J. C. ('Jesse') Owens (12.09.1913-31.03.1980) Tabellarischer Lebenslauf

J. C. ("JESSE") OWENS

(12.09.1913-31.03.1980)


Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1913
12. September: James Cleveland Owens wird in Oakville (Eichendorf)/Alabama geboren. Offiziell gilt er als jüngstes von zehn (nach anderen Quellen als siebtes von elf) Kindern des Pächters Henry Owens und dessen Ehefrau Emma. [Angesichts seiner relativ hellen Hautfarbe, seiner Mund- und Nasenform sowie seiner ausweislich der Handschrift ausgesprochen hohen Intelligenz ist allerdings ein anderer leiblicher Vater wahrscheinlich. Dieser Frage nachzugehen gilt jedoch als politisch unkorrekt.*]

1921
Familie Owens zieht - angeblich, um der Ausbeutung durch den Verpächter zu entgehen - nach Cleveland/Ohio um.
Auf der Schule wird die Abkürzung der Vornamen ("J. C.") zum Spitznamen "Jesse" umgedeutet, den Owens von da an als Vornamen gebraucht.

1925
Ein Sportlehrer erkennt Owens' Lauftalent und fördert ihn durch gezieltes Einzeltraining.

1931
Owens heiratet Ruth Solomon. Aus der Ehe gehen drei Töchter (Gloria, Beverly und Marlene) hervor.

1933
Owens wird an der Ohio State University aufgenommen, erhält jedoch kein Stipendium, so daß er nebenbei arbeiten muß.


1935
Mai: Bei einem Sportfest in Ann Arbor/Michigan stellt Owens den Weltrekord im 100-y-Lauf ein und stellt drei neue Weltrekorde (im Weitsprung, 220-y-Lauf und 220-y-Hürdenlauf) auf.**

1936
Juni: Owens läuft bei den US-Studentenmeisterschaften die 100 m in 10,2 sec.; der Weltrekord wird jedoch nicht anerkannt.
August: Bei den Olympischen Spielen in Berlin erzielt Owens im 100-m-Vorlauf erneut 10,2 sec.; der Weltrekord wird (wegen Rückenwinds) erneut nicht anerkannt.
Owens gewinnt jedoch vier Goldmedaillen im 100- und 200-m-Lauf***, im Weitsprung und mit der 4x100-m-Staffel und stellt drei neue olympische Rekorde auf. Damit wird er zum erfolgreichsten Leichtathleten der Spiele und zum Publikumsliebling.
Um den deutschen Reichskanzler Hitler zu brüskieren, verbietet das I.O.C. diesem den Empfang nicht-deutscher Sportler und versucht, dies als deutschen "Rassismus" hinzustellen - ein Märchen, das seitdem allgemein geglaubt und weiter verbreitet wird. (Owens durchschaut dieses plumpe Manöver jedoch und stellt es in Interviews bloß. Er lobt insbesondere die für einen US-Neger ganz ungewohnte Nicht-Diskriminierung der Schwarzen in "Nazi-Deutschland" und geißelt das schäbige Verhalten des US-Präsidenten Roosevelt - der sich weigerte, ihn zu empfangen****, wiewohl ihm dies niemand verboten hatte - im Vergleich zu Hitler, der ihm freundlich zugewunken habe.***** Owens erwähnt auch, daß ihm der deutsche Silbermedaillen-Gewinner im Weitsprung Luz Long - der später als "Nazi" diffamiert wird - beim Abmessen des Anlaufs geholfen hat, als er im Vorkampf auszuscheiden drohte. Dagegen muß er verschweigen, daß ihm Adolf Dassler (der später "Adidas" gründete) ein paar genagelte Laufschuhe ("Spikes") geschenkt hat, da dies seinen "Amateur"-Status gefährdet hätte.
In den USA wird Owens nach seiner Rückkehr aus Berlin wieder wie der letzte Nigger behandelt. Während er in Deutschland als "Charakterkopf" dargestellt wird - z.B. durch die Fotos von Leni Riefenstahl - wird er in der US-Werbung - z.B. für Churchman's Zigaretten - dargestellt als Halbaffe, der sich die Flöhe kratzt.

[Owens - Aufnahme von Leni Riefenstahl] [Owens in der 4x100-m-Staffel bei der Stabannahme]

Da Owens auch jetzt noch kein Stipendium erhält, ist er zur Weiterfinanzierung seines Studiums auf Werbeverträge angewiesen, wird dadurch zum "Profi" und von allen offiziellen Sportveranstaltungen ausgeschlossen.

1937
Owens schließt sein Studium mit einem B.A. ab, findet jedoch als Neger keine adäquate Anstellung. Er eröffnet eine Werbeagentur, die jedoch bald Pleite macht, da er praktisch keine Auftraggeber findet. (Eine Ausnahme - von der allein er indes nicht leben kann - macht lediglich Henry Ford, der später wegen seiner Deutschfreundlichkeit als "Nazi" und "Rassist" diffamiert wird.) Owens verdient sein Geld danach mit Schaurennen gegen Pferde und Hunde, bis er dafür zu alt ist.

1941
Nachdem Roosevelt die U.S.A. in den Zweiten Weltkrieg geführt hat, wird Owens vom Militärdienst frei gestellt.

1949
Owens zieht nach Chicago um, wo er erst in einer Wäscherei, dann an einer Tankstelle arbeitet.

1955
Owens wird von Präsident Eisenhower zum (unbezahlten) "Botschafter des Sports" ernannt.

1964
Anläßlich der Olympischen Spiele in Tōkyō darf Owens am Fackellauf teilnehmen.


1966
Owens wird wegen Steuerhinterziehung verurteilt.

1968
Owens distanziert sich anläßlich der Olympischen Spiele in Mexiko von den Aktivisten der "Black Power". Seitdem gilt er den schwarzen Rassisten als "Verräter".

1970
Owens wird in die "Ruhmeshalle des Sports" von Alabama aufgenommen.
Owens Memoiren erscheinen unter dem Titel "Blackthink. My Life as Black Man and White Man" (auch als "The Jesse Owens Story" bezeichnet). Darin hat der Jude Paul Neimark, sein "Co-Autor", die alten Lügen über Owens' Diskriminierung durch Hitler und die bösen Nazi-Deutschen bei den Olympischen Spielen von 1936 wieder auf aufgewärmt - dies ist die Bedingung dafür, daß das Buch veröffentlicht werden darf. (Ob Owens sich wenigstens dafür geschämt hat? Dikigoros weiß es nicht, aber er nimmt es zu seinen Gunsten mal an.)
Die deutsche Übersetzung jenes verlogenen Machwerks erscheint zwei Jahre später unter dem Titel "Schwarze Gedanken. Ein Leben als schwarzer und als weißer Mann".


1972
Zur Belohnung wird Owens zu den Olympischen Spiele von München eingeladen, mit denen sich die "sozial-liberale" BRD-Regierung bewußt von den Olympischen Spielen von Berlin 1936 absetzen will. Dies gelingt ihr auch, allerdings nicht durch besondere Leistungen auf sportlichem oder organisatorischem Gebiet, sondern indem sie die Ermordung israelischer Sportler durch Angehörige der muslimischen Terror-Organisation "P.L.O." im Auftrag des Arabers Yāsir 'Arafāt zuläßt, den sie politisch und finanziell massiv unterstützt hat - was sie nach dem Anschlag in verstärktem Maße fortsetzt. Weltweit herrscht die - in der BRD tunlichst verschwiegene - Auffassung vor, daß so etwas 1936 unter Hitler nicht möglich gewesen wäre.

1976
Owens wird von Gerald Ford - dem einzigen US-Präsidenten des 20. Jahrhunderts, der keinen Krieg begonnen hat und der sein Amt ebenso arm verlassen hat wie er es angetreten hatte (und deshalb nie eine Präsidentschaftswahl gewann - er war nachgerückter "Vize" von Richard Nixon) - die Freiheits-Medaille verliehen.


1978
Owens zweite, "spirituelle" Memoiren (wieder mit Paul Neimark als "Co-Autor") erscheinen mit dem albernen Untertitel: "Jesse: The Man Who Outran Hitler". [Owens' Titel war "I Have Changed".]

1980
31. März: J. C. Owens stirbt in Tucson/Arizona an Lungenkrebs und wird auf dem Friedhof Oak Woods in Chicago begraben.


Nach seinem Tode werden die ewigen Lügen alten Märchen von seiner Diskriminierung durch die bösen deutschen Nazis im allgemeinen und Hitler im besonderen wieder aufgewärmt, vor allem durch die Mainstreamedien der BRD.

[Die ewige Flamme]
DIE EWIGE FLAMME - DIE EWIGE LÜGE

1983
Die "Jesse Owens Foundation" [Stiftung] wird gegründet. Sie ermöglicht körperlich und geistig untalentierten Schwarzen - die sonst kein Stipendium erhalten können - eine College-Ausbildung.

1984
Owens' Leben wird als "The Jesse Owens Story" verfilmt, ohne größeren Erfolg - was auch daran liegen mag, daß der Hauptdarsteller Dorian Harewood eher dem jungen Cassius Clay als Jesse Owens ähnelt.


Die Benennung einer Berliner Straße in "Jesse-Owens-Allee" nimmt der BRD-Staatssender ZDF zum Anlaß, die Diskriminierungslüge erneut ausgiebig breit zu treten.

1986
Die Owens-Biografie von William Baker ("Jesse Owens: An American Life") erscheint.

1990
US-Präsident George W. Bush (sen.) verleiht Owens posthum die Goldmedaille des Kongresses und läßt eine Briefmarke drucken, die ihn ungewöhnlicher Weise als Hürdenläufer darstellt.


2005
In Oakville wird ein "Jesse Owens Memorial Park" mit seinem Denkmal eröffnet.


2007
Die Owens-Biografie von Jacqueline Edmondson erscheint.


*Dies ist eine Parallele zu dem ebenfalls auffallend hellhäutigen "schwarzen" Boxer Joe Louis Barrow (1914-1981), als dessen Vater heute offiziell der geisteskranke Neger Monroe Barrow - Ehemann seiner Mutter - gilt. Dabei war dieser bereits 1912 in die Irrenanstalt"Klinik für Geisteskranke" eingesperrt worden; er konnte also unmöglich der biologische Vater sein. Das wußten damals auch die Behörden und Joe Louis selber, der sich mit Erfolg weigerte, für "jenen Mann", wie er ihn nannte, die 30.- US-$ pro Monat zu zahlen, die zahlungsfähigen Angehörigen der Insassen als Beitrag zu den Kosten der Unterbringung abverlangt wurden. Heute gilt gleichwohl das politisch-korrekte Märchen, daß Monroe Barrow erst 1916 in die "Klinik" eingewiesen wurde und dort bereits 1918 starb. Die - ansonsten viel gelobte und gerne zitierte - Louis-Biografie von David Margolick, nach der M.B. seit 1912 in der "Klinik" lebte - und 1937 noch immer -, wird in diesem Punkt beharrlich ignoriert.

**Owens 100-y-Lauf wurde von 3 Zeitnehmern mit 9,3 und von 3 anderen mit 9,4 sec. handgestoppt; das Kampfgericht entschied auf 9,4 sec., andernfalls wäre Owens alleiniger Rekordhalter geworden. Die beiden Rekorde über 220 Yards (201,17 m) wurden auch als 200-m-Rekorde anerkannt; theoretisch schaffte Owens also an jenem Tag nicht "nur" 4, sondern 6 Weltrekorde.

***Die 200 m Hürden - die mit niedrigeren Hürden, wie beim 400-m-Hürdenlauf, ausgetragen wurden - waren keine olympische Disziplin. Am 100-m-Hürdenlauf - der mit höheren Hürden ausgetragen wurde, die für ihn ungewohnt waren - nahm Owens nicht teil.

****Owens hätte allerdings wissen müssen, daß Roosevelt nicht aus Rassismus, sondern aus persönlicher Verachtung gegen ihn als Leichtathleten handelte. Als er im August 1935 nach seinem "Weltrekordtag" zusammen mit Joe Louis von der schwarzen Freimaurerloge "Negro Elks" nach Washington eingeladen wurde, empfing Roosevelt anschließend nicht ihn, wohl aber Louis - den er auch später noch öfters ins "Weiße Haus" einlud. (Seine Box-Begeisterung war eine der vielen Eigenschaften, die Roosevelt mit Hitler teilte.) Dabei war Louis damals noch lange kein Weltmeister, sondern hatte gerade mal einen gewissen Levinsky - nicht verwandt und nicht verschwägert mit der späteren Praktikantin im Weißen Haus - k.o. geschlagen.

*****Im August 2009 veröffentlichten die britischen Medien ein - in der BRDDR unterdrücktes - Interview mit dem ehemaligen Sportreporter Siegfried Mischner, der persönlich beobachtet haben will, daß Hitler Owens inoffiziell hinter der Ehrentribühne empfind und ihm per Handschlag zu seinen Siegen gratulierte. Owens habe diese Begegnung mit Hitler ihm - Mischner - gegenüber als "einen der schönsten Momente seines Lebens" bezeichnet und ihm auch ein Foto gezeigt, auf dem sie festgehalten worden war und das er stets bei sich trug; das Foto habe damals aus politischen Gründen nicht veröffentlicht werden dürfen und sei heute "verschwunden". Dikigoros kann Mischners Aussage nicht nachprüfen, will sie seinen Lesern jedoch nicht vorenthalten.


weiter zu Ferenc Puskás

zurück zu Sportler des 20. Jahrhunderts

heim zu Von der Wiege bis zur Bahre

heim zu Reisen durch die Vergangenheit