JOANNES  PAULUS  II

[geb.  Karol  Wojtyła]

(18.5.1920-2.4.2005)


Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1920
18. Mai: Karol Jozef Wojtyła wird als drittes und jüngstes Kind des k.u.k. Unteroffiziers a.D. und Schneiders Karol Wojtyła und seiner Ehefrau Emilia, geb. Katz (polonisiert zu "Kaczorowska") in Wadowice, einem Vorort von Krakau, geboren.


1929
Wojtyła empfängt die Erstkommunion.


1930-1938
Wojtyła besucht das Marcin-Wadowita-Gymnasium in Wadowice.
Nebenbei ist er Meßdiener.


1938
Nach der Matura nimmt Wojtyła ein Studium der Filosophie und der Altfilologie an der Universität Krakau auf. Nebenbei nimmt er Schauspielunterricht.


1942
Nach Schließung der Universität wechselt Wojtyła ans Priesterseminar von Krakau. Nebenbei schauspielert er am Rhapsodie-Theater.

1946
November: Wojtyła wird - angeblich - "im Geheimen" zum Priester geweiht und erhält ein Stipendium zum Studium an der Päpstlichen Universität Angelicum in Rom.


1947
Wojtyła wird zum lic. theol. promoviert.

1948
Wojtyła wird zum Dr. phil. promoviert.

1949
Wojtyła wird zum Dr. theol. promoviert, nachdem er eine Dissertation über den Glauben bei Johannes vom Kreuz vorgelegt hat.
Wojtyła kehrt nach Krakau zurück, wo er das Vikariat absolviert.

1951
Wojtyła wird Kaplan in Niegowić.


1952
Wojtyła wird Kaplan in Krakau.

1954
Wojtyła wird Lehrbeauftragter für Philosophie und Sozialethik an der Katholischen Universität in Lublin.

1955
Wojtyła habilitiert sich mit einer Arbeit über Max Scheler und wird Dozent für Moraltheologie und Sozialethik.

1958
September: Wojtyła wird zum Titularbischof von Ombi und zum Weihbischof von Krakau ernannt.


1964
Januar: Wojtyła wird zum Erzbischof von Krakau befördert (ungewöhnlich für jemanden, der zuvor nicht einmal "echter" Bischof war).
Als solcher nimmt er am 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) teil, jener verhängnisvollen Veranstaltung, mit der die katholische Kirche versucht, sich durch "Modernisierung" dem Zeitgeist anzubiedernanzupassen und dabei auf lange Sicht ihre konservative Basis vergrault; von da an geht es unaufhaltsam bergab.

1967
Juni: Wojtyła wird zum Kardinal befördert.



1978
Oktober: Wojtyła wird zum Papst gewählt - als erster Nicht-Italiener seit fast 500 Jahren und als erster Pole überhaupt. Er nimmt den Namen "Joannes Paulus II" [in Deutschland meist ungenau: "Johannes Paul II"] an, nach seinem ermordeten Vorgänger.


1979
Januar: Wojtyła unternimmt seine erste Auslandsreise in die Karibik und nach Mittelamerika (Dominikanische Republik, Mexiko, Bahamas) und begründet so seinen Ruf als "eiliger Vater", den er auf über 100 Auslandsreisen festigen wird.


Juni: Wojtyła besucht erstmals als Papst Polen. Als "Kommunistenfresser" hat er maßgeblichen Anteil daran, daß die mehrheitlich fromme katholische Bevölkerung sich zunehmend vom Regime abwendet.


1980
November: Wojtyła besucht erstmals Deutschland.

1981
Mai: Wojtyła überlebt das Attentat eines türkischen Muslims, den die italienischen Behörden leichtfertig haben einreisen lassen.*


1982
Mai: Bei einem Besuch im portugieschen Wallfahrtsort Fatima ist Wojtyła erneut Ziel eines muslimischen Attentats.
Gleichwohl versäumt er es, die katholische Kirche auf die ideologische Auseinandersetzung mit dem Weltfeind Nr. 1 - dem Islam - einzuschwören.
Einzige Konsequenz ist, daß er fortan auf Reisen einen geschlossenen Panzerglaswagen - im Volksmund despektierlich "Papamobil" genannt - benutzt und sich nicht mehr von seiner altmodischen "Schweizer Garde" schützen läßt, sondern von einer Truppe taffer Totschläger Gruppe moderner Leibwächter Bodyguards in zivil.


1983
Dezember: Wojtyła besucht als erster Papst eine protestantische Kirche - die evangelisch-lutherische Christuskriche in Rom.

1986
April: In Rom besucht Wojtyła als erster Papst eine jüdische Synagoge.


1990
Auf einer Afrikareise spricht sich Wojtyła gegen Kondome aus und bringt damit schlagartig die Medien gegen sich auf. Die "Gutmenschen" werfen ihm vor, damit der weltweiten Überbevölkerung sowie der Ausbreitung der AIDS-Seuche Vorschub zu leisten.
[Die Kritiker übersehen, daß Wojtyła zugleich ein wesentlich probateres Mittel zur Eindämmung von AIDS empfohlen hat, nämlich die Meidung außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Ferner übersehen sie, daß die katholische Kirche mit einer auf Verhinderung von Nachwuchs zielenden Propaganda gerade im kinderfreundlichen Afrika chancenlos wäre gegen den sich immer stärker ausbreitenden Islam, der massiv auf die Schaffung eines Bevölkerungsüberschusses setzt, um alljährlich Millionen junge, militante Männer zur Eroberung der Welt auszuschicken, insbesondere nach Europa, und daß es, um dieser Invasion Einhalt zu gebieten, auch in Europa nicht etwa der "Verhütung", sondern der möglichst zahlreichen Förderung von Nachwuchs bedürfte. Nur böse Zungen weisen darauf hin, daß AIDS außerdem einen natürlichen Regulator gegen die Bevölkerungsexplosion in Afrika bietet, da die herkömmlichen Regulatoren - Hungersnöte und Krankheiten - durch unverantwortliche Politiker und Nicht-Regierungs-Organisationen, die regelmäßig Arznei- und Lebensmittel nach Afrika pumpen, außer Kraft gesetzt sind.]
Auch Wojtyłas Festhalten am Zölibat (Eheverbot) für Geistliche stößt auf Kritik - insbesondere Außenstehende sehen darin einen Grund für den fehlenden Priesternachwuchs.

1994
Neuerlichen Stoff zur medialen Kritik bietet Wojtyła durch sein Festhalten am Ordinierungsverbot für Frauen.
(Die schlechten Erfahrungen der evangelischen Kirchen mit weiblichen Geistlichen werden dabei geflissentlich ignoriert.**)

[Eva Brunne]

seit 1995
Wojtyła verkalkt zusehens und leistet sich in seinem letzten Lebensjahrzehnt einige peinliche Dummheiten.

1997
Wojtyła ernennt den üblen kommunistischen Haßprediger Óscar Romero zum "Diener Gottes" und leitet ein Seligsprechungsverfahren ein.

1998
Januar: Wojtyła reist nach Kuba und hebt die Exkommunikation des kommunistischen Diktators Fidel Castro - der die katholische Kirche seit Jahrzehnten brutal unterdrückt - auf.


Februar: Wojtyła empfängt Fethulla Gülen, den "türkischen Khomeini" - einen gefährlichen Haßprediger, der sich ganz offen zu seinem Ziel bekennt, die Welt unter Ausrottung aller "Ungläubigen" zu islamisieren*** - zu einer Privat-Audienz im Vatikan.


März: Wojtyła erklärt "die" Christen für mitschuldig am so genannten Holocaust.

1999
Trotz dieser Kotaus vor den "Gutmenschen" entfachen die Medien erneut eine Hetzkampagne gegen Wojtyła wegen seiner anhaltenden Gegnerschaft zum - beschönigend als "Abtreibung" bezeichneten - Mord an ungeborenen Kindern.


Als Gegengewicht veröffentlicht George Weigel eine lobhudelnde Wojtyła-Biografie mit dem Titel "Witness to Hope" (dts. Übersetzung 2002 unter dem Titel "Zeuge der Hoffnung").

[Book] [Buch]

2000
März: Wojtyła faselt ein "mea culpa" ob all der Sünden, die Christen im Laufe der Geschichte begangen haben, vor allem an Juden, Frauen und Eingeborenenvölkern.


Anschließend reist er nach Jerusalem, um an der Klagemauer zu beten.

2001
Mai: Wojtyła reist nach Syrien. Dort besucht er als erster Papst eine islamische Moschee, die Umayyaden-Moschee in Damaskus. Er ruft seinen muslimischen Freunden ein herzliches "Salam alaikum" zu, fantasiert über einen "interreligiösen Dialog" und bittet den Großmufti um Vergebung für alles, was die bösen Christen den armen Muslimen angetan haben.


11. September: Die Muslime zeigen den Christen, was sie vom "interreligiösen Dialog" halten.


2002
März: Wojtyła nimmt den "Karlspreis" der Stadt Aachen an - was bereits seit mehreren Jahren ein sicheres Indiz für die politische und moralische Unzurechnungsfähigkeit seiner Träger ist.


2004
August: Wojtyła, der sein Ende nahen fühlt, pilgert (mit Flugzeug und "Papamobil" :-) nach Lourdes.

2005
Februar: Wojtyłas - vermutlich von seinem langjährigen engsten Mitarbeiter, Kardinal Ratzinger [mit]verfaßte - Buch "Erinnerung und Identität" erscheint; erneut fallen die Medien über ihn her, da er den Mord an ungeborenen Kindern mit dem "Holocaust" vergleicht. [Sie kritisieren ihn nicht etwa, weil dies eine Verharmlosung der "Abtreibung" darstellt, sondern mit der entgegengesetzten Begründung!]
2. April: Karol Wojtyła stirbt im Apostolischen Palast zu Rom; er wird eine Woche später im Petersdom beerdigt; Ehrengast bei dieser Veranstaltung ist der blutrünstige Diktator und Völkermörder allseits beliebte Menschenfreund und Präsident von RhodesienZimbabwe Robert Mugabe.****


Zu Wojtyłas Nachfolger als Papst wird Kardinal Ratzinger gewählt, der den Namen Benedictus [in Deutschland meist ungenau: "Benedikt"] XVI annimmt.

* * * * *

2011
Mai: Wojtyła wird selig gesprochen.*****

2014
April: Wojtyła wird heilig gesprochen.***** Auch bei dieser Zeremonie ist Mugabe Ehrengast


*Obwohl der Attentäter wiederholt erklärt hat, der Mordanschlag sei ihm von Allah persönlich befohlen worden - das Motiv also ein religiöses war -, werden die Muslim-Freunde und Beschwichtiger - insbesondere in der BRDDR - bis heute nicht müde, als "Auftraggeber" den sowjetischen KGB oder sein bulgarisches Pendant zu bezeichnen.

**Wer die Person auf dem Bild rechts nicht kennen sollte: Das ist Eva Brunne, die lesbische (mit einer anderen lesbischen Geistlichen "verheiratete") Bischöfin von Stockholm, die angesichts der zu hunderttausenden nach Schweden einströmenden islamischen Invasoren"Flüchtlinge" verlangte, die Kreuze von den christlichen Kirchen zu entfernen, durch deren Anblick letztere sich in ihren "religiösen Gefühlen" verletzt fühlen könnten, und die Innenräume mit gen Mäkka ausgerichteten Gebetsteppichen auszulegen, um die braven Muslime dort beten zu lassen. Allerdings haben hartherzige, "islamofobe" Christen das bisher verhindert.
Dikigoros hat das oben bewußt zurückhaltend formuliert; andere würden vielleicht "tot geschwiegen" oder "unterdrückt" schreiben. Als die politisch-korrekte Vorzeige-Bischöfin Margot Käßmann - die sich vor allem durch Verunglimpfung der katholischen Kirche und Verharmlosung des radikalen Islam einen Namen gemacht hatte - stinkbesoffen am Steuer ihres besonders umweltfreundlichen Sportwagens erwischt und vorübergehend aus dem Verkehr gezogen wurde, hagelte es Strafanzeigen gegen die Polizeibeamten, die gewagt hatten, ein solches Sakrileg zu begehen, und gegen die Journalisten, die sich erdreistet hatten, diesen Vorfall publik zu machen. Gegen Käßmann selber wurde nicht mal ein Disziplinar-Verfahren eingeleitet; sie durfte vielmehr heimlich still, und leise - und bei vollen Bezügen - "aus persönlichen Gründen" von ihrem Bischofsamt zurück treten. (Böse Zungen meinen: Bei den Katholiken wäre sie wahrscheinlich mit einem Fußtritt nach oben zur Erzbischöfin befördert worden - schon das sei ein Grund, keine katholischen Priesterinnen zuzulassen :-)
Dikigoros verwahrt sich mit Nachdruck gegen den Vorwurf, er stelle nur Theologinnen ob ihrer Missetaten bloß und sei als "typischer Jurist" auf dem anderen Auge blind. Ihm ist durchaus bewußt, daß es auch Juristinnen (und Juristen und Theologen :-) gibt, die besoffen Auto fahren, ebenso, daß es Theologinnen (und Juristinnen :-) gibt, die das nicht tun; aber das steht hier nicht zur Debatte.

Nachtrag: Im Juni 2016 mailte jemand Dikigoros aus gegebenem Anlaß, daß es doch offenbar auch unter katholischen Männern schwule Päderasten gebe, die besoffen Auto fahren etc. Pardon, aber Sascha Lewandowski war kein Priester, geschweige denn Bischof, sondern Fußballtrainer; und der DFB hat sich bekanntlich (oder ist das etwa noch nicht allgemein bekannt?) unlängst als Schwulenverband neu definiert (erst durch die "Leipziger Erklärung" von 2007 als homofil - aber das hätte man noch als bloße "Nichtdiskriminierung der Schwulen" [miß]verstehen können -, dann durch die "Berliner Erklärung" von 2013 als unmißverständlich heterofob - übrigens auf Initiative der o.g. Sabberbine, die damals noch Bundesjustizministerin war) und allen "Homofoben" empfindliche Strafen angedroht (die auch regelmäßig gegen Vereine und Landesverbände verhängt werden, wenn im Stadion irgendetwas gesungen wird, an dem Schwule Anstoß nehmen könnten). Außerdem muß zur Ehrenrettung Lewandowskis gesagt werden, daß er - wiewohl polnischer Abstammung - das Auto, in dem er erwischt wurde, nicht gestohlen, sondern rechtmäßig erworben hatte, daß er "nur" 0,88 Promille im Blut hatte - also erheblich weniger, als die hier vorgestellten Frauen; und Männer vertragen ja mehr davon -, und daß der rumänische Strichjunge, den er dabei hatte, immerhin schon 12 Jahre alt war - da sind Zigeuner schon fast erwachsen. Und Lewandowski hatte wenigstens den Anstand, Selbstmord zu begehen und so der deutschen Justiz einen kostspieligen und peinlichen Prozeß zu ersparen. Deshalb sollte sich niemand aufregen, wenn der DFB gegen seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen eine saftige Geldstrafe verhängt, weil der die Blumen, die einige Schwule ihrem Liebling Sascha anschließend auf den Rasen der Bay-Arena legten, vorzeitig entfernen ließ - das war ein klarer Fall von anti-pädofiler Diskriminierung!

***Gülen wurde in der noch nicht re-islamisierten Türkei als potentieller Terrorist betrachtet und entzog sich einer Strafverfolgung durch Flucht außer Landes. Inzwischen lebt er in den USA, wo ihm der Krypto-Muslim Barack Hussein Obama Asyl als "politisch Verfolgtem" gewährt. Gülen richtet nicht nur in den USA, sondern in der ganzen Welt - bevorzugt in Mitteleuropa - Koran-Schulen ein, wo er seine "Talibän [Schüler/Studenten]" auf den - angeblich nur "geistigen" - Jihād gegen die Ungläubigen vorbereitet. In Staaten, wo es ihm gelingt, kriminelle Elementepolitisch einflußreiche KomplizenVerbündete zu finden, werden diese Jihādī-Kaderschmieden sogar mit Milliarden Steuergeldern subventioniert, und ihr Abschlußzeugnis wird als Berechtigung zum Hochschulstudium anerkannt. In der BRDDR unterhält seine "Hizmet"-Bewegzung - die dort ca. 150.000 Anhänger haben soll - 30 offiziell anerkannte Oberschulen sowie 150 als "Nachhilfevereine" getarnte Dependencen. Zu Gülens prominentesten Statthaltern zählen u.a. der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (GAL) und die ehemalige CDU-Bonzin Rita Süssmuth, die sich ganz offen zu seinen Zielen bekennt und sich nicht einmal von seinen Mordaufrufen gegenüber "Ungläubigen" distanziert.

[ein Stück Dreck] [zwei Stück Dreck] [ein Stück Dreck zum Dritten]

****Mugabe war bereits während des Pontifikats von Wojtyła stets ein gern gesehener Gast und blieb es auch während der Ära Ratzinger und der Ära Bergoglio ["Franciscus"].

[Papst Franziskus verneigt sich tief vor dem großen Staatsmann Mugabe, seinem Ehrengast]

Der Vatikan war und ist Mugabes Einfallstor nach Europa, da ihm alle anderen Staaten ob seiner Verbrechen die Einreise verweigern oder keine Flugverbindungen nach "Zimbabwe" unterhalten. Er pflegt vom Vatikan aus in die Schweiz weiter zu reisen, wo er seine Privatkonten - prall gefüllt mit Entwicklungshilfegeldern vor allem aus der BRDDR - unterhält; es geht also nicht etwa um eine geschäftliche Verbindung Mugabes mit der Vatikanbank. Dikigoros hat nie heraus gefunden, welche gemeinsamen Leichen der Negerhäuptling mit den katholischen Päpsten im Keller hat - wer es weiß oder zu wissen glaubt, kann ihm ja mal mailen.

*****Die Selig- und Heiligsprechungen hatten bereits unter Wojtyła inflationäre Ausmaße angenommen; er hatte sage und schreibe 1.338 neue Selige und 482 neue Heilige ernannt. Für jedes dieser Verfahren erhebt der Vatikan eine Gebühr, die "je nach Aufwand" zwischen 50.000.- und 250.000.- Euro liegt. Dieser "Aufwand" besteht in der Prüfung von vollbrachten "Wundern" - wobei die Anforderungen im Laufe der Zeit immer bescheidener wurden. Am beliebtesten ist die "Wunderheilung". Inzwischen genügt es, wenn irgend jemand behauptet, er sei mit Hilfe eines "selig" oder "heilig" zu Sprechenden von einer Krankheit genesen - wobei jene Krankheit weder durch ärztliche noch (in Anbetracht der ärztlichen Schweigepflicht) sonstige Akten belegt werden muß. Damit ist der Selig- und Heiligsprechungs-Rummel zur wichtigsten Einnahmequelle des Vatikans geworden - vergleichbar mit dem mittelalterlichen Devotionalienhandel (mit "echten" Splittern oder Nägeln vom Kreuz Christi) nach den Kreuzzügen oder dem Ablaßhandel in der frühen Neuzeit. [Bei Wojtyłas Amtsantritt war die Haupteinnahmequelle des Vatikan noch der Gewinn des "Banco Ambrosiano", über dessen Netzwerk von Tochterbanken die Drogengelder der Mafia gewaschen wurden. Dieses Bankhaus wurde jedoch, nachdem jene Geschäfte öffentlich bekannt und damit unmöglich gemacht wurden, 1987 liquidiert.] Für die Anstragsteller sind die vom Vatikan überhobenen erhobenen Gebühren offenbar kein Hindernisgrund - sie gehen davon aus, daß der Pilger-Tourismus diese Kosten im Laufe der Zeit wieder einspielt.


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