








![[Gedenkmünze zu 1000 FM auf 100 Jahre Finnmark]](1000fmk1960.jpg)











![[Das größte Übel der EU: der Euro]](eueuroevil.jpg)






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*Da Dikigoros das schon öfters falsch gehört hat: Es heißt nicht "Kekónen" und "Helsínki", sondern "Gèkonen" und "Hèlßingi". Finnisch mag eine schwierige Sprache sein; aber wenigstens die Ausspracheregeln sind ganz leicht zu lernen:
**Dikigoros schreibt das aus eigener Anschauung - aus der "Froschperspektive", die in solchen Fällen die einzig richtige ist: Auf seinen beiden Reisen nach Skandinavien hat er den offenen - auch von Staats wegen propagierten - Deutschenhaß der Norweger ebenso erlebt wie die unverhohlene Distanziertheit der Dänen und der Schweden; die Finnen waren dagegen durchweg nett und aufgeschlossen. (Und das war keine bloße Höflichkeit gegenüber dem Valuta-Touristen; Dikigoros war in jungen Jahren auf Reisen immer sehr sparsam, um nicht zu sagen geizig - bei ihm war also nicht viel zu holen.) Die einzige negative Erfahrung war ein Tourist aus der BRD, der sich echauffierte, weil er ein Liedchen pfiff, das in Deutschland mal sehr populär war und in Finnland noch immer sehr populär ist.
***Der Serafimerorden - in Deutschland fälschlich auch "Seraphinenorden" genannt - ist der einzige weltweit, dessen Insignien tatsächlich nur verliehen werden, d.h. sie sind beim Tode des "Ordensritters" an den schwedischen Staat zurück zu geben. (Und das, obwohl sie nicht wiederverwendbar sind, da sie jedes Mal neu angefertigt werden, speziell auf den Träger zugeschnitten.) Außerdem ist mit der Mitgliedschaft kein Ehrensold o.ä. verbunden, sondern ganz im Gegenteil die Pflicht, entweder einige Tage in einem schwedischen Krankenhaus ****Ein deutscher General soll mal über den kurzzeitigen Reichskanzler Franz v. Papen gesagt haben: "Der ist kein Kopf, der ist ein Hut." Über den kurzsichtigen Kekkonen hätte er wahrscheinlich gesagt: "Der ist kein Kopf, der ist eine Brille."
*****Das ist kein bloßer Wert für die Statistik. Eine von vielen Schwächen der so genannten "Demokratien" gegenüber Monarchien und anderen auf Dauer angelegten Herrschaftsformen ist der ständige Wechsel der
******Was daran schlimm war und ist? Daß Finnland seine Währung nicht mehr abwerten und sie auch nicht mehr dem freien Spiel der Wechselkurse ["Floating"] aussetzen kann. (In konkreten Zahlen: Nach der Währungsreform von 1963 kostete die Finnmark 1,25 DM. Als Dikigoros 1980 erstmals nach Finnland reiste, kostete sie noch 50 Pf, 10 Jahre später 40 Pf, als Finnland 1999 der Euro-Zone beitrat, 16 Euro-Cent, also ca. 32 Pf.) Das bedeutet, daß seine Produkte auf dem Weltmarkt gegenüber billigeren Anbietern, die das noch können, bald nicht mehr konkurrenzfähig sind. Ein Land, das nicht autark ist - und Finnland ist das in keinster Weise - ist aber darauf angewiesen, durch Exporte Devisen einzunehmen, um seine Importe bezahlen zu können. Wenn es letzteres nicht mehr kann, kommt es zur Warenverknappung im Inland, und die Preise steigen. Auf der o.g. Webseite der EU las Dikigoros ferner: "Da Finnland nie ein günstiges Reiseland war, müsst ihr das Basis-Budget deutlich nach oben schrauben. Auch das Reisen in Finnland gestaltet sich nicht günstig." Der erste Halbsatz ist glatt gelogen - auch das schreibt Dikigoros aus eigener Anschauung. Finnland war zwar nie spottbillig; aber vor dem EU-Beitritt war es ein durchaus günstiges Reiseland - vor allem im Vergleich zu seinen skandinavischen Nachbarländern - und bis zur Einführung des Euro immer noch preiswert. Für wie dumm und/oder vergeßlich halten uns die Brüsseler EU-Bonzen und ihre Handlanger?
*******Dazu muß man ein wenig über den Tellerrand hinaus schauen: 2017 stand der 150. Geburtstag Mannerheims an. Nach langem Streit beschloß man, seiner mit einer Sonderprägung zu gedenken, aber nur unter der Maßgabe, daß eine entsprechende Münze auch auf Kekkonen geprägt würde.
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