José Manuel Barroso

(geboren: 23. März 1956)

[Barroso]
[Unterschrift]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1956
23. März: José Manuel Durão Barroso wird als Sohn der Eheleute Luís Antónia Saraiva Barroso (1922-1977) und Maria Elisabeth, geb. Gomes Durão (1922-2010) in Lissabon geboren.
Beide Elternteile sind ausweislich ihrer Namen jüdischer (sefardischer) Abstammung.*
Barrosos Namenspatron, König Manuel I, hatte die zahlreichen Juden und Muslime, die nach dem Fall Granadas 1492 von Spanien nach Portugal eingewandert waren, 1496 des Landes verwiesen. Allerdings war "Manuel der Glückliche" ebenso naïv wie ein knappes halbes Jahrtausend später Adolf der Unglückliche; denn er stellte ausschließlich auf die Taufscheine ab. Die Juden konnten also zum Schein Christen werden (sog. "conversos [Konvertierte]") und durften dann bleiben. Dutzende Clans - u.a. die Familien Barroso und Gomes - halten Jahrhunderte lang an ihrer Blutreinheit fest, d.h. ihre Angehörigen heiraten ausschließlich andere konvertierte Juden, reißen immer mehr politische und wirtschaftliche Macht an sich und lachen sich ob der Dummheit der "Gojim [nicht-semitische Untermenschen]" ins Fäustchen.
Berühmt-berüchtigt wurde vor allem Sebastião José de Cavalho e Melo - besser bekannt als "Marqués de Pombal" -, der im 18. Jahrhundert als Diktator Premierminister des unmündigen Königs Portugal in den Ruin trieb, nachdem er sowohl den weltlichen Adel als auch den christlichen Klerus - u.a. durch ein Verbot des Jesuiten-Ordens - zugunsten seiner jüdischen Artgenossen Volksgenossen Glaubensbrüder entmachtet hatte.
Dennoch geht es Portugal bei Barrosos Geburt seit einigen Jahren, genauer gesagt seit dem Regierungantritt von José Manuel de Oliveira Salazar, allmählich wieder besser. Er hat Portugal aus dem Zweiten Weltkrieg heraus gehalten und sein möglichstes getan, um die Reste des portugiesischen Kolonialreichs, vor allem die Übersee-Provinzen in Afrika, gegen den Druck anderer Mächte - vor allem der angelsächsischen, die sich diese schon lange unter den Nagel reißen wollen - zu halten.**


1966-1974
Barroso besucht das Lyzeum, legt als 16-jähriger das Abitur mit Auszeichnung ab und studiert an der Universität Lissabon Rechtswissenschaften; anschließend wird er dortselbst Assistent.
(Dikigoros folgt hier Barroso' offizieller Biografie. Belastbare Beweise für deren Richtigkeit gibt es nicht sind ihm keine bekannt. Begründete Zweifel hegt er nicht zuletzt wegen der verdächtigen Parallelen zum - ebenso wenig belegten - Bildungsweg seines Genossen António Guterres)

1974
Januar: Barroso - der bereits während seines Studiums dem "Marxistisch-Leninistischen Studentenverband [FEML]" beigetreten war - wird Mitglied der "Bewegung zur Wiederherstellung der Partei des Proletariats [MRPP]", die von Rotchina inspiriert (und wohl auch finanziert) wird.
25. April: Eine kleine Clique kommunistischer Subaltern-Offiziere putscht sich an die Macht; sie bildet eine "Junta de salvação nacional [Junta der nationalen Rettung]".
Barroso begibt sich vorsichtshalber erst einmal in die Schweiz, um an der Universität Genf ein Aufbaustudium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu absolvieren, das er mit dem Magistergrad abschließt.

1977
Barroso wird von der MRPP ausgeschlossen.
Er kehrt nach Portugal zurück und wird Assistenzprofessor für Wirtschaftsrecht an der Universität Lissabon.

1980
September: Barroso heiratet María Margarida de Sousa Uva. (Die Ehe - aus der drei Kinder hervorgehen - hält, bis ihr Tod sie nach 36 Jahren scheidet.)
Oktober: Bei den Parlamentswahlen obsiegt die "Demokratische Allianz [AD]", ein Bündnis aus gemäßigten Zentrumsparteien. Francisco Sá Carneiro, Vorsitzender der neu gegründeten "Sozialdemokratischen Partei [PSD]", wird Premierminister. Barroso erkennt die Zeichen der Zeit und tritt der PSD bei.
Dezember: Sá Carneiro wird bei einem Hubschrauberabsturz tödlich verunfallt. Mit ihm stirbt die Hoffnung, die von der Militärjunta gründlich vor die Wand gefahrene Wirtschaft kurzfristig zu sanieren.

1981-85
Seinen Nachfolgern - egal welcher Couleur - gelingt es nicht, Portugal wieder auf einen grünen Zweig zu bringen. Als einziger Ausweg erscheint eine Aufnahme in die Europäische Gemeinschaft - die zwar schon seit 1977 beantragt ist, aber bisher angesichts der katastrofalen Wirtschaftslage abschlägig beschieden wurde.
(Jedem, der ein wenig denken und vor allem rechnen kann, ist klar, daß Portugal ein Kostgänger der übrigen Mitgliedstaaten sein und auf absehbare Zeit bleiben würde - was damals noch als Hinderungsgrund gilt.)

1985
Die PSD gewinnt die Parlamentswahlen; ihr Vorsitzender Aníbal ad portas Cavaco Silva wird Premierminister (bis 1995).
Barroso wird Staatssekretär im Innenministerium (bis 1987).

1986
Portugal wird in die EG aufgenommen; es lebt seitdem überwiegend von Subventionen aus Brüssel.


1987
Barroso wird Staatssekretär im Außenministerium (bis 1992).

1990
November: Barroso wird das Großkreuz des Bundesverdienstkreuzes der BRDDR verliehen - als erstem ausländischen Politiker nach der "Wiedervereinigung". (Für welche Verdienste bleibt unklar.)


1992
Barroso wird Außenminister (bis 1995).

1992-99
Mit den Verträgen von Maastricht und Amsterdam verliert Portugal große Teile seiner staatlichen Souveränität an die Europäische Union, insbesondere - durch den Beitritt zur Gemeinschaftswährung "Euro" - seine Währungshoheit.

1993
Barroso nimmt am Programm "Global leaders for tomorrow" des Weltwirtschaftsforums [World Economic Forum] (WWF/WEF) in Davos teil.***

1994
Barroso nimmt erstmals an einer Tagung der "Bilderberg"-Gruppe teil (was er von da an regelmäßig tut).

1995
Mai: Barroso kandidiert für den Parteivorsitz der PSD, jedoch ohne Erfolg - was sich für ihn im Nachhinein als Glücksfall erweist, denn bei den Parlamentswahlen im
Oktober muß die PSD schwere Verluste einstecken. Der Sozialistischen Partei gelingt ein Erdrutschsieg.

1999
Mai: Angesichts der katastrofalen Bilanz der letzten Jahre macht die PSD Barroso zum neuen Vorsitzenden - was indes nicht die erhofften Folgen zeitigt: Bei den Parlamentswahlen im
Oktober kann die Sozialistische Partei ihre Mehrheit sogar noch ausbauen.
(Die Wahlbeteiligung ist auf 61% gefallen - das Volk glaubt nicht mehr, daß sich mit Wahlen etwas ändern läßt.)
Barroso wird Oppositionsführer.

2002
April: Nach dem Sieg der PSD bei den Parlamentswahlen wird Barroso Premierminister.
Auch er glaubt freilich schon längst nicht mehr an die Zukunft seines "Schweinestaats" (englischer Ausdruck für die Pleiteländer Portugal, Italien, Griechenland und Spanien [PIGS]). Ihm steht der Sinn nach höherem.

2004
Juni: Barroso legt den PSD-Vorsitz nieder.
Juli: Barroso tritt als Premierminister zurück.
November: Barroso wird Präsident der Europäischen Kommission.


2007
Dezember: In Lissabon beschließen die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten auf Anregung Barrosos die Schaffung eines "Bundesstaats" nach dem Muster der UdSSR.

2009
Dezember: Der "Vertrag von Lissabon" tritt in Kraft.

2010
Die Universität Genf verleiht Barroso den Grad eines Dr.h.c.

2014
Oktober: Barroso scheidet als Präsident der Europäischen Kommission aus.
November: Barroso wird das Großkreuz des Prinz-Heinrich-Ordens verliehen.


2015
Barroso wird zum Professor an der Katholischen Universität Portugals und zum Gastprofessor an der Universität Genf ernannt.

2016
Barroso wird zum (nicht-geschäftsführenden) Direktor der Goldmann-Sachs-Bank ernannt.
Als solcher berät er die britische Regierungen in ihren "BREXIT"-Verhandlungen mit der gegen die EU - bei der er von nun an persona non grata ist.
Schlagartig versiegt die Flut von Orden und Ehrungen, die sich bis dahin von Seiten der EU-Mitgliedsstaaten über ihn ergossen hatte. (Das geht so weit, daß der Aachener Karls-Preis, der ihm eigentlich zugedacht war, statt dessen an seinen Intimfeind Landsmann Guterres vergeben wird, der mit Europa gleich gar nichts am Hut hatte oder hat :-)

2020
September: Barroso ruft zur Verschärfung der weltweiten Unterdrückungsmaßnahmen unter dem Vorwand einer garnicht existierenden tödlichen "Virus-Pandemie" auf.
(In einer Zeit, da praktisch alle Staaten der Erde von Politverbrecher*innen und Corona-Diktator*innen regiert tyrannisiert und terrorisiert wird, verfehlt dieser Appell seinen Eindruck auf die Untertan[inn]en Untertanend*innen gewiß nicht.)

2021
Januar: Zur Belohnung wird Barroso Präsident der "Globalen Impfallianz [Global Alliance for Vaccines and Immunization]" (GAVI).******

2023
Juli: Barroso heiratet in 2. Ehe Joana Gonçalves.


*Barroso tut alles, um seine Herkunft und sein familiäres Umfeld zu verschleiern. Außer den Namen seiner verstorbenen Eltern ist selbst über diese nichts zuverlässig bekannt; und Dikigoros will sich nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen.

**Portugals größte und reichste Kolonie in Amerika - Brasilien - hatte sich allerdings im 19. Jahrhundert vom Mutterland getrennt. Im 17. Jahrhundert waren bereits einige Besitzungen in Asien (die Handelsstützpunkte an der Küste Ceylons an die Holländer, Porto Grande [Islamabad, Chittagong] an die Araber) verloren gegangen. Geblieben sind nur noch einige kleinere Gebiete in Indien (Goa), Insulinde (Ost-Timor) und China (Macao).

***.

****Es entbehrt nicht einer gewissen Tragikomik, daß die Regierung der 2. portugiesischen Republik 2010 - nur 10 Jahre nach dem leichtfertigen Beitritt zum Währungsverbund des Euro vor dem Staatsbankrott stehend, der lediglich durch BRDDR-Bürgschaften in Milliardenhöhe vorübergehend abgewendet werden konnte - ausgerechnet den 100. Jahrestag der Revolution jener Pleitegeier als ihr großes Vorbild feiern ließ und sich dadurch in den Augen der Bevölkerung völlig lächerlich machte.

[10 Jahre Euro - Portugal ist zum Strichmännchen abgemagert] [100 Jahre Pleitegeier-Republik]

*****Nachdem Portugal der "Europäischen Währungsunion" beigetreten ist und sich damit der Möglichkeit beraubt hat, den Kostendruck in der Binnenwirtschaft durch Abwertung des Escudo aufzufangen, sind seine Produkte auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig. Seit der Weltfinanzkrise von 2008 ist Portugal de facto bankrott.

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