"JOMO  KENYATTA"

Der Herr der Fliegen[wedel]

(1893 - 1978)

[Kenyatta]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1893 (nach anderen Quellen: 1882, 1889, 1891 oder 1895)
20. Oktober: Kamau wa Ngengi wird in Ichaweri (nach anderen Quellen: in Ng'enda) [Britisch-Ostafrika] geboren. Er gehört zu den Kiambu, einem Stamm des Kikuyu-Volkes. Früh verwaist, wächst er bei seinem Großvater, einem Medizinmann*, auf.

1909-12
Kamau besucht eine Missionsschule der "Church of Scotland" in Thogoto. Danach wird er Schreiner.

1914
August: Kamau geht nach Nairobi und läßt sich auf den Namen "John Peter" taufen; er nennt sich fortan (in Übersetzung des lateinischen "Petrus [Fels, Stein]") "Johnstone [Johannesstein] Kamau".


Die Briten erklären dem Deutschen Reich den Krieg, den sie - unter Verstoß gegen die Kongoakte - auch auf Afrika ausdehnen. Um Deutsch-Ostafrika zu erobern - das ihrem Traum eines geschlossenen Kolonialreichs vom Kap bis Kapstadt im Wege steht - mobilisieren sie durch Zwangsaushebungen allein in Ostafrika eine Viertelmillion Schwarze.


Kamau kommt seiner Rekrutierung durch Flucht in den Busch zuvor.

1918
Nach Kriegsende kehrt Kamau nach Nairobi zurück, wo er Verkäufer in einem englischen Kramladen wird und nebenbei die christliche Abendschule besucht.

1919
Kamau heiratet nach Stammessitte Grace Wahu.

1920
Großbritannien teilt sein ostafrikanisches Kolonialgebiet und erhebt dessen östlichen Teil zu einer eigenen Verwaltungseinheit, der es den Namen "Kenya" (Verballhornung des Kikuyu-Wortes "Kirinyaga" für den gleichnamigen Berg) gibt.
Kamau wird aus der Church of Scotland ausgeschlossen, da er nicht kirchlich geheiratet hat, mithin in "wilder Ehe" lebt.

1922
Die kriminelle Vereinigung "KCA [Kikuyu Central Association]" - die für die Enteignung der weißen Farmer und für die Wiedereinführung der von den christlichen Missionaren verbotene Frauenbeschneidung eintritt - zettelt einen Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft an. Die Briten schlagen den Aufstand nieder, versäumen es aber, die KCA zu verbieten; auch deren Anführer werden nicht etwa eingesperrt, sondern lediglich ins Exil geschickt.

1923
Nachdem Kamau seine Frau noch einmal "ordentlich" geheiratet hat, wird er wieder in die Kirche aufgenommen. Er eröffnet einen eigenen Kramladen, den er "Kenyatta Store" nennt.

1924
Kamau wird Mitglied der KCA.

1926
Kamau wird Geschäftsführer der KCA.

1928
Kamau gründet eine Wochenzeitung mit dem Namen "Muigwithania [Versöhner]"; versöhnt werden sollen aber nicht die Weißen und die Schwarzen, sondern die elf Völker und ca. 60 Stämme Kenyas, die bisher nur durch die britische Kolonialherrschaft und die gemeinsame Lingua franca "Suaheli" zusammen gehalten werden.


1929
Februar: Kamau reist nach London, um dort die Unabhängkeit Kenyas ("Uhuru") zu verlangen. (Wie er später behauptet, tat er das im Auftrag der KCA; tatsächlich reiste er im Auftrag - und auf Kosten - einiger blinder Inderindischer Kaufleute, die naiv genug waren zu glauben, daß sie das Land nach dem Abzug der Briten selber beherrschen könnten.)

1930
Oktober: Kamaus indische Hintermänner - die erfahren haben, daß er in London nicht für die Unabhängigkeit Kenyas im allgemeinen, sondern dezidiert für die Rückgabe des Landes allein an die Schwarzen eintritt - drehen ihm den Geldhahn zu.
Kamau kehrt nach Kenya zurück und wird - angeblich - Lehrer.

1931
Dezember: Kamau wird - diesmal vom KCA - zum zweiten Mal nach London geschickt, um Propaganda für "Uhuru" zu machen. Er schreibt fleißig Briefe an die Regierung, deren Erfolg jedoch gleich null ist.
Er zieht nach Birmingham und besucht dort ein Jahr lang das Woodbrooke Quaker College.

1932-33
Kamau verschwindet für kurze Zeit von der Bildfläche. (Angeblich "studiert" er in Moskau Wirtschaftswissenschaften; glaubhaft ist das nicht, denn Großbritannien unterhält damals keine diplomatischen Beziehungen zur UdSSR; Kamau hätte also spätestens bei der Wiedereinreise Probleme bekommen.)

1935
Kamau spielt als Statist in dem Korda-Film "Sanders of the River" (nach Edgar Wallace) mit.


1936
Kamau belegt am University College London einen Kurs in Völkerkunde bei dem galizischen Juden"Kultur-Anthropologen" Bronislaw Malinowski. (Die Legende macht daraus später ein vierjähriges - von 1934 bis 1938 - reguläres "Studium" an der Londoner School of Economics.)

1938
Kamau veröffentlicht unter dem Namen "Jomo Kenyatta [Brennender Speer]" - den er fortan auch offiziell führt - "Facing Mount Kenya". Das - wahrscheinlich in weiten Teilen von Malinowski verfaßte - Werk (welches die Legende im nachhinein zur "Magisterarbeit" hoch stilisiert) bleibt bei westlichen Ethno-Linken noch lange Zeit populär.**


1939
Großbritannien erklärt dem Deutschen Reich erneut den Krieg; Kenyatta ist jedoch schon zu alt, um noch eingezogen zu werden und kann daher unbehelligt in England bleiben.

1940
Kamau zieht nach Storrington, wo er in einer Gärtnerei als Pfleger von Treibhaustomaten arbeitet.


1942
Kenyatta heiratet als Zweitfrau die Engländerin Edna Clarke. (Aus der Ehe geht ein Sohn namens Peter hervor.)

1946
September: Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs verläßt Kenyatta Frau und Kind und kehrt nach Kenya zurück; dort wird er - angeblich - Leiter eines Instituts für Lehrerausbildung. Er heiratet als Drittfrau Wanjiku Koinange; aus Tarnungsgründen wird sie ebenfalls "Grace" (und sein Sohn aus dieser Ehe ebenfalls "Peter") genannt.

1947
Kenyatta wird Vorsitzender der "KAU [Kenyanisch-Afrikanische Union]", einer Sammelbewegung für Schwarze verschiedenster Zielrichtungen.

1948-50
Kenyatta reist durch Kenya und hetzt die Bevölkerung gegen die Weißen auf. Er fordert deren Enteignung und die Unabhängigkeit Kenyas ("Afrika den Afrikanern").

1951
Kenyatta heiratet als Viertfrau Ngina Muhoho.

1952
Oktober: Rebellen des Kikuyu-Volkes ("Mau-Mau"***) beginnen einen Aufstand gegen die britischen Kolonisten. Sie ermorden weiße Siedler und zerstören deren Tee- und Kaffee-Pflanzungen, von denen Kenya lebt. Kenyatta und andere Hintermänner werden verhaftet und angeklagt.

1953
Kenyatta wird als einer der Anstifter der Mau-Mau-Rebellion zu sieben Jahren Arbeitslager verurteilt.

1957
Die Briten schlagen den Mau-Mau-Aufstand nieder; er hat sie jedoch mehr Geld gekostet als die zerstörte Kolonie jetzt noch wert ist. Sie entschließen sich daher, sie in die Unabhängigkeit zu entlassen.

1959
April: Kenyatta wird vorzeitig entlassen.

1960
Die Briten lassen die KAU wieder zu. Sie spaltet sich in zwei Parteien: die radikale "KANU" (bestehend überwiegend aus Kikuyu und Luo) - zu deren Vorsitzendem Kenyatta gewählt wird - und die gemäßigte "KADU", deren Führer Daniel Arap Moi wird.

[Daniel Arap Moi]

1961
Auf der ersten "Lancaster-Konferenz" in London wird beschlossen, Kenya den Schwarzen auszuliefern; daraufhin verlassen viele weiße Siedler das Land.

1962
Auf der zweiten "Lancaster-Konferenz" wird die Idee eines föderalen Kenya mit Rechten für die Minderheiten verworfen. Die Diktatur der Kikuyu-Mehrheit zeichnet sich ab.

1963
Mai: Die KANU gewinnt bei den Parlamentswahlen die absolute Mehrheit der Abgeordnetensitze.
Juni: Kenyatta wird Premierminister. Als ersten Staatsgast empfängt er den US-amerikanischen HaßpredigerMenschenfreund Malcolm Little alias "Malcolm X".


August: Kenyatta hält eine Rede, in der er die weißen Siedler zum Bleiben auffordert. Nur wenige Dummköpfe fallen darauf herein; der Rest geht nach Großbritannien zurück und wird dort auf Steuerzahlerkosten für das verlorene Land entschädigt. Die Wirtschaft Kenyas kann danach nur noch notdürftig durch die indische Minderheit aufrecht erhalten werden, die Verwaltung durch einige im Lande gebliebenen Briten.

1964
12. Dezember: Kenyatta wird zum "Präsidenten" Kenyas ernannt, mit dem Luo-Führer Oginga Odinga (1911-1994) als Vizepräsident.
Kenyatta schafft durch Zwangsvereinigung von KANU und KADU einen Einparteienstaat und ruiniert das Land binnen kürzester Zeit: Die im Wege der "Landreform" enteigneteneingezogenen Farmen der geflohenen weißen Siedler werden an einige ausgewählte Negerhäuptlinge verteilt, die dadurch zu Großgrundbesitzern werden. (Über den größten Grundbesitz in Kenya verfügt bald Kenyatta selber; er und seine Familie kontrollieren auch den illegalenlukrativen Export von Elfenbein nach Europa und Nashörnern nach Asien; seine Viertfrau Ngina wird inoffiziell "Elfenbeinkönigin" genannt.)
Die schwarzen Landarbeiter, die leer ausgehen, strömen in die Städte, vor allem in die Hauptstadt Nairobi, in deren Slums sie ein riesiges Proletariat bilden.

[Kenyatta auf der Commonwealth-Konferenz in London]

1965
Kenyatta tritt auf der Commonwealth-Konferenz in London, angetan mit einer Pseudo-Krone, als Quasi-König von Afrika auf. Er steht auf dem Höhepunkt seines internationalen Ansehens - vor allem bei solchen Politikern, die sich das neue Kenya nie mit eigenen Augen angesehen haben.


1966
Februar: Kenyatta wird von BRD-Präsident Heinrich Lübke zum Staatsbesuch in Bonn am Rhein, der provisorischen Hauptstadt der BRD, empfangen und mit reichlich Entwicklungshilfe aus deutschen Steuergeldern bedacht, die er überwiegend in die eigene Tasche steckt.


Odinga tritt als Vizepräsident zurück und gründet eine eigene Partei, die "KPU [Kenyanische Volks-Union]".

1967
Kenyatta beschließt mit seinen Freunden Milton Obote und Julius Nyerere eine "Ostafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft" zwischen Kenya, Uganda und Tanzania.

1968
Kenyatta veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "Suffering without bitterness [Leiden ohne Bitterkeit]". Kritische Leser fragen sich, wann Kenyatta je gelitten hat. (Unbestritten ist allerdings, daß er selber viel Leid über andere gebracht hat.)


1970
Kenyatta läßt sich zum zweiten Mal zum Präsidenten wählen, nachdem er alle aussichtsreichen Gegenkandidaten (u.a. Odinga) hat verhaften lassen. Er distanziert sich zunehmend vom Kommunismus und sucht verstärkt, Investoren aus dem kapitalistischen Westen nach Kenya zu locken, die dort insbesondere eine Tourismus-"Industrie" aufbauen sollen. (90% der Hotels gehören bald der Familie Kenyatta.)

1972
Kenyatta wird vom korruptenniederländischen Präsidenten des "World Wildlife Fund [WWF]", Prins-gemaal Bernhard, der eigens für ihn geschaffene "Orden der goldenen Arche" verliehen.

1974
Kenyatta läßt sich zum dritten Mal zum Präsidenten wählen.


1978
22. August: Kenyatta stirbt in Mombasa und wird in einem Mausoläum in Nairobi beigesetzt. Er hinterläßt seinem Nachfolger Daniel Arap Moi einen zerrütteten Staat, der ohne ausländische Kredite und Entwicklungshilfe (aus der ihm auch ein schönes Denkmal errichtet wird) nicht mehr existieren kann.


* * * * *

In den folgenden Jahrzehnten nehmen in Kenya außer der Bevölkerung vor allem die für ganz Schwarzafrika typischen "AAA" (Armut, Analfabetismus, AIDS****) zu. Hungersnöte und Epidemien können bald nur noch durch westliche Arznei- und Lebensmittel-Geschenke eingedämmt werden. Die letzten kenyanischen Gorillas werden von hungrigen Negern gejagt und aufgefressen - außer einigen wenigen Exemplaren, die von Weißen gerettet werden und in westlichen Zoos überleben können.

[Verteilung von Lebensmittelspenden in Kenya, Januar 2008]

2004
Januar: BRDDR-Kanzler Schröder reist zum Staatsbesuch nach Kenya, das er als "Land der Hoffnung" und "Modell für Afrika" bezeichnet. Er lobt Kenyattas Wirken und verdoppelt die vom deutschen Steuerzahler aufzubringende Entwicklungshilfe, nachdem alle anderen westlichen Staaten und der IWF ihre Zahlungen an Kenya bereits Ende des 20. Jahrhunderts eingestellt haben.


Die Leser des ghanaïschen Nachrichten-Magazins New African wählen den "größten Afrikaner aller Zeiten". Auf die ersten drei Plätze kommen die Terroristen Nelson Mandela (Südafrika), Kwame Nkrumah (Goldküste/Ghana) und Robert Mugabe (Rhodesien/Zimbabwe). Kenyatta landet auf Platz 40, zwischen dem Leichtathleten J. C. Owens und dem schwulen KinderschänderPopsänger Michael Jackson.

2008
Drei Jahrzehnte nach Kenyattas Tod versinkt der Vielvölkerstaat Kenya infolge umstrittener Präsidentenwahlen (nach denen sich der radikale Muslim und Kommunist Raila Odinga - ein Sohn Ogingas - zum Sieger erklärt) in jahrelangen "Bürger"-(richtig: Stammes-)Kriegen. Milliardenschwere ausländische Investitionen - vor allem aus der BRD - sind verloren.
Die letzten weißen Auslandskorrespondenten - die Jahre lang die Verhältnisse in Kenya im allgemeinen und in Nairobi im besonderen schön geredet und geschrieben hatten - reisen ab.

2009
Januar: In den USA wird der [Halb-]Luo Barack Hussein Obama - ein Neffe Odingas - Präsident. (Aus diesem Anlaß überreicht ihm seine eigens zu diesem Zweck aus seinem Geburtsort angereiste Großmutter den traditionellen Fliegenwedel aus Ziegenhaar zum Zeichen seiner neuen Häuptlingswürde.) Von nun an darf der Kikuyu Kenyatta auch offiziell kritisiert werden.


2013
März: Bei Wahlen zweifelhafter Art und Güte gelingt es Kenyattas Sohn Uhuru, Raila Odinga zu schlagen und sich zum "Präsidenten" einer neuen Erb-"Demokratie" zu aufzuschwingen.


Obama schäumt vor Wut ob der Ausbootung seines Vetters und läßt von seinem Familienclan finanzierte fundamental-islamische Terroristen aus Somalia u.a. muslimischen Ländern anwerben, die erneut den Bürgerkrieg nach Kenya tragen - wie er das zuvor bereits erfolgreich in Libyen, Ägypten und Syrien praktiziert hat, wofür ihm der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Vor allem das (1992 vom UNHCR eingerichtete) größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab wird zu einer Brutstätte für Terroristen.*****
Überdies erreicht Obama, daß der so genannte "Internatioale Strafgerichtshof" (den die USA offiziell nicht anerkennen :-) nicht ihn selber, sondern Uhuru Kenyatta wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" anklagt und weltweit zur Fahndung ausschreibt - was bei den Kenyanern indes nur ein müdes Arschrunzeln hervor ruft.


Der Arsch mit Ohren für Obama, bei dem er eine
ganz neue Bedeutung gewinnt ob der welt-
weiten Lauschaktionen durch die NSA


*Kenyatta legte Wert auf die Feststellung, daß sein Großvater nicht etwa nur ein einfacher Medizinmann ("mondo mogo") war, sondern ein sakraler Oberpriester ("Arathi"), dessen Amt erblich war. Ferner nahm Kenyatta für sich die erbliche Häutplingswürde in Anspruch, die in Afrika traditionell durch das Führen eines Fliegenwedels aus Ziegenhaar - vergleichbar dem Königszepter in Europa - dokumentiert wird, weshalb er einen solchen ständig mit sich herum trug. Da sich ein "Arathi" jedoch eigentlich nicht politisch betätigen darf, kann da irgendetwas nicht stimmen.

**"In Facing Mount Kenya rechtfertigte er alles: die Vielweiberei, die Klitorisbeschneidung, die Sippenhaftung, die Magie... Er schilderte das idyllische Leben des schwarzen Afrika vor der Ankunft des einzigen Schuldigen, des Bösewichts, des Weißen, der das Land gestohlen und die uralte Ordnung der Vorfahren zerstört hatte. Der Weiße, der ausgerottet werden mußte, wenn er darauf beharrte, das Land nicht zu verlassen... Kenyatta schrieb den reinen Afrikanismus auf seine Fahne. Er schuf einen Mythos des Goldenen Zeitalters. Er suchte keinen Kompromiß mit dem weißen Mann, nicht einmal die Anordnung von Etappen für seine Abreise, er wollte ihn ganz einfach als Fremdkörper ausmerzen." (R. Cartier, Histoire mondiale de l'Après-Guerre)

***richtig: "Uma-Uma [Raus]". (Wenn man diesen Schlachtruf oft genug wiederholt, macht das für britische Ohren keinen Unterschied :-) Entgegen der Wahrnehmung in Großbritannien waren die Opfer der Terroristen in erster Linie nicht die Weißen - die lediglich eine dreistellige Zahl von Toten zu beklagen hatten -, sondern vielmehr deren schwarze "Kollaborateure", bei denen die Zahl der Todesopfer fünfstellig war.

****Da in Kenya - und anderen Ländern Schwarzafrikas - Polygamie und Sodomie nach wie vor die Regel sind, grassiert AIDS dort besonders - 2004 waren 11% der Bevölkerung HIV-infiziert. Die Kenyaner haben sich dafür allerdings eine andere, bequemere Erklärung ausgedacht: Danach wurde AIDS von weißen Rassisten eigens entwickelt, um die Schwarzafrikaner damit auszurotten. Eine Clique geistesgestörter Norweger verlieh für die Verbreitung dieser "wissenschaftlichen" Theorie der kenyanischen HaßpredigerinProfessorin Wangari Muta Maathai den Friedens-Nobelpreis 2004.

[Wangari Muta Maathai mit dem Friedensnobelpreis 2004] [nein, das ist natürlich kein Mitglied des Nobelpreis-Komitees, sondern nur ein Zeitgenosse, der sich Gedanken über dessen Kompetenz macht]

Als Kenya 10 Jahre später versucht, die Seuche einzudämmen, indem es nach der Prostitution (die unnötig ist, da Polygamie erlaubt ist) auch homosexuelle Beziehungen unter Strafe stellt, löst dies in den mittlerweile von Schwulencliquen beherrschten Staaten Nordamerikas, West- und Mitteleuropas einen Aufschrei der Empörung aus.

*****Vor allem die Terroranschläge von "Al Shabāb" auf den Westgate Shopping Mall in Nairobi (September 2013) und auf die Universität Garissa (April 2015) sorgen auch international für Aufsehen. Wiederholte Versuche, das Terroristencamp aufzulösen und die Insassen - deren Zahl auf 400.000-600.000 geschätzt wird - nach Somalia zurück zu schieben, scheitern am Widerstand der kriminellen Vereinigung UNO und des Obama-Regimes, die gemeinsam für eine Versorgung des Lagers mit Lebensmitteln, Medikamenten, Waffen und Munition sorgen.


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