*Zu den illustren Träger:innen Tragenden dieses sächsischen Ehrentitels zählen neben Putin u.a.
Hans-Dietrich Genscher,
Franz Beckenbauer,
Udo Jürgens,
Jean-Claude Juncker,
José Manuel Barroso,
Königin Sylvia von Schweden und Fürst Albert von Monaco. Wer von jenen braven Kämpfer:innen Kämpfenden der/die/das Guteste war, vermag Dikigoros nicht zu beurteilen.
Nachtrag:
Im März 2022 wurde der Orden Putin aberkannt. (Kein Einzelfall: General a.D. äs-Sisi, der es gewagt hatte, den vom Obama-Regime an die Macht gebrachten islamistischen Diktator Murksi Mursi zu stürzen und Ägypten wieder eine weltliche Regierung zu geben, durfte den Orden nur wenige Tage behalten.) Dennoch ist er mit gut 16 Jahren eine Art Rekordhalter, denn die meisten anderen Gutmenschen Gutkämpfer überlebten die Verleihung nur wenige Jahre. Mit Recht, denn er hat sich um den Semperopernball bis zuletzt in höchstem Maße verdient gemacht: Als dieser anno 2021 wegen der (nicht nur) in Sachsen herrschenden
Corona-Panhysterie und dem damit verbundenen
Lockdown nicht in Dresden statt finden durfte konnte, stellte er ein Schloß bei Sankt Peterburg als Ausweichort zur Verfügung. Ohnehin war der musikalische Rahmen meist russisch - Komponisten, Interpreten, Dirigenten -; zusammen mit Putin wurden auch diese
"gecancelt",
ebenso der Weltrekord im Walzertanzen, der beim Semperopernball 2013 aufgestellt worden war, da er unverzeihlicher Weise auf den Schwanensee-Walzer des Russen
Tschajkowskij getanzt wurde, der wie Putin vorübergehend in Dresden gewirkt hatte, also als dessen Sympathisant gelten muß. In gewissen Kreisen wird sogar diskutiert, ob man nicht die sächsischen Landesfarben [schwarz-gelb] ändern sollte - etwa in die "Regenbogenfarben" der Schwulen-Bewegung -, weil sie als die Farben St. Georgs gelten; viele Menschen tragen schwarz-gelbe Schleifchen, um ihre Solidarität mit Putin zu bekunden; manche schreiben in diesen Farben sogar demonstrativ den mittlerweile verbotenen Buchstaben "Z"!
(Tatsächlich ist die Symbolik viel älter und hat ihre Bedeutung mehrmals geändert: Schon die Orden unter Tsar
Nikolaj II
trugen ein schwarz-goldenes Bändchen, ebenso die Orden im "Großen Vaterländischen Krieg" (die zu tragen seit 2022 in der Ukraïne verboten ist); seit 1945 wurden sie bei den Feiern zum Jahrestag der deutschen Kapitulation am 9. Mai getragen.)
(Man wird sich aber wohl darauf einigen, daß das "Sankt-Georgs-Band" eigentlich gar nicht schwarz-gelb, sondern schwarz-orange ist, weshalb Sachsen sein Landeswappen nicht zu ändern braucht :-)
**Wiewohl dies offiziell nie thematisiert wurde: Der Vatersname seines Vaters deutet ebenso eindeutig auf eine griechische Abstammung hin wie der Familienname seiner Mutter [Schelómow = Schlomo = Salomon] auf eine jüdische. Auch Putins Ehefrau war Jüdin - sie konvertierte erst 1983, kurz vor ihrer Heirat, zum orthodoxen Christentum -, und seine beiden Töchter aus dieser Ehe haben ebenfalls Juden geheiratet.
(Dikigoros folgt hier der offiziellen Biografie Putins. Seine Frau hält dagegen die Ausführungen von Stanislaw Belkowskij in "Die ganze Wahrheit über Putin" für glaubhaft. Danach war Wladimir das uneheliche Kind eines Alkoholikers und einer Georgierin; die Putins seien lediglich seine Adoptiv-Eltern gewesen. Warum Dikigoros das nicht glaubt? Weil S.B. auch behauptet, daß Putins sportliche Erfolge, u.a. sein Kampfsport-Schwarzgurt, "frei erfunden" seien. Aber anno 2022 wurde ihm der angeblich nie verliehene Schwarzgurt wegen seines Einmarsches in die Ukraïne unter großem Presserummel ganz offiziell aberkannt. Seht Ihr, liebe Leser, an solchen Kleinigkeiten kann die Glaubwürdigkeit eines Biografen hängen - der natürlich mit dieser Entwicklung nicht rechnen konnte :-)
Nur der guten Ordnung halber - und weil Dikigoros das außerhalb Rußlands so oft falsch hört: Sein Name spricht sich "Wladiimir Puutiin" und sein Geburtsort "Ljäningrát" bzw. "ßankt Pjätärbuurg" - ohne Fugen-s zwischen "Pjätär" und "buurg" -, umgangssprachlich auch "ßankt Piitär".
***Angeblich schied Putin offiziell erst 1991 aus; welche Funktion er bis dahin bekleidet haben soll, ist allerdings unklar.
****Daraus hat man im Nachhinein geschlossen, daß der Abbruch der Verhandlungen mit der EU auf Putins Veranlassung - oder jedenfalls mit dessen Wissen - erfolgt sei. Damit tut man Janukowytsch bitter Unrecht. Er wollte gute Beziehungen sowohl zu Rußland als auch zur EU - die ihm jedoch beide zu einer einseitigen Wahl zwingen wollten. J. versuchte nur, das beste für die Ukraïne heraus zu schlagen: Ihm war bekannt, daß die Landwirtschaft Frankreichs und seiner "assoziierten" Ex-Kolonien - zu 100% von der EU (d.h. vom deutschen Steuerzahler) subventioniert wurde, und strebte gleiches für die Ukraïne an, wobei er davon ausging, daß Weizen und Sonnenblumenöl wohl wichtiger waren als z.B. minderwertige Bananen aus Afrika. Die EU war jedoch nur bereit, der Ukraïne 10% ihres Weizenüberschusses zu EU-Festpreisen abzunehmen. Rußland hatte selber genug Weizen und daher nicht mal Interesse an 10% - schon gar nicht zu den völlig überhöhten EU-Preisen. J. versuchte, zu "pokern", wobei er das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht etwa zerriß, sondern für ein Jahr "auf Eis legte". Er hatte Pech, daß der Westen ihm sein überreiztes Blatt gewaltsam aus der Hand schlug, aber Glück im Unglück, daß Putin konziliant war und ihm trotz seines "Verrats" (an Rußland, nicht an der Ukraïne!) Schutz vor Verfolgung gewährte.
*****Die Frage, ob man diesen Einmarsch als regelrechten "Krieg" oder nur als "spezielle Kriegs-Operation" bezeichnet, ist keineswegs bloß propagandistischer, sondern auch und vor allem (versicherungs-)rechtlicher Natur. Die BRDDR hat seit den 1990er Jahren - genauer gesagt seit der rot-grünen Machtergreifung - ein Dutzend Angriffskriege in aller Welt geführt, die aber allesamt als "Friedensmissionen" bezeichnet wurden.

Das Berliner Verbrecherreime Die Bundesregierung zwang die Versicherungsträger, die Unfall- und Lebensversicherungen der an diesen Kriegen Friedens-Einsätzen beteiligten Soldaten im Schadensfall entgegen dem Wortlaut der Policen - die einen Versicherungsfall bei erhöhtem Risiko, insbesondere Krieg, ausschlossen - als "zivil" anzuerkennen und die Versicherungssummen auszuzahlen; sie wälzte so die Haftung auf elegante Art und Weise vom Steuerzahler - der ja schon für die Kriegs- Friedenseinsätze aufkommen mußte - auf die Versicherungskonzerne ab.
Es unterliegt keinem ernst zu nehmendem Zweifel, daß Putin den Militäreinsatz in der Ukraïne nicht als "Krieg" geplant hatte und zunächst auch nicht als solchen führte, sondern eher als eine Art Manöver. Nach wiederholtem Bekunden betrachtet[e] er Russen und Ukraïner (und "Belarussen" :-) als ein- und dasselbe Volk; daher wollte er Verluste an Mensch und Material - insbesondere ziviler Bausubstanz und Produktionsstätten - so gering wie möglich halten, auch um den Preis eines verlangsamten Vormarsches. (Die Behauptung der NATO, die russischen Truppen hätten einen "path of destruction" verfolgt, ist eine leicht durchschaubare Propagandalüge, ebenso die gebetsmühlenartig wiederholte Wendung vom "unprovoked and unjustified war" - der Einmarsch war durch die umfangreichen NATO-Manöver auf dem Boden der Ukraïne eindeutig provoziert und durch die Angriffe auf die Zivilbevölkerung des Donetsbeckens gerechtfertigt: Zelenskyj schoß mehr auf "sein eigenes Volk" als
Gaddafi und Assad zusammen - was die USA zum Vorwand Anlaß für unprovozierte und illegale Angriffskriege "Militär-Intervention" gegen Libyen und Syrien nahmen.) Putin lieferte der Ukraïne - sogar unbezahlter Weise - weiterhin
Gas,
damit seine Landsleute - es war noch Winter - nicht frieren mußten. Erst nach vier Wochen, als der
voreilig verkündete
Sieg noch immer nicht eingefahren war, wähtend die Westmächte immer mehr Waffen und Söldner ins Land pumpten, schaltete Putin in den echten Kriegsmodus um, abzulesen wiederum an [sozialversicherungs-]rechtlichen Maßnahmen: Die beteiligten Soldaten erhielten für die Zeit nach ihrem Einsatz "Veteranen"-Status zuerkannt.
Wie konnte sich Putin so in der Reaktion der Ukraïner täuschen? Nein, mit
"Caesarenwahn"
läßt sich das nicht erklären. Aber die Antwort ist ganz einfach: Als Zelenskyj seinen Feldzug zur Rückeroberung der abtrünnigen Volksrepubliken im Donbass begann, liefen seine Truppen in Scharen zu den "Separatisten" über, mitsamt Waffen und Munition. Offenbar erwartete Putin wieder ein ähnliches Verhalten. Er verkannte, daß der Vorrat an potentiellen Deserteuren erschöpft war - wer bisher noch nicht übergelaufen war, der tat das auch jetzt nicht mehr; die verbliebenen Soldaten empfanden sich als "Ukraïner" und die einrückenden Russen als "fremde Besatzer".
Wer sich ein wenig in der Geschichte auskennt weiß, daß das kein Einzelfall ist: Die Niederländer waren bis ins 17. Jahrhundert ganz unzweifelhaft Deutsche - und mit die tüchtigsten -; dann sagten sie sich los, weil sie nicht länger von einem spanischen Kaiser, der sie unterdrückte und ausbeutete, regiert werden wollten; heute fühlen sie sich nicht nur nicht mehr als Deutsche, sondern hassen uns wie kein anderes Volk der Welt. Die Ostmärker fühlten sich noch ein Dreiviertel Jahrhundert, nachdem sie
Bismarck
aus dem Reich verstoßen hatte, als Deutsche (Dikigoros muß es wissen, seine Mutter hat beim "Anschluß" mit gejubelt, und mit ihr buchstäblich alle echten Ostmärker, d.h. mit Ausnahme der Juden und Tschechen.) Heute haben die "Österreicher" ihren größten berühmtesten berüchtigsten Sohn ausgebürgert, zum "Saupreißen" erklärt und fühlen sich selber als sein "erstes Opfer" - und natürlich nicht mehr als Deutsche. Als Dikigoros Anfang der 1990er Jahre
in die Ukraïne reiste,
fühlten sich deren Einwohner - so sie nicht aus der Ostmark Galizien stammten - in ihrer überwältigenden Mehrheit als Russen und wünschten sich nichts sehnlicher als die Wiedervereinigung mit dem großen Bruder ihren Brüdern
(und Schwestern
:-) in Moskau und Sankt Peterburg. Aber im Zeitalter der Massenverblödungsmedien braucht es nicht mehr Jahrhunderte, auch nicht mehr Jahrzehnte, sondern nur noch eine Generation, um solche [National-]Gefühle verschwinden oder entstehen zu lassen - und in der Ukraïne war das offenbar der Fall.
******Dikigoros' Leser mögen ihm nachsehen, daß er hier so flapsig über ein so ernstes Thema schreibt. Aber er referiert nur die offiziell herrschende Meinung zum Gang der Ereignisse; denn auf Verbreitung der Wahrheit einer abwechenden Meinung steht ja inzwischen bis zu drei Jahre Gefängnis. Er will seinen Lesern jedoch nicht vorententhalten, was ihm ein alter Schachfreund - pensionierter Mitarbeiter des Auswärtigen Amts, allerdings weder in Rußland noch in der Ukraïne jemals tätig - dazu gesagt hat: "Wie immer man das Vorgehen der Russen militärisch und wirtschaftlich beurteilen mag - diplomatisch war das eine Meisterleistung: Nicht nur, daß sie die Türkei de facto aus dem NATO-Bündnis heraus gebrochen und mit dem Iran versöhnt haben, sie haben auch einen Keil zwischen die USA und Sa'udi-Arabien geschoben. Und was am sensationellsten ist: Sie haben einen Krieg zwischen Indien und Pākistān um Kaschmīr und einen zwischen Indien und China um Ladakh, Bhutān und Sikkim - die schon so gut wie angefangen hatten - in letzter Minute verhindert und es fertig gebracht, sie alle drei ins eigene Boot zu holen. Und nun erweist sich auch das Festhalten am Bündnis mit Kuba und Venezuela - über das du dich immer so echauffiert hast - als kluger Schachzug, dto die versöhnliche Politik mit den islamischen Tschetschniern und Kasachen, an deren Fingern so viel russisch-orthodoxes Blut klebt."

Das hätte Dikigoros in der Tat nie gedacht - und er hält es nach wie vor für schändlich -, aber er ist halt nicht so klug wie Putin...
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