MARTIN  NIEMÖLLER

(14.1.1892 - 6.3.1984)

[Martin Niemöller]

Tabellarischer Lebenlauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1892
14. Januar: Martin Niemöller wird in Lippstadt/Westfalen als zweites von sechs Kindern des lutherischen Pfarrers Heinrich Niemöller und seiner Ehefrau Paula, geb. Müller, geboren.
Er wird kaisertreu und deutsch-national erzogen.

1900
Die Familie zieht nach Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) um, wo Niemöller das Evangelische Gymnasium besucht.

1910
Nach dem Abitur tritt Niemöller als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein.

1912
Niemöller wird zum Leutnant befördert und auf das Linienschiff "Thüringen" versetzt.


1914-1918
Im Ersten Weltkrieg ruhen große Hoffnungen auf der Marine.


1915
Inspiriert von den Erfolgen Otto Weddigens meldet sich Niemöller zur U-Boot-Waffe; er wird zunächst Wachoffizier auf Vulkan, dann auf U 3.

1916
Februar: Niemöller wird 2. Offizier auf U 73.

1917
Januar: Niemöller wird Steuermann auf U 39.
August: Niemöller wird zum Oberleutnant befördert und 1. Offizier auf U 151.


1918
Mai: Niemöller wird Kommandant von UC 67, das im Mittelmeer operiert.


Auch der - vorübergehend "uneingeschränkt" geführte - U-Boot-Krieg vermag die Kriegsniederlage jedoch nicht mehr abzuwenden.

1919
Juni: Niemöller tritt aus Ablehnung des Weimarer Systems im allgemeinen und aus Protest gegen das Versailler Friedensdiktat (das die Auslieferung der deutschen Flotte an die Alliierten vorsieht) im besonderen aus der Marine aus.
Juli: Niemöller heiratet Else, geb. Bremer (1890-1961). Aus der Ehe gehen vier Kinder hervor.
Die Eheleute beginnen mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung, um nach Südamerika auszuwandern, was jedoch aus finanziellen Gründen scheitert.
Oktober: Niemöller beginnt aus Verlegenheit ein Theologie-Studium in Münster.

1920
Niemöller wird Bataillonsführer der "Akademischen Wehr Münster", eines Freikorpsverbandes, der bei der Niederschlagung kommunistischer Aufstände im Ruhrgebiet mitwirkt.


1924
Niemöller wird zum protestantischen Geistlichen ordiniert und Geschäftsführer der "Inneren Mission" in Westfalen.


1931
Niemöller erhält eine Pfarrei in Berlin-Dahlem.


Als guter Anti-Semit in der Glaubensnachfolge seines Namenspatrons Luther unterstützt Niemöller politisch die NSDAP.


1933
30. Januar: Nachdem Reichspräsident Paul v. Hindenburg den Führer der NSDAP, Adolf Hitler zum Reichskanzler berufen hat, gelobt Niemöller "unserem Führer [...] treue Gefolgschaft".
Niemöller begrüßt auch die Einrichtung von Konzentrationslagern für "gottlose Kommunisten".
Oktober: In Konkurrenz zu den (national-sozialistisch orientierten) "Deutschen Christen" ruft Niemöller zur Gründung eines "Pfarrernotbundes" auf, aus dem später die so genannte "Bekennende Kirche" hervor gehen soll.

1934
Januar: Niemöller nimmt an einem Treffen der deutschen Kirchenführer mit Hitler teil, der inzwischen ein Konkordat mit dem Vatikan geschlossen hat.
März: Da Niemöller den so genannten Arierparagrafen {§ 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933} ablehnt, wird er seiner Ämter enthoben und erhält Predigtverbot.*
Mai: Auf der 1. Synode der "Bekennenden Kirche" in Barmen bekennt sich diese zur von Karl Barth (1886-1968) verfaßten "Barmer Erklärung".
Juli: Niemöller wird nach einem Urteil des Landgerichts Berlin** wieder in seine Kirchenämter eingesetzt.
Niemöller veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "Vom U-Boot zur Kanzel".


1935
Niemöller veröffentlicht einige seiner Reden unter dem Titel "Predigten".
Niemöller wird zusammen mit anderen Pfarrern, die gegen die Schriften des NS-Ideologen Alfred Rosenberg gepredigt haben, verhaftet, aber kurz darauf wieder frei gelassen.


1937
Juli: Niemöller wird erneut verhaftet.

1938
März: Niemöller wird zu 7 Monaten Festungshaft verurteilt, die jedoch durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten.
Gleichwohl wird er als "persönlicher Gefangener des Führers" im Konzentrationslager Sachsenhausen in "Schutzhaft" genommen, die freilich eher den Charakter eines Hausarrests hat.


1939
September: Nach der Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an das Deutsche Reich bittet Niemöller um seine Einberufung zur Wehrmacht; sein Gesuch wird jedoch abgelehnt.

1940
Dezember: Die alliierten Medien beginnen, Niemöller für ihre Propagandazwecke zu instrumentalisieren.


1941
Niemöller wird in das Konzentrationslager Dachau verlegt.


1945
Niemöller wird nach Tirol verlegt, wo er von deutschen Truppen frei gelassen wird; er gerät jedoch als "Nazi-Deutscher" in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst nach einem Hungerstreik entlassen wird.
Unterdessen bauen die Amerikaner das Konzentrationslager Dachau zu "Museumszwecken" in ein Vernichtungslager um (u.a. Einbau von "Gasduschen"). Als prominentestes "Opfer" gilt bis heute Niemöller, dem man einen Spruch über versäumten Widerstand in den Mund legt, auf dessen Wortlaut man sich indes nie ganz einigen konnte.

[1. Variante: Kommunisten, Sozis, Gewerkschafter, Juden] [2. Variante: Juden, Kommunisten, Gewerkschafter] [3. Variante: Sozis, Gewerkschafter, Juden]

Niemöller wird Mitglied des Rates der "Evangelischen Kirchen in Deutschland" (EKD).
Niemöller wird zum Präsidenten des Kirchlichen Außenamtes "gewählt".
Niemöller vertritt gegen heftigen Widerstand aus Kirchenkreisen im so genannten Stuttgarter Schuldbekenntnis die These von der Mitschuld der evangelischen Kirche am National-Sozialismus; er lehnt jedoch die These einer "Kollektivschuld" der Deutschen ab und wendet sich gegen die Auswüchse der "Entnazifizierung". Die Zustände unter der alliierten Besatzung bezeichnet er als so schlimm, wie sie "selbst unter dem Naziregime niemals gewesen sind".


1946
Niemöller reist - auf Einladung von John Foster Dulles - in die USA und wiederholt dort seine Vorwürfe gegen die US-Besatzer, womit er sich dort nicht eben beliebt macht.

1947
Oktober: Niemöller wird "Präsident" der evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau (und wird fortan von ihm gewogenen Medien als "Kirchenpräsident" bezeichnet :-); er zieht wieder nach Wiesbaden.

1949
Niemöller protestiert vehement gegen die Gründung der "Bundesrepublik Deutschland" (nicht aber gegen die Gründung der "Deutschen Demokratischen Republik").

1950
Oktober: Niemöller schreibt einen offenen Brief an den neuen (seit 1949) Bundeskanzler Konrad Adenauer, in dem er sich gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands ausspricht - die noch gar nicht zur Debatte steht.

1952
Niemöller besucht in Moskau den russisch-orthodoxen Patriarchen, der ein strammer Stalinist ist. Diese Haltung stört Niemöller jedoch - anders als die einiger protestantischer Bischöfe im "Dritten Reich" - nicht im geringsten. (Er schweigt sich auch darüber aus, wen die Kommunisten alles "holten", und warum es keinen mehr gibt, der gegen das Sowjet-Regime protestieren könnte.) Zur Belohnung wird ihm der Stalin-Friedenspreis der UdSSR verliehen.


(Zweieinhalb Jahre nach Stalins Tod wird der "Stalin-Friedenspreis" in "Lenin-Friedenspreis" unbenannt, und alle Preisträger werden aufgefordert, Urkunden und Medaillen zurück zu geben; sie erhalten dafür neue, zurück datierte Lenin-Friedenspreise :-)


1953
August: Beim "Deutschen Evangelischen Kirchentag" in Hamburg werden im Hinblick auf die im September anstehenden Bundestagswahlen "politische" Redner - d.h. Angehörige der im Bundestag vertretenen Parteien, insbesondere der CDU (die das "C" damals noch mit Recht im Namen führt) - ausgeschlossen.*** Niemöller - der offiziell parteilos ist - hat also freie Bahn als Hauptredner. Sein halb "pazifistisch", halb kommunistisch angehauchtes Referat "Volk unter Völkern" stößt allerdings in der breiten Öffentlichkeit auf eine Mischung auf Ablehnung und Schweigen.

1955
Niemöller gibt nach heftiger Kritik durch die Weimarer Generalsynode seinen Sitz im Rat der EKD mit den Worten auf: "Ich habe unter der Kirche nach 1945 mehr gelitten als unter dem ganzen National-Sozialismus."


1957
Niemöller wird Präsident der zwielichtigen "Deutschen Friedensgesellschaft".

1958
Niemöller wird auch Präsident der "Internationale der Kriegsdienstgegner".
(Beide Institutionen werden 1974 zusammen gelegt unter dem Namen "Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigung der Kriegsdienstverweigerer"; Niemöller bleibt ihr gemeinsamer Präsident bis 1976, danach wird er als "Ehrenpräsident" verabschiedet.)

1959
Niemöller geht auf Vortragsreise durch die DDR und verunglimpft bei der Gelegenheit die Bundeswehr als "hohe Schule für Berufsverbrecher" - die "Friedenstruppen" der NVA kritisiert er dagegen nicht. Zur Belohnung wird ihm die DDR-Friedensmedaille in Gold verliehen.


Niemöller-Biografien von Dietmar Schmidt und Clarissa Start-Davidson erscheinen.

1961
In Prag findet die erste so genannte "Allchristliche Friedensversammlung" statt. Niemöller nimmt an ihr - ebenso wie an ihren Nachfolge-Veranstaltungen (1964, 1971, 1978) - teil.
Niemöller baut auf einer Dänemark-Reise - wahrscheinlich im Suff - einen schweren Autounfall, bei dem seine Frau Else ums Leben kommt.
Niemöller wird einer von sechs Präsidenten des Weltkirchenrats. Als solcher setzt er sich u.a. - erfolglos - für die Freilassung des in Spandau gefangen gehaltenen Rudolf Hess ein.


1962
Niemöller reist nach Indien, wo er von Nehrū empfangen wird.

1964
Niemöller beteiligt sich an der damals auch in Deutschland aufkommenden Mode der "Ostermärsche", die angeblich dem Frieden dienen sollen.


1965
Niemöller nimmt - zusammen mit dem Chilenen Pablo Neruda - am kommunistischen "Weltfriedenskongreß" in Helsinki teil. Von den Spannungen und Widersprüchen zwischen linientreuen Moskowitern und Maoisten - die bald zum Bruch zwischen der SU und der VRC führen werden - bemerkt er nichts.
Aus Protest gegen die - damals noch - anti-kommunistische Haltung der hessisch-nassauischen Synade tritt Niemöller von seinem Amt als deren Kirchenpräsident zurück. Er zieht demonstrativ nach Darmstadt um****.
Niemöller reist nach Gabun. In Lambaréné besucht er Albert Schweitzer, der wenig später stirbt.


1967
Niemöller reist - als Vertreter der "Hilfsaktion Vietnam", die in Deutschland Spendengelder sammelt, um Verpflegung und Medikamente für das nordvietnamesische Militär zu kaufen - nach Hanoi, wird vom kommunistischen Führer Hô Chí Minh empfangen und hetzt gegen US-Imperialismus und Kapitalismus.
Zur Belohnung wird er Ehrenpräsident des kommunistischen "Weltfriedensrats".

1968
Niemöller legt sein Amt als Präsident des Weltkirchenrats nieder und schließt sich der kommunistischen "APO [außer-parlamentarische Opposition]" an.

[APO-Demonstration]

Auf einer Reise nach Jerusalem erleidet Niemöller einen Herzinfarkt, den er jedoch überlebt.

1969
Niemöller wird von der neuen SPD-FDP-Regierung (Bundeskanzler Willy Brandt) das Großkreuz des Bundesverdienstordens verliehen - für welche seiner vielen "Verdienste" genau, bleibt unklar.


1971
Niemöller heiratet in 2. Ehe seine "Assistentin" Sibylle [nach ihrer Konvertierung zum Judentum: Sarah], geb. v. Sell, gesch. Donaldson.


1972
Niemöller wird die Albert-Schweitzer-Friedensmedaille verliehen.

1977
Die Martin-Niemöller-Stiftung wird gegründet - woher die Gelder dafür kommen - wahrscheinlich vom Ministerium für Staatssicherheit der "DDR" - wird offiziell nie geklärt.

1978
Niemöller hetzt gegen die "Neutronenbombe".

1979
Niemöller hetzt gegen den "Nachrüstungsbeschluß" der NATO.

1982
Januar: Niemöllers 90. Geburtstag wird mit großem Brimborium in der Frankfurter Paulskirche gefeiert.
Niemöller zählt zu den Mitbegründern der "Bibliothèque Internationale de la Paix" in Sarreguemines (Elsaß).

1983
Niemöller wird - zusammen mit Heinz Brandt - die Ossietzky-Medaille der "Internationalen Liga für Menschenrechte" verliehen.


1984
6. März: Martin Niemöller stirbt in Wiesbaden.
Beerdigt wird er in Lotte/Westfalen.


Fighting for Peace is like Fucking for Virginity [Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken] (Volksmund)

In Lippstadt wird ihm ein Denkmal errichtet.


In seinem Geburtshaus in Lippstadt und in seinem ehemaligen Pfarrhaus in Berlin-Dahlem werden Gedenkstätten eingerichtet.


1985
Oktober: Der Film "Martin Niemöller - Was würde Jesus dazu sagen?" von Hannes Karnick und Wolfgang Richter kommt in die Kinos. (Späterer Titel: "Rebell wider Willen - Das Jahrhundert des Martin Niemöller").


1992
Zu Niemöllers 100. Geburtstag spendiertwidmet ihm die Deutsche Bundespost eine Briefmarke zu 100 Pf.*****


*Zum Vergleich: Im Januar 2015 erhielt ein Pfarrer in Münster Predigtverbot, nachdem er sich an einer Demonstration gegen die Islamisierung des Abendlandes beteiligt hatte - was würde Jesus dazu sagen?

**Die deutschen Gerichte waren damals - anders als später in der BRD, der DDR und der BRDDR - noch politisch unabhängig. Das Predigtverbot gegen den vorgenannten Pfarrer aus Münster wäre von keinem weltlichen Gericht der BRDDR aufgehoben worden - es hätte sich schlicht für unzuständig erklärt.

***Die Veranstalter schossen sich damit selber ins Bein. Nachdem sie im Vorfeld vollmundig mit "hunderttausenden Besuchern aus allen Teilen der Welt" gerechnet - und 500.000 Werbeprospekte unters Volk gebracht - hatten, kamen gerade mal 50.000 Teilnehmer zusammen, von denen ca. ein Drittel aus der "DDR" angekarrt wurden.
(In einer Zeit, da die meisten Deutschen ihre Freizeit noch nicht am liebsten vor dem Fernseher verbrachten, war das herzlich wenig, zumal in einer protestantischen Hochburg mit knapp einer Million Einwohnern. Zum "Deutschen Turnfest", das ebenfalls in Hamburg statt fand, waren eine Woche zuvor 20.000 Aktive und 60.000 Besucher gekommen - ohne "DDR-Bürger", die 1954 ihr eigenes "Turn- und Sportfest" in Leipzig veranstalteten.)
Bei den Bundestagswahlen drei Wochen später erhielten die Christdemokraten 45% der Stimmen und konnten in einer Koalition mit kleineren Rechtsparteien wie der Deutschen Partei, der Freien Demokratischen Partei und dem Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten nicht nur erneut die Regierung stellen, sondern sogar die für Verfassungsänderungen notwendige Zweidrittelmehrheit im Bundestag erlangen. Dagegen verlor die KPD - der Niemöller zwar nicht offiziell angehörte, der er inhaltlich jedoch am nächsten stand - fast zwei Drittel ihrer Wähler und scheiterte an der 5%-Hürde. (Das Bundesverfassungsgericht folgte dem Wählervotum wenig später und verbot die KPD :-)

****Zwischen Hessen-Nassau und Hessen-Darmstadt bestand eine traditionelle Feindschaft, die man in etwa mit dem Verhältnis zwischen Frankfurtern und Offenbachern vergleichen kann.

*****Diese anhaltende Beweihräucherung Niemöllers auch von Amts wegen steht in frappierendem Gegensatz zum Schicksal seines Mitquerulanten Gesinnungsgenossen Hellmuth von Mücke {1881-1957}. Dieser war im Ersten Weltkrieg ebenfalls Marineoffizier und wurde sogar als Held gefeiert, weil er die Besatzung des Kleinen Kreuzers Emden auf abenteuerliche Art und Weise von Tsingtao in die Heimat zurück geführt hatte. Wie Niemöller lehnte er die "Weimarer Republik" ab und sympathisierte anfangs mit der NSDAP, wandte sich dann aber scharf gegen sie und wurde im "Dritten Reich" entsprechend schikaniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum radikalen Pazifisten, der sich vor allem gegen die Wiederbewaffung, d.h. die Aufstellug der Bundeswehr wandte. Anders als Niemöller wurde er darob jedoch nicht hofiert und mit Orden behängt, sondern verfemt und strafverfolgt. 1957 stand er kurz davor, in eine Irrenanstalt eingewiesen zu werden - was wohl auch geschehen wäre, wenn er nicht im selben Jahr "rechtzeitig" gestorben wäre. Nach seinem Tode wurde er amtlicherseits ins Orwell'sche "memory hole" entsorgt - auch sonst ist er heute so gut wie vergessen.


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