*Auch in der SU war und ist das nicht unüblich und durchaus anerkennend gemeint. So wurde ihr angeblich bester Cognac nach dem Grusinier Bagratian (fälschlich auch "Bagration" geschrieben, aber - außer im westlichen Ausland - immer Bagratian gesprochen) benannt, einem General der Napoleonischen Kriege, der von seinen Soldaten vor allem ob seiner Trinkfestigkeit bewundert wurde. Nachträglich wurde er zum "Kriegshelden" hoch stilisiert; aber das hält einer nüchternen Betrachtung ebenso wenig stand wie bei so vielen Kriegs- u.a.
"Helden"
des 20. Jahrhunderts. Jeltsin ersetzte ihn bei Kreml-Empfängen vorübergehend durch "Kisljar"-Cognac - seine Lieblingsmarke -; Putin führte ihn jedoch wieder ein, da er Bagratian bewunderte. Wie dem auch sei, Gorbatschow als Anti-Alkoholiker hätte sich eine solche Benennung zuhause tunlichst verbeten.

À propos falsch geschrieben und/oder gesprochen: Der "Mineralsekretär" schreibt sich auf Russisch "Gorbatschëw" - weshalb ihn die Angelsachsen gerne völlig falsch "Gorbachev" schreiben und "Gorbatscheff" aussprechen. Auch die deutsche Aussprache "Górbatschoff" ist falsch: Es heißt nicht "Górbatschow", sondern "Garbatschów", mit Betonung auf der letzten Silbe, und unbetontes "o" - wie in der 1. Silbe - wird immer "a" gesprochen. (Eine Betonung auf der 2. Silbe wäre - selbst mit richtig gesprochenem "a" in der 1. Silbe - auch nicht besser: "Gorb" ist der Buckel, und "Gorbátsch[ow]" würde "der Bucklige" bedeuten :-)
**Der Brief ist im Iran und in anderen islamischen Staaten offen; in den westlichen
Medien
wird er bis heute tot geschwiegen, insbesondere in denen der BRDDR, um zu verhindern, daß der "liebe Gorbi" als ebenso skrupel- wie erfolgloser Machtpolitiker diskreditiert wird.
***Gorbatschows russische Kritiker werfen ihm rückblickend vor, damit den Anfang vom Ende der Sowjet-Union eingeleitet zu haben. Dagegen behauptet der pakistanische Journalist Ahmäd Rashīd in dem seinerzeit viel gelesenen Buch "Taliban", daß das kommunistische Najibullah-Regime in Kābūl nach dem Abzug der Roten Armee fester im Sattel saß als zuvor.
Dikigoros wagt, beide Thesen anzuzweifeln. Träfe die letztere zu, dann hätte es sich um einen geradezu genialen Schachzug Gorbatschows gehandelt - aber die harten Fakten sprechen dagegen: Mit den sowjetischen Truppen im Lande hielt sich das kommunistiche Regime immerhin gut 9 Jahre, nach ihrem Abzug nicht mal mehr 4. Und selbst wenn es anders gewesen wäre, hätte Gorbatschow schwerlich so viel Weitblick gehabt. De facto blieb den Sowjets nur der Rückzug (auf dem sie immerhin noch einige empfindliche Schläge gegen die Mujaheddin führten); Dikigoros schreibt bewußt nicht "den Russen", denn die gab es dort kaum. [Die es zuvor gegeben hatte - schließlich war die SU schon seit Jahren mit dem Regime verbündet - waren vornehmlich in Herat stationiert gewesen und dort 1978 mitsamt ihren Familien einem im Westen als "Aufstand" bezeichneten Pogrom zum Opfer gefallen.] Vielmehr hatte die Rote Armee bei ihrer Invasion 1979 hauptsächlich usbekische und tadjikische Truppen eingesetzt, die sich zwar im Gebirge gut auskannten, aber unzuverlässig und vielfach nicht bereit waren, gegen ihre muslimischen Glaubensbrüder zu kämpfen. Viele desertierten, und selbst hochrangige Offiziere schlossen heimlich Waffenstillstands-Vereinbarungen mit den Mujaheddin, die von den USA mit modernen Waffen versorgt worden waren. Der kostspielige Krieg machte für die klamme SU einfach keinen Sinn mehr.
****Tatsächlich steckt dahinter der Versuch der Sakartweler, hinter der Fassade eines dem Westen als "Georgien" verkauften Staatsgebildes - das sie selber "Sakartwelo" nennen - ein Vielvölkergefängnis zu errichten, in dem sie alle ihre Nachbarn unterdrücken und ausbeuten können.
*****Nein, Dikigoros will das keineswegs ins Lächerliche ziehen. Beide US-Unternehmen (und tausende andere aus dem Westen) investieren viel Geld in die "neuen Märkte", die auf dem Boden der Ex-UdSSR entstehen. Allerdings scheint Gorbatschow als Werbeträger nicht sonderlich anzukommen, denn der Erfolg von Pizza Hut bleibt vergleichsweise bescheiden. Dagegen entwickelt sich McDonald's - das in den USA und Westeuropa längst stagniert - zu einer russischen Erfolgsstory: Aus der einen, einsamen Filiale in Moskau, die im Januar 1990 in Moskau eröffnet wurde, wird ein Netz von vielen hundert Restaurants mit täglich mehreren Millionen Kunden. (Dikigoros vermeidet den Begriff "Fast Food"-Restaurant, da der Andrang oft so groß ist, daß sich riesige Menschenschlangen bilden, was mit langen Wartezeiten verbunden ist - fast wie in der guten alten Sowjet-Zeit -, so daß von "schnell" keine Rede sein kann :-) Die Geschäfte laufen so gut, daß die Konzernleitung, als der "Wertewesten" anno 2022 beschließt, gegen Rußland einen weltweiten Handels- und Finanzkrieg vom Zaun zu brechen und Druck auf seine Unternehmen ausübt, bestehende Wirtschaftsbeziehungen zu Rußland abzubrechen, beschließt, die Läden nicht dicht zu machen, sondern sie an einen russischen Treuhänder zu übertragen - gegen einen symbolischen Kaufpreis von einem Rubl, mit einer Rückkaufoption zum gleichen Preis. (Ein Beispiel, dem tausende von anderen westlichen Unternehmen folgen, die z.T. Milliarden in Rußland investiert haben, vor allem deutsche, z.B. die Volkswagen AG.) Pro forma werden auch der Firmenname und das Firmenlogo leicht geändert:

Das böse Erwachen kommt, als Rußland diese "Rückkaufklauseln" für unwirksam erklärt, da die russischen Treuhänder während des Weiterführens bedeutende Investitionen in (im Juristenjargon: "Verwendungen auf") die Betriebe gemacht hätten, die im Falle eines Rückkaufs vom Wiedererwerber mit bezahlt werden müßten.
Dadurch geht den westlichen Unternehmen mehr Geld verloren als die westlichen Regierungen durch die widerrechtliche Enteignung Beschlagnahme ("Einfrieren") russischer Vermögenswerte - von Einlagen der russischen Staatsbank über Segelyachten so genannter "Oligarchen" bis zum Kleinwagen russischer Privatpersonen - gewonnen haben. Da die Unternehmen diese ihre Verluste von der Steuer absetzen können, erweist sich das Vorgehen der Regierungen unter dem Strich als Milchmädchenrechnung mit extrem negativer Bilanz, die nicht nur viele Unternehmen, sondern auch einige Staaten an den Rand des Ruins bringt.
******Zu den Preisträgern zählen so renommierte Persönlichkeiten wie
Simon Wiesenthal,
Hans-Dietrich Genscher,
Steven Spielberg, Larry King, Michael Jackson, Thomas Gummibär Gottschalk und Gülle Jauche (dem späteren "Anti-Corona"-TerroristenPropagandisten und
Lockdown-Befürworter).
![[Gülle Jauche setzt sich symbolisch den Aluhut auf]](jauchealuhut.jpg)
Gülle Jauche macht symbolisch den Aluhut - weil der
Lockdown Leben
zerstört rettet
(Und falls jetzt jemand mit dem dummen Spruch
Heinrich v. Kleists kommen sollte: "Schlagt ihn tot, das Weltgericht fragt Euch nach den Gründen nicht", könnte Dikigoros darauf nur zweierlei antworten: 1. wäre das eine viel zu milde Strafe - der Tod käme weder langsam noch qualvoll, sondern schnell und relativ schmerzlos -; der Kerl gehört totgespritzt, mit der
mRNA-Giftplörre,
der er sich bisher erfolgreich entzogen hat, und 2. gibt es dafür 'zig Millionen Gründe, nämlich all die "Impflinge", die jenem größten Massenmord der Weltgeschichte zum Opfer gefallen sind!)
Das Ganze wird nach vier Jahren in "Women's World Award" umbenannt und von da an nur noch an Frauen vergeben (und an Männer, die sich als ["Trans-"]Frauen ausgeben :-).
*******Außer Gorbatschow nehmen jenen "Award" (Dikigoros scheut die übliche Übersetzung "Preis", da er mit keinem Preisgeld verbunden ist, sondern lediglich mit einer "finanziellen Unterstützung" in Höhe von 15.000 US$, die sich nicht mit den 6- oder 7-stelligen Beträgen messen kann, die anderswo ausgeschüttet werden :-) des "UN-Umweltprogramms", der im Schnitt ein halbes Dutzendmal pro Jahr vergeben wird, nur zwielichtige bis unbekannte Gestalten äußerst verdiente Celebrities an. Kleine Auswahl gefällig? Bittesehr:
- Der Drachenkönig von Bhūtān
- Der Scheich von Absurdistan
- Der Negerhäuptling von Südafrika
- Seine Scheinheiligkeit der Patriarch von Ökumenistan
- Die Rose von Kuba
- Der Ex-Vize von Peanuts
- Der Prinz von Monaco
- Der Präsident der Mongolei
- Die Scheichin von Bangla Desh
- Ödipussi von Macronistan
- Die
Schulschwänzerin von Schwedin Heilige Greta
********Die Harold Review veröffentlicht dazu folgenden Kommentar [Übersetzung aus dem Englischen von Dikigoros]: "(...) G. wurde in der SU an die Macht gehievt von seinem blutrünstigen Vorgänger Andropow, dem früheren Chef des KGB. Er führte die Besetzung von und den Völkermord gegen Afghanistan an. Er befahl den mörderischen Angriff der Sowjet-Truppen auf unbewaffnete Zivilisten in Wilna, dem litauischen Gegenstück zum Tiananmen-Massaker. Wenn die wahre Geschichte unserer Zeit geschrieben wird, dann wird G. den ihm gebührenden Platz in der Schurken-Gallerie der Mörder, Tyrannen und Banditen einnehmen. Und diejenigen, die ihn geehrt haben, werden mit Recht als Verräter der Freiheit gebrandmarkt werden."
Dagegen schreibt ein Gorbatschow damals noch wohl gesonnener westlicher Journalist - Mitarbeiter diverser "Qualitätsmedien" -, der an die positiven Nachwirkungen der "Perestrojka" glaubt, nach einem Besuch in Rußland [Rückübersetzung ebenfalls von Dikigoros]: "Rot hat eine völlig neue Bedeutung erhalten; es ist jetzt die Farbe von Marlboro und Coca Cola [...] Wo Rot ist, ist Westen [...] Die neuen Russen sitzen an roten Tischen und trinken Bier, das zivilisierte Getränk der neuen Zeit." Der gute Mann war wahrscheinlich nie zuvor in Rußland, sonst hätte er gewußt, daß schon zu Sowjet-Zeiten mehr Piwo konsumiert wurde als Wodka, Konjak und Kumýs zusammen. (Übrigens auch nicht-alkoholische Getränke wie Tschaj, Kwas und Mineralwasser - bei vielen Russen rannte der "Mineral-Sekretär" offene Türen ein :-) Seine dümmlichen Aufzeichnungen werden in Buchform veröffentlicht und mit mehreren (zweit- und drittklassigen) Literaturpreisen bedacht, und sein Verleger entblödet sich nicht zu behaupten, in ihm sei ein neuer, wohl bald als "Klassiker" geltender
Reiseschriftsteller
vom Format eines Bruce Chatwin erstanden. Dikigoros hat indes nie wieder von ihm gehört oder gelesen...
*********Auch dies eine äußerst begehrte Auszeichnung - jedenfalls in den Jahren 2003-2007, als sie noch mit einem Preisgeld von 100.000.- €uro verbunden war. Sie wurde verliehen an so renommierte Persönlichkeiten wie z.B. Recep Tayyip Erdoğan - Re-islamisierer Staatspräsident der Türkei (im Preiskomittee saß nicht umsosnt sein Landsmann und Fan Cem Özdemir :-) -,
Hamid Karzaī - Drogenboss Staatspräsident von Afģānistān -, Helmut Kohl - Bimbeskanzler Bundeskanzler a.D. der BRDDR -, Wiktor Juschtschenko - Diktator Demokrator der Ukraïne -, Jimmy Wales - Gründer der Verblödungsplattform Online-Enzyklopädie
Wikipedia
- und den Freiherrn Dr. Karl-Theodor von und zu Guttenberg - Demobilisator der Bundesgurkentruppe (sog. "Bw-Null-Lösung").
Dikigoros erspart seinen Lesern die Aufzählung der Personen, die den Preis sonst noch erhalten (bzw. nicht erhalten haben - was noch viel interessanter ist :-). Er will lediglich der guten Ordnung halber erwähnen, daß Gorbatschow bereits 2005 zur Preisverleihung eingeladen war, freilich nicht, um denselben einzuheimsen, sondern nur, um eine Lobesrede ("Laudatio") auf Kohl zu halten.
**********Stellt Euch doch bitte mal folgendes Szenario vor:
- Der Freistaat Bayern erklärt seine Unabhängigkeit von der BRDDR. Niemand widerspricht. So weit, so gut.
- Nach ein paar Jahren wird die rechtmäßig gewählte Regierung Bayerns durch einen vom Ausland gesteuerten Putsch in München - nennen wir ihn "Maibaum", nach dem Platz, wo er begann - gewaltsam gestürzt.
- Das neue Regime verbietet den Gebrauch der hochdeutschen Sprache, vernichtet alle nicht auf Bayrisch geschriebenen Bücher, enteignet alle nicht-katholischen Kirchen und kerkert alle nicht-katholischen Pfarrer und Pfarrerinnen ein.
- Den Menschen in Ober- und Unterfranken - deren Heimat vor 1949 nie zu Bayern gehört hatte - gefällt das garnicht; sie erklären ihrerseits die Unabhängigkeit von Bayern.
- Das Maibaum-Regime beginnt daraufhin einen Krieg gegen die beiden abtrünnigen Regierungsbezirke - mit (vom Ausland gelieferten) Panzern, Bombenflugzeugen und schwerer Artillerie, bei dem 'zigtausende fränkische Frauen, Kinder u.a. Zivilisten getötet und Millionen vertrieben werden.
- Die Franken erklären daraufhin - nach einer Volksabstimmung, bei der sich über 90% der Einwohner für einen solchen Schritt ausgesprochen haben - die Wiedervereinigung mit der BRDDR und bitten diese, sie von den Mörderbanden des Münchner Verbrecherregimes zu befreien.
- Als die BRDDR dieser Bitte entspricht und Truppen in Franken einrücken läßt, schreit das Maibaum-Regime Zeter und Mordio - seine Grenzen seien unverletztlich, und die "Separatisten" hätten kein Existenzrecht. Es werde erst Frieden schließen, wenn die Bundeswehr das "unrechtmäßig besetzte" urbayrische Franken vollständig wieder geräumt habe.
Nein, das ist nicht auf Dikigoros' eigenem Mist gewachsen; er hat bloß die Zustände in der "Ukraïne 1:1 übersetzt. Wie würdet Ihr mit jemandem verfahren, der - mehrere tausend Kilometer entfernt, also besonders gut informiert - daraufhin allen Ernstes behauptet, man müsse, um dem "völlig unprovozierten Angriffskrieg der BRD gegen Bayern" entgenzutreten, einen Krieg gegen erstere beginnen, auch unter billigender Inkaufnahme eines Dritten Weltkriegs? Würdet Ihr den oder die erstmal in die Klapse stecken oder gleich für unheilbar geisteskrank erklären und aufknüpfen, solange es noch Bäume gibt? Dikigoros bräuchte da nicht lange zu überlegen!
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