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*Wiewohl er von einigen seiner Gegner "Ike the kike [Ike der Drecksjude]" genannt wurde, gibt es für eine jüdische Abstammung Eisenhowers keine ernst zu nehmenden Belege. Biblische Namen wie Abraham, David, Jacob, Rebecca usw. waren in den USA auch bei frommen Christen sehr beliebt und entsprechend häufig.
**Über kaum ein anderes Kapitel der an Schurkenstücken sicher nicht armen amerikanisch-mexikanischen Geschichte wurde so viel gelogen und geheuchelt - davor, dabei und danach - wie über "Operation Wetback" - in den USA, in Mexiko und in Drittstaaten, die das eigentlich gar nichts anging. Fakt ist: Nach ihrem Kriegseintritt hatten die USA 1942 begonnen, in großem Stil mexikanische Gastarbeiter ("braceros") anzuwerben, um US-Staatsbürger für das Militär und die Rüstungsindustrie "frei" zu machen - ca. 2 Millionen Mexikaner folgten dem Ruf. Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs und des Koreakrieges wurden diese Mexikaner in den USA nicht mehr benötigt, während sie der - noch nicht mechanisierten - mexikanischen Landwirtschaft zunehmend fehlten. Die mexikanische
Regierung bat daher die US-amerikanische, ihr bei der Rückführung zu helfen, entzog ihren Bürgern dortselbst die Pässe bzw. erklärte sie für ungültig und machte sie so zu "Illegalen". Die US-Regierung stellte ein paar hundert Grenzschützer ab, die ein paar tausend Mexikaner ohne viel Federlesens über die Grenze abschoben - per pedes. Auf den Fußmärschen starb eine Handvoll untrainierter Mexikaner an Erschöpfung. Die Medien beider Staaten bauschten das gewaltig auf - allerdings nicht um anzuklagen, sondern um abzuschrecken. Der Trick gelang: Um der Zwangsdeportation und den vermeintlichen Todesmärschen zu entgehen, verließ ein Großteil der mexikanischen Gastarbeiter die USA "freiwillig" - insgesamt waren es nach offiziellen Angaben ca. 1,3 Millionen. Eisenhower ließ sich ob dieses schönen Erfolgs gebührend feiern.
Wohlweislich verschwiegen sie, daß neben den 11 Millionen Mexikanern, die illegal in die USA gekommen waren, seit 1970 ca. 30 Millionen Mexikaner (fast ein Drittel der Bevölkerung Mexikos) legal in die USA kamen und dort ca. 50 Millionen ***Seit einer etwas krausen Auslegung des 14. Zusatzartikels der US-Verfassung durch den Obersten Gerichtshof anno 1982 gelten alle in den USA geborenen Kinder automatisch als vollwertige US-Bürger und verschaffen dadurch auch ihren Eltern - incl. den "Illegalen" und denen, die ursprünglich nur ein mehr oder weniger kurz befristetes Arbeitsvisum hatten - die permanente Aufenthaltsberechtigung. Daher die einst scherzhaft gemeinte, heute vielfach als beleidigend aufgefaßte Bezeichnung "Anker-Baby". ****Tut Euch das [Hör-]Buch ruhig mal an, liebe Leser, wenn Ihr des Englischen mächtig seid. Es kostet ja nichts mehr, seit die Verfasserin es höchstpersönlich für alle zugänglich ins www gestellt hat. Hinsichtlich ihrer Kritik an der 3. Gewalt (Justiz) und der 4. Gewalt (Medien) kann man ihr nur beipflichten - sie hat eine Sammlung von Fällen zusammen getragen, die vielleicht nicht ganz repräsentativ sind, aber jeder für sich genommen ein Skandal, der publik gemacht und angeprangert gehört. Ihr Werk enthält auch einige durchaus richtige Überlegungen zur Einwanderungspolitik; aber viele "historische Fakten", mit denen sie diese zu untermauern versucht, entbehren jeglicher seriöser Grundlage. Dikigoros hat sich eingehend mit diesem Thema befaßt, für seine eigene Webseite über die Geschichte der Immigration in die USA; leider steckt sie immer noch in den Anfängen fest; aber wenn er sich mal aufraffen sollte, sie zu Ende zu schreiben, wird er die historischen Falschaussagen Anne Coulters dort richtig stellen. Wie tendenziös ihre Ausführungen zur Gegenwart sind, kann jeder aufmerksame Leser/Hörer auch so feststellen: A.C. ist nicht nur das, was die US-Amerikaner als "nigger lover" (u.a. bekennende Bewundererin des schwarzen Haßpredigers Michael King alias 'Martin Luther King') und "wetback hater" bezeichnen, sondern auch eine Hmong-Hasserin. Sie ereifert sich lang und breit über die paar tausend Angehörigen jenes armseligen Völkchens, die im Vietnamkrieg auf Seiten der USA kämpften, denen darob nach der Niederlage die Ausrottung drohte und die deshalb - mit gutem Recht - Asyl in den USA erhielten, wo sie ihre eigenen, zugegebener Maßen etwas krausen Bräuche weiter pflegen, die nach westlichen Maßstäben sogar "kriminell" sein mögen, sich aber auf ihres gleichen beschränken (und auf ihre Hunde, deren rituelle Opferung durch die Hmong-Schamanen A.C. allen Ernstes als "Holocaust" bezeichnet), so daß sie schwerlich eine echte Gefahr darstellen. Daß dieselben Verbrechen auch von US-geborenen "Black Muslims" verübt werden - und zwar sowohl quantitativ als auch qualitativ in viel größerem Ausmaß, und auch an Nicht-Schwarzen und Nicht-Muslimen - thematisiert sie dagegen nicht; vielmehr echauffiert sie sich über einen Fall, bei dem eine Bande aus fünf Mexikanern und einem Neger für die Vergewaltigung und anschließende Ermordung einer weißen Frau zum Tode verurteilt wurde, daß der arme Neger unfairer Weise zuerst hingerichtet wurde, obwohl er doch - ehrliche Haut, die er war - als erster gestanden hatte. *****Dikigoros will hier keineswegs den Eindruck erwecken, daß verlogene Wahlkämpfe dieser Art und Güte nur in den USA statt fänden. Parallel zum dortigen Präsidentschaftswahlkampf tobte in Großbritannien der Propagandakampf um das Referendum zum EU-Austritt ("Brexit"). Für letzteren mag es viele gute Gründe geben; aber seine Befürworter stützten sich vor allem auf die Behauptung, die EU-Mitgliedschaft führe zur "Überfremdung" mit Immigranten. Damit meinten sie ein paar tausend Osteuropäer, die seit eingen Jahren kamen, um in England zu arbeiten, nicht etwa die vielen Millionen Angehörigen fremder - vor allem islamisch geprägter - Kulturen aus dem ehemaligen britischen Empire, die schon lange vor dem EU-Beitritt eingewandert waren, sich wie die Kanickel vermehrt hatten, überwiegend von Sozialhilfe und Straftaten lebten und somit das eigentliche Problem darstellten. (Aber da schwieg des Sängers Höflichkeit - man wollte doch nicht "rassistisch" sein!) Der Gipfel der Heuchelei war, daß diesen Kreisen - die ja allesamt abstimmungsberechtigt waren - versprochen wurde, nach einem "Brexit" noch mehr ihres gleichen einwandern zu lassen.
(Nur wenige Wochen vor dem Referendum hatte die nicht-weiße, nicht-christliche Mehrheit Londons einen radikal-islamischen Fundamentalisten zum Bürgermeister gewählt.) weiter zu Charles de Gaulle zurück zu Politiker des 20. Jahrhunderts heim zu Von der Wiege bis zur Bahre |