Charles Lindbergh

(1902 - 1974)

[Lindbergh]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1902
04. Februar: Charles Augustus* Lindbergh iun. wird als Sohn des gleichnamigen Rechtsanwalts (seit 1907 Parlamentsabgeordneten) und seiner Ehefrau Evangeline, geb. Lodge, in Detroit (Michigan) geboren. Er wächst in Little Falls (Minnesota) auf. Beide Bundesstaaten sind damals noch stark durch schwedische und deutsche Einwanderer geprägt.

1919
Juni: Den britischen Offizieren John Alcock und Arthur Whitten-Brown gelingt die Überquerung des Atlantik im Direktflug von Amerika (Neufundland) bis zu den britischen Inseln (Irland). Sie gewinnen damit das von der Zeitung Daily Mail ausgelobte Preisgeld von 10.000 Pfund Sterling (200.000 Goldmark, ca. 2 Millionen Euro).
Daraufhin setzt der französisch-stämmige New Yorker Hotelier Raymond Orteig 25.000,00 US-$ (100.000 Goldmark) aus für den ersten Non-stop-Flug zwischen New York City und Paris. Der Versuch kostet mehrere Piloten das Leben.**

1920-22
Lindbergh studiert Ingenieurswissenschaften an der Universität von Wisconsin, schließt die Ausbildung jedoch nicht ab.

1922-24
Lindbergh besucht eine Flugschule in Lincoln/Nebraska, um Kunstflieger zu werden.


1924
Lindbergh tritt in die US-Armee ein und läßt sich zum Kampfpiloten ausbilden.

1925
Nachdem Lindbergh seine Ausbildung als Jahrgangsbester abgeschlossen hat, wird er Luftpostflieger auf der Route zwischen St. Louis und Chicago.


1927
20.-21. Mai: Lindbergh gelingt auf einer Spezialanfertigung, die er "The Spirit of St. Louis" nennt, der Direktflug*** von New York City nach Paris.
Der Flug macht ihn auf einen Schlag weltberühmt.


Das Nachrichtenmagazin Time kürt mit Lindbergh erstmals eine Persönlichkeit zum "Man of the Year [Mann des Jahres]" - eine Tradition, die es bis heute aufrecht erhält. (Zu den solchermaßen geehrten zählen u.a. Laval, Roosevelt, Hitler, Stalin, Churchill, Eisenhower, Truman, Adenauer, De Gaulle, Kennedy, King, Brandt, Nixon, Carter, Khomeini, Gorbatschow, Bush, Clinton und Putin.)


US-Präsident Coolidge verleiht Lindbergh zahlreiche Orden und befördert ihn vom Leutnant zum Oberst d.R.


Lindbergh veröffentlicht "We" [deutsche Übersetzung unter dem Titel "Wir zwei"], ein Buch über seinen Atlantikflug, das zum Bestseller wird.


Dezember: Lindbergh absolviert im Auftrag der US-Regierung eine Good-will-tour durch Lateinamerika. In Mexico City lernt er seinen bösen Geist, Anne Morrow (1906-2001), die Tochter des dortigen US-Botschafters, kennen.


1929
Lindbergh heiratet Anne Morrow, die während der Ehe vier Söhne und zwei Töchter gebiert. (Da seine Frau ihn bald betrügt und die Kinder Gen-Analysen verweigern, ist nicht sicher, welche von Lindbergh stammen und welche nicht. Nach außen gilt die Ehe als ähnlich mustergültig wie auf der anderen Seite des Atlantiks die von Goebbels.)

1932
März: Lindberghs ältester Sohn, Charles Augustus III, wird entführt und trotz Lösegeldzahlung zwei Monate später ermordet aufgefunden.


1933
Januar: Franklin Delano Roosevelt wird US-Präsident. Er nimmt den Fall Lindbergh - der von den Medien zum "Crime of the Century [Verbrechen des Jahrhunderts]" aufgebauscht wird - zum Anlaß für die rückwirkende Wiedereinführung der Todesstrafe, massive Einschränkungen der Bürgerrechte und eine de-facto-Gleichschaltung der Bundesstaaten zwecks Strafverfolgung. (Maßnahmen, die jenseits des Atlantiks große Beachtung finden und alsbald nachgeahmt werden.)
Lindbergh überquert zusammen mit seiner Frau - der er das Fliegen beigebracht hat - den Südatlantik. Die letztere schreibt darüber später ein Buch mit dem Titel "Listen! The Wind" (deutsche Übersetzung zuerst als "Horch - der Wind", später als "Wind an vielen Küsten").


1935
Als vermeintlicher Entführer des Lindbergh-Sohnes wird Bruno Richard Hauptmann - ein aus Sachsen geflohener und illegal in die USA eingereister Kleinkrimineller - angeklagt und nach einem Indizienprozeß zum Tode verurteilt.
Die Lindberghs verlassen die USA und übersiedeln nach England.

1936
3. April: Bruno Hauptmann wird hingerichtet. (Später stellt sich heraus, daß er trotz erdrückender Indizien unschuldig war.)
August: Lindbergh reist nach Berlin, offiziell um an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele teilzunehmen, tatsächlich, um im Auftrag der US-Botschaft die deutsche Flugzeugindustrie auszuspionieren. Zu seiner Überraschung öffnet man ihm dort überall bereitwillig die Tore. Er gewinnt eine eigene Meinung über "Nazi-Deutschland" und rät seiner Regierung - um deren Kriegspläne er weiß - nachdrücklich, Frieden zu bewahren.


1938
Lindbergh wird der Verdienstorden vom Deutschen Adler ("Adler-Orden") verliehen. Da die Verleihung von Hermann Göring persönlich vorgenommen wird, wird Lindbergh in anti-deutschen US-Medien darob übel angefeindet. Seine Gegner verbreiten das Gerücht, er wolle nach "Nazi-Deutschland" übersiedeln, um dort in einem enteigneten Judenhaus zu wohnen.

1939
Angesichts der zunehmenden Kriegshysterie in England (das Unterhaus hat im Januar in geheimer Sitzung beschlossen, noch im selben Jahr Krieg gegen Deutschland zu beginnen) kehren die Lindberghs in die USA zurück.
September: Großbritannien und Frankreich nehmen den Beginn des Polenfeldzugs zum Anlaß, Deutschland den Krieg zu erklären (nicht aber der Sowjetunion, obwohl auch die Rote Armee gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt in Polen einrückt).
13. Oktober: Lindbergh hält eine Radio-Ansprache mit dem Titel "Neutralität und Krieg", in der er sich gegen einen Kriegseintritt der USA ausspricht.


1940
16. Mai: Am Muttertag finden in fast allen amerikanischen Städten Friedensmärsche statt mit dem Anliegen, die USA aus dem Krieg heraus zu halten.

[Anti-Kriegs-Demonstration am Muttertag 1940 in Detroit]

31. August: Der schwedisch-stämmige Senator Ernest Lundeen, der wie Lindbergh für einen Ausgleich mit Deutschland und gegen eine Kriegsbeteiligung der USA eintritt, kommt auf mysteriöse Art und Weise bei einem Flugzeugabsturz ums Leben; Gerüchte, daß Roosevelt ihn habe ermorden lassen, werden rigoros unterdrückt.****
September: Roosevelt schließt ein geheimes "Verteidigungsabkommen" mit Großbritannien, dem er 50 Zerstörer liefert, führt die allgemeine Wehrpflicht ein und verbietet Exporte nach Japan.
Gegen diese offensichtlichen Versuche, die USA in den Krieg zu führen, wird das "America First Committee" gegründet, das sich dafür einsetzt, die USA aus dem Krieg heraus zu halten. Das A.F.C. hat großen Zulauf und gewinnt binnen kurzer Zeit fast 800.000 Mitglieder, darunter auch Lindbergh, der sein bekanntestes Aushängeschild wird.

[Roosevelt liest dem unmündigen Volk Märchen vor]

November: Da die überwältigende Mehrheit der Amerikaner gegen einen Kriegseintritt der USA ist, führt Roosevelt den Präsidentschafts-Wahlkampf mit dem Versprechen, die USA aus dem Krieg heraus zu halten. Das naïve Wahlvieh Wahlvolk glaubt ihm und bestätigt ihn im Amt.

1941
23. Januar: In einer Anhörung vor dem Congress empfiehlt Lindbergh ein Neutralitätsabkommen zwischen den USA und Deutschland.
April: Nachdem Roosevelt in einer Hetzrede das A.F.C. und Lindbergh der Disloyalität bezichtigt hat, gibt dieser sein Offizierspatent zurück.
11. September: Roosevelt erteilt der US-Kriegsflotte die Shoot-on-Sight-Order. Damit ist nach dem wirtschaftlichen auch der militärische Kriegseintritt der USA - ohne formelle Kriegserklärung an die Achsenmächte - vollzogen.
Am selben Tag hält Lindbergh in Des Moines/Iowa eine weitere Rede unter dem Motto "Wer sind die Kriegstreiber?" Darin sagt er u.a.: "Wenn die Briten, die Juden oder die Regierung [Roosevelt] mit ihrer Kriegshetze aufhören würden, gäbe es für uns kaum Kriegsgefahr." Daraufhin wird er von den jüdischen Medien als "Nazi" diffamiert" und auf einen Schlag vom Nationalhelden Nr. 1 zum Staatsfeind Nr. 1 gemacht.


7. Dezember: Nachdem Roosevelt alle japanischen Konten in den USA enteignet hat, reagiert Japan auf diesen Wirtschaftskrieg mit einem Luftangriff auf den US-Kriegshafen Pearl Harbor/Hawaii. Roosevelt - dem dieser Angriff Dank abgehörter japanischer Funksprüche rechtzeitig genug bekannt war, um die amerikanischen Flugzeugträger in Sicherheit zu bringen - überläßt die restlichen Einheiten ungewarnt ihrem Schicksal - der Vernichtung -, um die Bevölkerung - und den Congress - für einen offenen Kriegseintritt der USA zu gewinnen. Sein Manöver gelingt.


Das "America First Committee" wird aufgelöst. Lindbergh bewirbt sich um Wiederaufnahme in die U.S. Army als Pilot, wird jedoch abgelehnt. Gleichzeitig verbietet Roosevelt allen US-Unternehmen, Lindbergh in irgendeiner Form zu beschäftigen.

1942
April: Henry Ford - selber als "Nazi-Sympathisant" verschrien, aber als Rüstungsmagnat unentbehrlich - setzt sich über das Verbot hinweg und stellt Lindbergh als technischen Berater für die Bomber-Produktion ein.
Der Propagandafilm "Keeper of the Flame" (mit Spencer Tracy in der Hauptrolle) schildert, wie ein Nationalheld - mit dem offensichtlich Lindbergh gemeint ist - versucht, die USA in den Fascismus zu führen und sie zu einem "rassistischen" Land zu machen. [Ein eher lächerlicher Plot in einem Staat, der Schwarze, Rote und Gelbe als Menschen zweiter bzw. dritter Klasse behandelte und seinen Krieg gegen Japan hauptsächlich mit rassistischer Propaganda zu legitimieren suchte.]

1944
Lindbergh fliegt als "ziviler Testpilot" der U.S. Navy Kampfeinsätze im Pazifik.


1945
Mai: Nach Kapitulation der Wehrmacht reist Lindbergh im Auftrag der US-Regierung ins besetzte Deutschland, um Flugzeugingenieure in die USA zu entführen einzuladen. Er geißelt die Mißhandlung der deutschen Kriegsgefangenen und der deutschen Zivilbevölkerung durch die alliierten Besatzer und macht sich dadurch nicht beliebter.

1948
Lindbergh veröffentlicht "Of Flight and Life" (deutsche Übersetzung unter dem Titel "Vom Fliegen und vom Leben").


1953
Eisenhower wird US-Präsident. Er befördert Lindbergh zum Brigadegeneral und macht ihn zum Sonderbeauftragten für die Einrichtung von US-Luftwaffen-Stützpunkten in aller Welt. Offiziell ist Lindbergh dabei als Direktor der Zivilfluglinie PanAm tätig.
Lindbergh veröffentlicht "The Spirit of St. Louis" (deutsche Übersetzung ein Jahr später unter dem Titel "Mein Flug über den Ozean", Vorabdruck in der Frankfurter Illustrierte). Das Buch gewinnt den Pulitzer-Preis.


1957
Bei einer Reise zu seinem Münchner Verleger lernt Lindbergh die Rumäniendeutsche Brigitte ("Bitusch") Hesshaimer (1924-2001) kennen und gründet mit dieser, ihrer Schwester Marietta und seiner Sekretärin Valeska neue Hausstände. Aus den Beziehungen gehen insgesamt sieben Kinder hervor. (Es gelingt Lindbergh, die Angelegenheit vor der Öffentlichkeit geheim zu halten; die drei Frauen - die um das Vierecksverhältnis wissen und es billigen - verpflichten sich zu lebenslanger Verschwiegenheit, die sie auch einhalten.)
Billy Wilder dreht "The Spirit of St. Louis" (mit James Stewart in der Rolle Lindberghs). Der Film hat keinen Erfolg und vermag das Bild des Originals nicht umzuprägen.


1967
Lindbergh setzt sich auf Maui (Hawaii) zur Ruhe und widmet sich fortan dem Umweltschutz. Er engagiert sich vor allem für den Erhalt seltener Tier- und Menschenarten (mit Schwerpunkt Filippinen).

1970
Lindbergh veröffentlicht seine Kriegstagebücher. Im Gegensatz zu ähnlichen Werken seiner Zeitgenossen scheinen diese nicht nachträglich redigiert zu sein, sondern die Originalfassung darzustellen. Sie deuten darauf hin, daß Lindbergh tatsächlich [auch] aus Sorge vor einer Niederlage der USA vom Kriegseintritt abgeraten und noch ziemlich lange an einen deutschen Endsieg geglaubt hat.


1972
Lindbergh veröffentlicht seine Kindheitserinnerungen unter dem Titel "Boyhood on the Upper Mississippi" (Neuauflage unter dem Titel "Lindbergh Looks Back").


1972-76
Anne Morrow Lindbergh - die ihrem Mann seinen literarischen Ruhm nicht gönnt - veröffentlicht ihre eigenen Tagebücher in vier Bänden, in denen sie ein häßliches und haßerfülltes Geistesleben enthüllt, das hauptsächlich aus Haß auf "die Nazi-Deutschen" und Liebe zu Roosevelt bestanden zu haben scheint. (Sie verschweigt geflissentlich, daß sie 1940 ein Buch - "The Wave of the Future [Die Welle der Zukunft]" - geschrieben hatte, in dem sie nicht nur gegen den Kriegseintritt der USA plädierte, sondern die "Demokratie à la Roosevelt" insgesamt als überholt bezeichnete; für die Zukunft bliebe den USA nur die Wahl zwischen Fascismus und Kommunismus.) Der Versuch, die deutschen Übersetzungen mit Gewalt in den Büchermarkt der BRD zu drücken, endet mit dem Verramschen der Massenauflagen als "Remittenden".

1973
Der Science-Fiction-Autor Eric Norden veröffentlicht einen "alternativ-historischen" Roman mit dem Titel "The Ultimate Solution [Die Endlösung]". Darin schildert er ein von den bösen Nazi-Deutschen erobertes Amerika mit Lindbergh als Marionetten-Präsident von Hitlers Gnaden.
Lindbergh erkrankt an Krebs.


1974
18. August: Gegen den Willen der Ärzte - die ihn gerne noch etwas länger zu Tode pflegen würden - verläßt Lindbergh sein New Yorker Krankenhaus und kehrt zurück nach Maui, um dort in Ruhe zu sterben.
26. August: Charles Lindbergh stirbt auf Maui und wird in Kipahulu begraben.


1976
Posthum wird eine Sammlung von Lindberghs Schriften unter dem Titel "Autobiography of Values" (deutsche Übersetzung zwei Jahre später unter dem Titel "Stationen meines Lebens") veröffentlicht; Leonard Mosley veröffentlicht eine Lindbergh-Biografie.


1977
zum 50. Jahrestag der Atlantik-Überquerung erscheint die Lindbergh-Biografie von Brendan Gill.


1978
Die "Lindbergh Foundation" wird gegründet, die alljährlich einen Umweltschutzpreis vergibt.

1997
Die Lindbergh-freundliche Biografie von James Cross Giblin ("A Human Hero [Ein menschlicher Held]") erscheint. (Sie wird nicht ins Deutsche übersetzt).


1998
Die Lindbergh-Biografien des Mandela-Biografen Barry Denenberg und des Anne-Morrow-Lindbergh-Vertrauten A. Scott Berg erscheinen. Beide suchen Lindbergh nach Kräften zu demontieren, indem sie ihn politisch als anti-semitischen Nazi und privat als krassen Egoïsten darstellen. (Die letztere gewinnt ein Jahr später den jüdischen Pulitzer-Preis und wird auch in der BRDDR veröffentlicht.)
Patrick Buchanan - einer der führenden Politiker der "Republicans" - veröffentlicht "A Republic, Not An Empire". Darin verteidigt er Lindberghs Kampf gegen den Kriegseintritt der USA und kritisiert Roosevelts "rassistische [ethnic]" Außenpolitik. Das - in der BRDDR totgeschwiegene und nie übersetzte - Buch verursacht in den USA einen Skandal, der mit dem Parteiaustritt Buchanans endet.


2000
Die Lindbergh-Biografie von Richard Bak erscheint.


2003
Nach dem Tode von Brigitte Hesshaimer machen deren Kinder das geheime Familienleben Lindberghs publik und damit alle bis dahin erschienenen Biografien obsolet.
(Gen-Analysen bestätigen die Abstammung der Hesshaimer-Kinder von Lindbergh. Dessen ungeachtet bestreiten ausgerechnet die Kinder von Anne Morrow Lindbergh die Vaterschaft. Sie behaupten, Lindbergh als Rassist hätte sich nie dazu herab gelassen, Kinder mit "Behinderten" zu zeugen. [Da "Eugenik" inzwischen auch in den USA verpönt ist, wissen sie offenbar nicht, daß es einen Unterschied gibt zwischen versehrt - die Hesshaimer-Schwestern waren infolge einer Knochen-Tuberkulose leicht gehbehindert - und erbkrank.])

2004
Philip Roth tritt in Eric Nordens Fußstapfen und veröffentlicht "The Plot Against America". Darin schildert er, wie Lindbergh im Falle eines Wahlsieges gegen Roosevelt 1940 die USA zu einem fascistischen, mit Nazi-Deutschland verbündeten Staat gemacht hätte. Das Buch zeigt, daß der Haß der amerikanischen Juden auf Lindbergh noch immer nicht erloschen ist. [Tatsächlich stand eine Präsidentschafts-Kandidatur Lindberghs nie zur Debatte.]

2005
Die Lindbergh-Biografie von Rudolf Schröck und der Hesshaimer-Familie erscheint; sie findet jedoch wenig Beachtung, da Lindbergh in der BRDDR kaum noch bekannt ist.


2014
Juni: Die USA suchen einen neuen "Helden" skandinavischer Abstammung. Sie finden ihn in Bowe Bergdahl. Dieser war 2009 in Afģanistān zu den Tāliben desertiert, zum Islam konvertiert und hatte die Mujaheddin für den Kampf gegen die US-Besatzer geschult. (Von den staatlich kontrollierten Mainstream-Medien der USA wurde dies allerdings so dargestellt, als sei Bergdahl nicht übergelaufen, sondern "in Gefangenschaft geraten", zwangskonvertiert und gezwungen worden, seine "Entführer" auszubilden.) Da die USA im kubanischen Guantánamo noch mehrere Tāliben-Führer gefangen hielten, bot er sich im Austausch gegen die fünf ranghöchsten an. Der kenyanische Krypto-Muslim Barack Hussein Obama, dem es durch Urkundenfälschung und Wahlbetrug gelungen war, sich das Amt des US-Präsidenten zu erschleichen, und der heimlich mit muslimischen Terroristen in aller Welt sympathisierte und kooperierte, beförderte seinen Glaubensbruder noch in "Gefangenschaft" vom Gefreiten zum Sergeanten und "tauschte" ihn sodann - gesetzeswidrig hinter dem Rücken des Congress - gegen die 5 Top-Terroristen aus. Der Heimkehrer wurde - nach dem Vorbild des Sergeanten Schumann aus dem Film "Wag the Dog" - von Staats wegen als "Held" gefeiert; der JudeMilitär-Jurist Franklin D. Rosenblatt schlug ihn gar zur Verleihung des Ordens vom "Purple Heart" vor, da er ein Herz aus Schokolade Gold habe. Gleichzeitig wurde der EDV-Spezialist Edward Snowden, der die zahlreichen Verbrechen des Obama-Regimes (u.a. die Errichtung eines total[itär]en Überwachungsstaates, gegen den Orwells Oceania aus "1984" ein Freiheitsparadies war) enthüllt hatte, als "Verräter" diffamiert - wie einst Lindbergh vom Roosevelt-Regime.*****

[Obamas neuer Held: der muslimische Deserteur Bowe Bergdahl] [Big Obama is watching you] [Noch hat Milka nicht gegen die Verleihung der lila Medaille geklagt; aber George Washington würde sich im Grabe umdrehen] [Wenn die Enthüllung von Verbrechen als Verbrechen behandelt wird, dann werdet Ihr von Verbrechern regiert]


*Lindbergs zweiter Vorname - der sowohl als "glücklich" wie auch als "dummer August" verstanden werden kann - gibt Anlaß zu verschiedenen Spitznamen. In jungen Jahren nennt man ihn - der mehrere Flugunfälle unbeschadet übersteht - entweder "Lucky Lindbergh" oder "The Flying Fool".

**Man hat, um die Gemüter zu beruhigen, im Nachhinein behauptet, derartige Wettbewerbe seien nicht der Rekordsucht und dem Medien-Rummel entsprungen, sondern vielmehr dem Bemühen, den Post- und Passagier-Verkehr zu fördern. Dies ist zumindest im Falle der Daily Mail - die sich selbstverständlich die Exclusivrechte für die Berichterstattung vorbehielt und hoffte, das Preisgeld durch den Verkauf deutlich erhöhter Auflagen wieder herein zu bekommen - äußerst zweifelhaft.

***Streng genommen handelte es sich um einen groß angelegten Schwindel: Lindbergh war nicht der erste, der den Atlantik auf dem Luftweg überquerte; dies war bereits 1924 Hugo Eckener gelungen, und zwar unter sehr viel schwierigeren Bedingungen, nämlich mit einem langsamen Zeppelin-Luftschiff - aber an einen Deutschen durfte das ausgelobte Preisgeld natürlich nicht vergeben werden. Entgegen später verbreiteten Gerüchten zählte zu den Bedingungen weder der Alleinflug - kein einziger der vielen Amerikaner und Franzosen, die den Versuch zuvor unternommen hatten, war alleine gestartet (Lindbergh flog alleine, weil er das lukrative Preisgeld nicht teilen wollte) - noch die Benutzung eines Propellerflugzeugs, wohl aber der direkte Flug ohne Zwischenlandung. Diese Bedingung erfüllte Lindbergh nicht, da er - was bis heute gerne verschwiegen wird - einen Stop in Neufundland einlegte (von wo ja auch Alcock und Brown gestartet waren). Der erste echte Direktflug zwischen Paris und New York City in einem Propellerflugzeug gelang erst am 1.-2. September 1930 den heute so gut wie vergessenen Franzosen Dieudonné Costes und Maurice Bellonte. Allerdings verfügten sie über ein Flugzeug, das fast doppelt so schnell flog und damit nur etwas mehr als halb so lange brauchte wie die "Spirit of St. Louis", so daß die Belastung für die Piloten ungleich geringer war.

****Zeitnah kommen noch ein halbes Dutzend weiterer Senatoren, Gouverneure u.a. einflußreicher Politiker, die sich Roosevelts Kriegsplänen öffentlich widersetzt hatten, auf mysteriöse Art und Weise ums Leben, u.a. Bronson Cutting, Huey Long, Albert Ritchie und Thomas Schall. Der vorsichtigere Lindbergh kann dem "plötzlichen" Tod jedoch stets entgehen.

*****Auch die Beseitigung lästiger Zeugen erfolgt ähnlich wie unter Roosevelt: Der Enthüllungsjournalist Michael Hastings wird nach glaubhaften Berichten vom Obama-Regime ermordetverunfallt.


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