben.

[Ach, was sind die Untertanen dumm - zum Lachen!]

November: Biffo erklärt Éire für zahlungsunfähig; der Staatshaushalt muß fortan von der EU, d.h. hauptsächlich aus deutschen Steuergeldern, finanziert werden.*********


Die Iren verlassen zu 'zigtausenden ihr Pleite-Land, wie zuletzt im 19. Jahrhundert, auf dessen Niveau Biffo es wieder herunter gewirtschaftet hat. Die Irish Times stellt die retorische Frage, ob die Freiheitskämpfer von 1916 dafür gefallen seien.

2011
18. Januar: Biffo manipuliert auch die Abstimmung über einen Mißtrauensantrag im Parlament zu seinen Gunsten. (Es wird lediglich mitgeteilt, daß er obsiegt habe, ohne Zahlen zu nennen, und die Stimmzettel werden sofort vernichtet, damit niemand nachzählen kann :-) Daraufhin tritt Außenminister Micheál Martin unter Protest zurück.
19. Januar: Davon unbeeindruckt, übernimmt Biffo auch dieses Amt wieder selber - in Personalunion
20. Januar: Fünf weitere Minister treten zurück. Biffo beschimpft sie als "Ratten, die das sinkende Schiff verlassen".


21. Januar: Die Grüne Partei kündigt Biffo die Koalition auf.

[Greens Pull Plug]

22. Januar: Nun haben auch die Mitglieder von Fianna Fáil die Nase voll und zwingen Biffo zum Rücktritt vom Parteivorsitz; Martin wird sein Nachfolger.
01. Februar: Biffo kommt einem neuerlichen Mißtrauensvotum zuvor, indem er das Parlament auflöst und Neuwahlen ausschreibt. Allerdings verzichtet er, um sich eine letzte Blamage zu ersparen, auf eine neuerliche Kandidatur, nachdem Umfragen ein Absinken der zu erwartenden Wählerstimmen für F.F. auf 8% und für ihn selber auf unter 1% gezeitigt haben, und verläßt als letzte Ratte das sinkende Schiff.


Biffos politische Karriere ist damit beendet. In Nachrufen wird er einhellig als "der schlimmste Regierungschef in der Geschichte Irlands" und als "der Mann, der Irland ruinierte" bezeichnet; einige vergleichen ihn gar mit Nero oder Ludwig XVI - Vorschläge, entsprechend mit ihm zu verfahren, werden jedoch einstweilen leider nicht verwirklicht.


25. Februar: Bei den Parlamentswahlen gelingt es Fianna Fáil sensationell, immerhin 20 (statt bisher 77) der 166 Parlamentssitze zu gewinnen - mehr als das Doppelte des vor Biffos Rücktritt prognostizierten Ergebnisses - manche Iren betrachten ihren neuen Vorsitzenden Martin als Befreier von Biffo und bringen so ihre Dankbarkeit zum Ausdruck. Biffos Koalitionspartner haben weniger Glück: Die "Grüne Partei" erhält - trotz Verhältniswahlrechts - keinen einzigen Sitz, und die NPDP hatte sich bereits vor den Wahlen selber aufgelöst. Die schlimmsten Jahre der irischen Geschichte seit Cromwell sind vorüber.
Dezember: Der Titel des dicksten und dümmsten Regierungschefs********** der Welt geht auf Biffos Gesinnungsgenossen Kim Jong-un über, den "lieben Führer" von Nordkorea - dessen Bevölkerung es ähnlich dreckig geht wie der Éires. (Er hat es freilich - im Gegensatz zu Biffo, der ein blühendes Gemeinwesen übernahm und ruinierte - geerbt, nachdem es bereits von seinem Vater und Großvater völlig herunter gewirtschaftet worden war.)

[Fast so dick und dumm wie Biffo: Kim Jong-un]

2014
Mai: Cowen wird Frühstücks-Direktor ("non-executive director") des in Irland registrierten Erdöl-Multis Topaz.
(Dem Vernehmen nach nimmt Biffo seine neue Aufgabe sehr ernst: Er frühstückt von morgens bis abends und verleiht seinem Posten dadurch ein noch höheres Gewicht - ca. 3 Zentner :-)
Oktober: Biffo verliert auch den Titel des dicksten und dümmsten Politikers Europas, nämlich an Maggie de Block, die belgische Gesundheitsministerin (später auch Asylministerin und als solche noch weitaus schlimmer).


2016
Januar: Topaz wird an den kanadischen Lebensmittel-Konzern "Couche-tard [Langschläfer]" verkauft.
(Für alle, die es noch nicht wissen sollten: Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff für künstliche Lebensmittel und Kosmetika.)


(Biffo freut sich sehr - nicht nur, weil er ohnehin Langschläfer ist, sondern auch, weil er nun zusätzlich den UhuTest-Esser für konzern-eigene Produkte geben kann.)

2020
Ohne daß Biffo die Volksrepublik China besucht hätte, bricht dort die Corona-Grippe CoVid19 aus, eine nach Ansicht der WHO gefährliche Virus-Infektion, die sich alsbald wundersam über den ganzen Erdball ausbreitet und als Grund für alle gegenwärtigen und künftigen Todesfälle festgemacht wird. Darauf ergreifen Regierungen in aller Welt diktatorische totalitäre rigorose vorsorgliche fürsorgliche Maßnahmen, die zum völligen Stillstand des öffentlichen und weitgehend auch des privaten Lebens führen und Milliarden Existenzen vernichten.
Verglichen mit Donald DuckTrump, Sarah Sauer, Ödipussi, King Boris u.a. Politikern wirkt Biffo rückblickend wie eine Mischung aus Intelligenzbestie und weisem Staatsmann.


*Fianna Fáil wurde 1926 von Éamon de Valera gegründet. Sie ist seit 1932 - mit kurzen Unterbrechungen - Éires Regierungspartei, z.T. allein, z.T. in wechselnden Koalitionen.

**Daß Cowen daneben noch irgendwelche weiter führende Schulen - u.a. eine Klosterschule in Tipperary - oder gar die Universität Dublin "besucht" haben soll (nicht nur zum Besuch der Cafeteria, sondern als ordentlicher Student :-), wie sein offizieller Lebenslauf behauptet, dürfte ein Märchen sein. Er selber hat einmal gesagt, daß er seine Erziehung in der väterlichen Kneipe erhalten habe. (Zu dieser Erziehung gehörte offenbar auch, wie man Steuern hinterzieht - was aber erst später durch die Ungeschicklichkeit seines Bruders heraus kam :-) Auch daß er ein großer Football-Spieler war erscheint angesichts seiner Figur wenig glaubhaft, ebenso daß er, bevor er mit 24 Jahren Abgeordneter wurde, längere Zeit als Rechtsanwalt praktizierte. (Er mag Ehrenmitglied des Gälischen Sportbunds [G.A.A.], Vorsitzender des Stadtsportbundes von Clara und Ehrenmitglied der Rechtsanwaltskammer Dublin sein; aber ersteres bedarf keiner aktiven sportlichen Betätigung, und letzteres können auch Nicht-Juristen werden. Vielleicht haben seine Biografen Gustav und GasthofBartender und Barrister verwechselt. ("Bar" kann im Englischen sowohl "Kneipe" als auch "Rechtsanwaltschaft" bedeuten.) Ebenfalls ein Märchen dürfte die Nachricht sein, daß Cowen 2012 nach Kalifornien ausgewandert sei, um dort ein Studium der Wirtschaftswissenschaften aufzunehmen. Biffo wird allenfalls eine Zechtour durch die Kneipen Kaliforniens unternommen haben; das im www kursierende Bild, das ihn im Hörsaal zeigt, ist entweder gestellt oder eine Fotomontage.

***In Offaly begann 1556 der Versuch Englands, Irland mittels Zwangsansiedelungen zu "anglisieren", wofür sich aber nur die dümmsten und ärmsten Bauernknechte hergaben. Seitdem gilt Offaly als die Grafschaft mit der dümmsten Bevölkerung Irlands überhaupt. Biffos PR-Berater versuchen später dagegen zu halten, indem sie ihn als Doppelgänger von "Shrek", einer beliebten Märchenfilmfigur, aufbauen; andere ziehen allerdings eher Vergleiche mit "Dick und Doof". In Frankreich nennt man ihn auch "Bouffo [Freßsack]" (von "bouffer [fressen]".)

****Auf die Mail eines empörten Lesers: Das schreibt Dikigoros nicht einfach so daher. Bei aller persönlichen Sympathie für die Ziele der irischen Freiheitskämpfer kann er doch nicht ignorieren, daß die dafür eingesetzten Mittel inzwischen ebenso verbrecherisch sind wie die der Palästinenser: Die IRA setzt seit Biffos Regierungsantritt - sicher nicht ohne dessen Wissen - in Nordirland strafunmündige Jungen und Mädchen ab 8 Jahren als Steinewerfer gegen britische Polizisten und als "Schutzschilde" für erwachsene Terroristen ein.

*****Bereits im Jahre 2005 hatten erst die Franzosen, dann die Niederländer mit deutlicher Mehrheit gegen den neuen EU-Vertrag ("Verfassung") gestimmt. Die betroffenen Regierungen hatten sich in souveräner Demonstration ihres "Demokratie"-Verständnisses über diese Ergebnisse hinweg gesetzt; in den übrigen EU-Staaten nahm man daraufhin Abstand von einer Befragung des blöden Wahlviehs des Volkes der Bevölkerung - außer in Irland, wo man sich der Zustimmung sicher war, da Eire der westliche Staat war (und ist), der mit Abstand die höchsten Nettozahlungen aus EU-Mitteln erhält. Umso schockierter war man über den Ausgang des Referendums - bei dem alle Parteien aufgerufen hatten, mit "ja" zu stimmen. Noch größer war die Empörung im Ausland.

Einen dritten - erheblich längeren - Weg wählte man in der Schweiz: Die Regierung ("Nationalrat") stellte 1992 einen Aufnahmeantrag - im selben Jahr, als durch den Vertrag von Maastricht die Umwandlung der Wirtschafts- und Zollunion in eine politische Union begonnen wurde - und befragte das Volk erst hinterher, was es davon hielt: Es stimmte dagegen. Die Regierung zog den Antrag daraufhin aber nicht etwa zurück, sondern "fror" ihn nur ein und stellte den Beitritt 2001 noch einmal zur Volksabstimmung - diesmal unter dem blumigen Namen "Ja zu Europa". Obwohl die Ablehnung mit fast 77% diesmal noch deutlicher ausfiel, zog die Regierung den Antrag noch immer nicht zurück. Dies geschah erst 2016 - also rund 24 Jahre später -, nachdem Umfragen ergeben hatten, daß die Ablehnung der Schweizer sich einer Marke von 90% näherte.

******Biffos jüngster Bruder heißt ebenfalls Barry, deshalb ist das für ihn durchaus nachvollziehbar. (Barry Obama änderte seinen Vornamen erst später als überzeugter Muslim in "Barack".) Für Biffo ist es auch selbstverständlich, daß Barry nicht deshalb eine grüne Krawatte trägt, weil grün die Farbe des Islām ist, sondern weil Irland als "die grüne Insel" gilt. Ebenso glaubt er, daß "Die Grünen" die Partei der Irland-Freunde in der BRDDR sei, zumal ihr langjähriger Vorsitzender Reinhard Bütikofer fast aussieht wie sein Zwillingsbruder.

[Irland-Freund Bütikofer]

Als die Grünen im November 2008 Bütikofer als Parteivorsitzenden durch den Türken Cem Özdemir ersetzen, ist Biffo zwar zunächst verwirrt; er beruhigt sich jedoch wieder, nachdem man ihm versichert hat, daß auch Özdemir irischer Abstammung sei - zum Beweis hat man ihm ein besonders gelungenes Foto Özdemirs vor grünem Hintergrund vorgelegt.

[Irland-Freund Özdemir]

Die Berater Obamas spielen dieses alberne Spielchen auch nach Cowens Abtritt weiter: Vor seinem Staatsbesuch in Großbritannien im Mai 2011 lassen sie ihn demonstrativ die "Heimat seiner Vorfahren" in Moneygall besuchen, wo man einen begeisterten Empfand durch extra angekarrte JubelperserJubeliren inszeniert.

*******Die Geschichte hat noch eine Pointe: Während Biffo fleißig weiter ablas, bemerkte BHO plötzlich, daß das "seine" Rede war (allerdings ohne zu erkennen, daß er sie bereits gehalten hatte; er glaubte, es sei noch [s]ein Rest). Er stürmte zum Podium und übernahm erneut das Mikrofon, um sie zu Ende zu bringen. Inzwischen hatte der Regisseur jener Veranstaltung seinen Fehler jedoch bemerkt und korrigiert, indem er die richtige, d.h. die für Biffo bestimmte Rede eingespeist hatte. Dies bemerkte wiederum der dumme Bimbo nicht; vielmehr las er nun Biffos Rede als "seine" eigene ab. Erst als er zum Schluß kam und dem US-Präsidenten - also sich selber - artig für die nette Einladung ins Weiße Haus dankte, brachte ihn das schallende Gelächter der Anwesenden darauf, daß er den gleichen Fehler begangen hatte wie zuvor sein Gast.

[Yes I can - in der Nase popeln]

********Durch ein Versehen wird das amtliche Endergebnis - eine Zweidrittelmehrheit für die neue Verfassung - schon bekannt gegeben, bevor mit der Auszählung offiziell auch nur begonnen worden ist; dem Auszählungsverfahren steht somit die Fälschung ins Gesicht geschrieben. Jeder in Irland weiß, daß die Abstimmung in etwa so korrekt verlaufen ist wie die im selben Jahr veranstalteten "Wahlen" in Afģānistān. In einem Fernseh-Interview hält sich Cowen diesen Sieg persönlich zugute: Vor der ersten Abstimmung hatte er einräumen müssen, den Vertrag selber nicht gelesen zu haben; inzwischen habe er das nachgeholt, was die Wähler sicher zu schätzen wußten.

[Biffo wirft dem EU-Hund die irische Verfassung zum Fraß vor]

(Dikigoros hält auch das Ergebnis des Referendums im Mai 2015 - eine Zweidrittelmehrheit für die Einführung der Schwulen- und Lesben-Ehe - für gefälscht; aber dafür konnte Biffo natürlich nichts mehr. Es war dies vielmehr ein Projekt des damaligen Gesundheitsministers Leo Varadkar - eines gebürtigen Inders -, der sich kurz zuvor als schwul geoutet hatte. Im Juni 2017 ergriff er die Macht zunächst innerhalb der Regierungspartei "Fine Gael", dann auch als Premierminister - ohne jegliche Legitimation durch das Wahlvieh Wahlvolk. Als erste politische Maßnahme öffnete der erklärte Katholiken-Hasser die Tore Irlands weit für eine Masseninvasion muslimischer Migranten"Flüchtlinge" aus aller Welt, um den Plan eines Bevölkerungsaustauschs ["planned population replacement"] voranzutreiben. Im Februar 2018 verkündet er das "Project Ireland 2040". Dieses sieht vor, binnen zwei Jahrzehnten die durch Geburtenrückgang und Auswanderung geschrumpfte Bevölkerung Irlands durch eine Million Immigranten aufzustocken; für deren bequeme Anreise - vergrößerte und modernisierte Häfen und Flughäfen -, Unterbringung - 45.000 neue Häuser pro Jahr -, ärztliche Versorung - Krankenhäuser, insbesondere Geburtskliniken, da sie sich schnell vermehren sollen - und Ausbildung - Schulen, insbesondere Koranschulen - werden 116 Milliarden Euros zur Verfügung gestellt - d.h. ca. 116.000 Euro pro Kopf, die der irische Steuerzahler aufbringen muß. Um den Bevölkerungsrückgang noch zu beschleunigen, veranstaltet Viradkar im Mai 2018 eine weitere Volksabstimmung, bei der sich - angeblich - wiederum eine Zweidrittelmehrheit für die Aufhebung des Abtreibungsverbots ausspricht. Biffo läuft also Gefahr, seinen Status als "schlimmster Regierungschef in der Geschichte Irlands" bald wieder zu verlieren.)

[Leo Varadkar - Der neue Biffo]

*********Zu dem Zeitpunkt belaufen sich die irischen Auslandsschulden auf über 731 Mrd. US-$ - ca. 17.500 US-$ pro Kopf der Bevölkerung -; davon entfallen allein auf deutsche Kreditgeber über 138 Mrd. US-$.

**********Für Besserwisser: Nein, Kim ist nicht Staatsoberhaupt, sondern nur Regierungschef. (Staatsoberhaupt ist gemäß nordkoreanischer Verfassung weiterhin sein verstorbener Vater :-)


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