Johannes Steinhoff

(15.09.1913 - 21.02.1994)

[Johannes Steinhoff]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1913
15. September: Johannes Wilhelm Steinhoff wird als drittes Kind und ältester Sohn des Kaufmanns Heinrich Steinhoff und seiner ersten Ehefrau Martha, geb. Türk, in Bottendorf bei Roßleben (Thüringen) geboren.

1918
Am Ende des Ersten Weltkriegs stirbt Steinhoffs Mutter - mit 66 36 Jahren - wie viele Millionen Mitteleuropäer (mehr als durch Kampfhandlungen).
Die Briten haben auch nach dem Waffenstillstand die Hungerblockade gegen Deutschland aufrecht erhalten, wodurch es zum Massensterben an einer simplen Grippe kam.*

1919
Das Friedensdiktat von Versailles verbietet den Deutschen das Motorfliegen.

1923-32
Steinhoff besucht das Gymnasium in Roßleben.
In der Literatur wird diese Bildungsanstalt gerne als "Klosterschule" bezeichnet - was sie früher mal war, aber schon längst nicht mehr ist. Bereits als sie eine Generation zuvor "Hitlers Finanzminister" Schwerin v. Krosigk besuchte, war sie ein humanistisches Gymnasium mit romanischem und neusprachlichem Zweig, d.h. man konnte dort [Alt-]Griechisch, Lateinisch, Englisch und/oder Französisch lernen. (Dikigoros hat eine ähnliche Einrichtung besucht und würde sich gegen die Bezeichnung "Jesuitencolleg" - was sie früher mal war - nachdrücklich verwahren.)

1932
Nach dem Abitur nimmt Steinhoff ein Lehramtsstudium (Fächer: Germanistik und Sport) an der Universität Jena auf.

1933
30. Januar: Nachdem Reichspräsident Paul v. Hindenburg den Führer der Mehrheitsfraktion im Reichstag, Adolf Hitler, zum Kanzler einer "Koalition der Nationalen Einheit" berufen hat, nimmt das Reichswehr-Ministerium unter den Generälen v. Blomberg und v. Reichenau das bereits von allen "Weimarer" Regierungen geplante Abschütteln der "Fesseln von Versailles" in Angriff. Dazu zählt u.a. der Aufbau einer Luftwaffe.

1934
April: Steinhoff bricht sein Studium ab und tritt in die Reichsmarine ein, wo er zum "Seeflieger" ausgebildet wird.

1935
März: Nach Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit (Aufhebung der Beschränkung des Heeres auf 100.000 Mann, Wiedereinführung der allgemeinen Wehrdienstpflicht) werden in der neu geschaffenen Wehrmacht Luftstreitkräfte aufgestellt.


Steinhoff wechselt als Oberfähnrich zur Luftwaffe.

1936
April: Steinhoff wird zum Leutnant befördert.

1938
Januar: Steinhoff wird zum Oberleutnant befördert und zum Staffelkapitän im Lehrgeschwader 1 ernannt.

1939
April: Steinhoff heiratet Ursula, geb. Daevers. (Aus der Ehe gehen zwei Kinder hervor.)
August: Steinhoff wechselt als Staffelkapitän zum Lehrgeschwader 2, das sich auf Nachjagd spezialisiert.
September: Nach Beginn des Polenfeldzugs erklären Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg (nicht aber der Sowjet-Union, als infolge des Hitler-Stalin-Paktes auch die Rote Armee in Polen einmarschiert), der sich bald zum Zweiten Weltkrieg ausweitet.

1940
Februar wird zum Staffelkapitän im Jagdgeschwader 52 ernannt.
ab Mai: Als solcher nimmt er am Frankreich-Feldzug und an der anschließenden "Luftschlacht über England" teil.
Steinhoffs persönliche Erfolge nehmen sich dabei äußerst bescheiden aus: Bis Jahresende bringt er es auf ganze zwei Abschüsse - wobei er den ersten bereits Ende 1939 gegen eine lahme Ente einen britischen Wellington-Bomber über der Nordsee erzielt hatte. Er entgeht nur knapp einer Rückversetzung zu den Nachtjägern.
(Im nächsten Halbjahr sollten noch magere weitere sechs Abschüsse hinzukommen - andere Jagdflieger schafften ein vielfaches. Diesbezüglicher Neid könnte auch ein - wenn nicht sogar der - Grund gewesen sein, weshalb Steinhoff als Vorgesetzter mit wesentlich besseren Jagdfliegern wie Hans-Joachim Marseille und Walter Krupinski nicht zurecht kam und sie "aus disziplinarischen Gründen" weglobte.)

1941
Juni: Zu Beginn des Rußland-Feldzugs wird Steinhoff mit seiner Einheit an die Ostfront verlegt, wo seine Abschußzahlen sprunghaft ansteigen.
August: Nach 35 Luftsiegen wird Steinhoff das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.
Dezember: Nach seinem 50. Luftsieg wird Steinhoff zum Hauptmann befördert.

1942
Februar: Steinhoff wird zum Gruppenkommandeur ernannt - noch immer im 52. Jagdgeschwader, das maßgeblichen Anteil an der Eroberung der Krym durch General Erich v. Manstein hat.


September: Nach seinem 100. Luftsieg wird Steinhoff das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen.
ab November: Nach der Einkesselung der 6. Armee bei Stalingrad wird Steinhoffs Geschwader als Jagdschutz für die den Kessel anfliegenden Versorgungstransporter eingesetzt.

1943
Februar: Stalingrad kapituliert; die Kriegswende zeichnet sich immer deutlicher ab.
Im Laufe des Jahres fallen die ersten deutschen Großstädte alliierten Terror-Bombardements zum Opfer. Adolf Galland, der General der Jagdflieger, erkennt, daß die Kriegsniederlage nur abgewendet werden kann, wenn die Rüstung massiv auf die Produktion von Jagdflugzeugen umgestellt wird. (Die Luftwaffe, die mehr oder weniger auf dem Stand des Spanischen Bürgerkriegs stehen geblieben ist, ist den Alliierten inzwischen qualitativ und quantitativ hoffnungslos unterlegen.) Er dringt mit dieser Auffassung jedoch beim Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Reichsmarschall Hermann Göring ebenso wenig durch wie bei Hitler, der statt dessen auf die Produktion von Bombern, Flugbomben und Raketen zwecks "Vergeltung" setzt.
Mai: Steinhoff wird zum Major befördert und als Kommodore des Jagdgeschwaders 77 nach Süditalien verlegt.
Er kann jedoch weder die Kapitulation der Heeresgruppe Afrika im Kessel von Tunis noch die anschließende Landung alliierter Invasionsverbände auf Sizilien verhindern - die Verluste unter den deutschen Piloten sind verheerend.

1944
Juli: Nach mittlerweile über 150 Luftsiegen werden Steinhoff die Schwerter zum Eichenlaub verliehen; er wird zum Oberstleutnant befördert.
Oktober: Steinhoff wird zum Oberst befördert. Er nimmt an der Erprobung der Prototypen des neuartigen Düsenflugzeugs Me 262 teil und erkennt, daß mit dieser - einzigen echten - Wunderwaffe eine Wende im Luftkrieg noch möglich wäre, wenn sie als Jagdflugzeug eingesetzt und in ausreichenden Mengen produziert würde. Hitler und Göring entscheiden jedoch, daß sie als Jagdbomber gebaut wird - eine der am schwersten wiegenden Fehlentscheidungen auf dem Gebiet der Rüstungspolitik, die den Ausgang des Zweiten Weltkrieges (und seine Folgen für die deutsche Zivilbevölkerung) maßgeblich beeinflußt.**


1945
Januar: Galland - als General der Jagdflieger entlassen - baut eine Düsenjäger-Einheit auf, der auch Steinhoff angehört. Dieser gelingen allerdings nur noch punktuelle Erfolge, da die angespannte Treibstofflage kaum noch eine praktische Ausnutzung der theoretischen Überlegenheit zuläßt.
April: Bei einem verunglückten Startversuch geht Steinhoffs Maschine in Flammen auf; er erleidet schwere Verbrennungen und verbringt die nächsten zwei Jahre im Lazarett - was ihm die Kriegsgefangenschaft erspart, die z.B. seine Jagdflieger-Kameraden Hans-Joachim Herrmann und Erich Hartmann zehn Jahre lang erdulden müssen.***
Mai: Die Wehrmacht kapituliert bedingungslos; das Deutsche Reich wird ausgelöscht befreit und in vier BesatzungsBefreiungszonen aufgeteilt.

1948
Steinhoff [...]

1949
April: Die USA gründen mit einem knappen Dutzend ihrer Vasallen-Staaten die "North Atlantic Treaty Organization [NATO]" (auf Deutsch meist als "Atlantikpakt" bezeichnet).
Mai: Aus den drei westlichen Befreiungszonen wird die "Bundesrepublik Deutschland" gebildet - ein nicht-souveräner Marionettenstaat der Alliierten.

1953
Nach der de-facto-Niederlage der USA im Korea-Krieg**** beginnt man in Washington D.C. darüber nachzudenken, wie man am besten wieder "the Germans to the front [die Deutschen an die Front]" gegen China schicken kann - wie schon einmal vor 53 Jahren beim "Boxer-Aufstand".

[Die Deutschen an die Front!]
(Das Gemälde ist a-historisch: Die Deutschen kamen zu spät, um den Rückzug auf Tientsin zu decken.)

Steinhoff [...]

1955
Mai: Die UdSSR schließt mit einem knappen Dutzend ihrer Vasallen-Staaten einen "Vertrag über gegenseitigen Beistand" (auf Deutsch meist als "Warschauer Pakt" bezeichnet).
Neugründung der Luftwaffe im Rahmen der "Bundeswehr".

1956
Die USA und die UdSSR leisten einander Beistand, indem sie gegen den Versuch der NATO-Mitglieder England und Frankreich, von Israel aus die Verstaatlichung des Suez-Kanals durch Ägypten militärisch zu unterbinden, gemeinsam intervenieren.
(Den Aufstand in Ungarn werfen die Sowjet-Truppen dagegen auch ohne Hilfe der USA mühelos nieder.)

1961
Steinhoff [...]

1966
September: Steinhoff wird Inspekteur der Luftwaffe.
Als solcher nimmt er die lang andauernde Affäre um den Witwenmacher "Starfighter" F 104 der US-Firma Lockheed (über die Dikigoros an anderer Stelle schreibt - dort in Fußnote 4) auf die leichte Schulter - er selber fliegt ihn, wohl aufgrund seiner Erfahrung mit der zum Jagdbomber umgerüsteten Me 262, problemlos und unfallfrei -, was ihn letzten Endes die angedachte Ernennung zum Generalinspekteur der Bundeswehr kostet.

1969
Steinhoff veröffentlicht "Die Straße von Messina. Tagebuch des Kommodore". (Das Buch erlebt mehrere Auflagen. Eine Übersetzung ins Englische erscheint erst 2004 - zehn Jahre nach seinem Tod.)
Kommentar von Dikigoros' Vater Urs: "Von den deutschen Jagdflugzeugen, die da so malerisch abgebildet sind, habe ich damals nichts gesehen. Kein Wunder, daß wir praktisch ohne Luftschutz waren, wenn der Kommodore sich im Bunker verkroch, um Tagebuch zu schreiben!"*****


(Steinhoff erzielte von Juni bis August 1943 ganze acht Abschüsse, davon vier binnen drei Minuten gegen die veralteten "Gabelschwanzteufel" P-38 Lightning, die daraufhin aus den Luftkämpfen abgezogen und nur noch für Tiefflieger-Angriffe auf wehrlose Zivilisten eingesetzt wurden - also als Mordwerkzeuge. Dikigoros schreibt darüber an anderer Stelle mehr - in den Fußnoten 5 und 6.)

1971
Januar: Steinhoff wird Vorsitzender des NATO Military Committee.
(Böse Zungen behaupten, daß die Heirat seiner Tochter Ursula mit dem einflußreichen US-Senator Michael Bird für diese Ernennung nicht ganz unwichtig war. Mindestens ebenso wichtig dürfte indes gewesen sein, daß Charles de Gaulle - der sich jeglicher Besetzung höherer NATO-Posten mit Deutschen vehement widersetzt und u.a. General Speidel als Oberbefehlshaber der NATO-Landstreitkräfte in Mitteleuropa "abgesägt" hatte - endlich abgekratzt nicht mehr Präsident von Frankreich war.)

1972
Die Bundesregierung verleiht Steinhoff das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. (Die "Nazi-Orden" aus dem Zweiten Weltkrieg darf man ja in der BRD nicht mehr tragen :-)

1974
März: Steinhoff wird vorzeitig (mit erst 60 Jahren) in den Ruhestand versetzt - angeblich auf eigenen Wunsch.
(Den wahren Grund dafür hat Dikigoros nie heraus bekommen. Wer ihn kennt - oder zu kennen glaubt - darf ihm aber gerne mailen - er wird ihn dann hier nachtragen.)
Juni: Steinhoff wechselt in den Aufsichtsrat der Dornier-Werke. (Drei Jahre später übernimmt er dessen Vorsitz.)

1976
Steinhoff veröffentlicht "Wohin treibt die NATO?".

[Wohin treibt die NATO? dtv-Ausgabe 1978]

Er äußert Besorgnis wegen der Militär-Strategie der USA, welche ihm die Sicherheit Westeuropas angesichts der Bedrohung durch die UdSSR nicht mehr hinreichend zu gewährleisten scheint.

1977
Diese Besorgnis verstärkt sich noch, als der Politclown Erdnußfarmer und Oberleutnant zur See a.D. Peanuts Jimmy Carter neuer US-Präsident wird.


Steinhoffs Worte fallen indes nicht auf taube Ohren.

1983
Dezember: Der neue (seit 1981) US-Präsident Ronald Reagan setzt den - bereits seit vier Jahren auf geduldigem Papier stehenden - "NATO-Doppelbeschluß" zur Nachrüstung in die Praxis um, die - seit 50 Jahren, auch im "kalten Krieg", aufrecht erhaltenen - Lebensmittel-Lieferungen an die UdSSR aus und einen Rüstungswettlauf in Gang, der letztere schließlich in den wirtschaftlichen Ruin treibt.

1991
Der "Warschauer Pakt" wird aufgelöst; die UdSSR - laut ihrer Nationalhymne ein "unzerbrechlicher Bund freier Republiken" - zerbricht.


(Das hätten die USA schon ein halbes Jahrhundert früher haben können - ohne daß es sie einen Cent gekostet hätte -; aber der Haß auf Deutschland war damals halt noch größer als der auf Rußland.)

1994
21. Februar: Johannes Steinhoff stirbt in Wachtberg-Pech bei Bonn.

1997
September: Das Jagdgeschwader 73 wird nach Steinhoff benannt und darf diesen Namen auch weiter führen, als wenig später die Berliner Quasselbude hochwohllöblichen Abgeordneten des Berliner Bundestags mit ihrer rot-grünen Mehrheit beschließen, alle deutschen Berufsoffiziere des Zweiten Weltkriegs, die nicht nachweislich Deserteure, Verräter oder "Widerstandskämpfer" waren, zu "Nazi-Offizieren" zu erklären und ihr Andenken auszulöschen - eine Entscheidung, der z.B. die Jagdflieger Helmut Lent und Werner Mölders zum Opfer fallen -, insbesondere alle nach ihnen benannten militärischen Einrichtungen und/oder Kampfverbände umzubenennen nach verdienten Feinden Deutschlands.******

ab 1998
Die NATO weitet sich mit Riesenschritten gen Osten aus - Steinhoffs diesbezügliche Sorgen scheinen also unbegründet gewesen zu sein.


*An der so genannten "Spanischen Grippe" starb niemand, dessen Körper nicht durch lang anhaltende Überanstrengung, Schlafmangel und/oder Mangelernährung nachhaltig geschwächt war. (Ebenso wie 100 Jahre später an der "Corona-Pandemie" niemand starb, dessen Körper nicht geschwächt war durch hohes Alter, schwere Vorerkrankungen und vor allem die Pseudo-"Impfung" mit der tödlichen mRNA-Spritze, die das Immunsystem zerstörte.) Dies wurde allseits tot geschwiegen, weil nicht heraus kommen sollte, daß davon auch Soldaten und Zilivisten der Entente-Staaten betroffen waren, die schlecht ernährt und abgekämpft bzw. überarbeitet waren. Nur in Spanien - das neutral geblieben war, keine Hungersnot und daher auch keine Grippe-Toten zu beklagen hatte - wurde darüber offen berichtet; daraus resultierte der irreführende Name.
PS: Um besserwisserischen E-mails aus Limeyland vorzubeugen: Nein, die Hungersnot in Mitteleuropa lag nicht allein an der britischen See-Blockade; sie war vielmehr in großen Teilen "hausgemacht". Dikigoros schreibt auch darüber an anderer Stelle mehr - dort in Fußnote 8 unter den Stichwörtern "Steckrüben-Winter" und "Schweinemord".

**Es ist festzuhalten, daß die maßgeblichen "Macher" der Bundeswehr Hitlers Fehler in diesem Punkt wiederholt haben, wie sich exemplarisch am Beispiel des "Starfighters" zeigte: Die Me 262 war ein überragendes Flugzeug, das man jedoch im Hinblick auf einen Einsatz als [Jagd-]Bomber mit so viel überflüssigem Ballast ausstattete, daß sie für Piloten, die ihr Leben lang nur Propeller-Maschinen geflogen waren, kaum zu handhaben war - vom dadurch erhöhten Bedarf an Treibstoff, der in Deutschland gegen Kriegsende knapp war, ganz zu schweigen. Auch die Lockheed F-104G war ein gutes Flugzeug, mit dem es so, wie es ursprünglich konstruiert und von der U.S. Air Force einsetzt wurde, nie nennenswerte Probleme gab. Die Bundes-Luftwaffe bestand jedoch auf einer zusätzlichen Ausstattung mit allerlei überflüssigem Klimbim, der das Gewicht beträchtlich erhöhte und die Manövrierfähgkeit entscheidend herab setzte. Die vielen Abstürze, die daraus resultierten, lassen sich aus einer Kombination dieses verfehlten Umbaus und Versagen der dadurch überforderten Piloten erklären.

***Immerhin überleben die beiden. Dagegen wird Steinhoffs Stiefbruder Rolf 1945 in [west-]alliierter Kriegsgefangenschaft zu Tode gefoltert - das "normale" Schicksal deutscher Berufsoffiziere. Dikigoros schreibt darüber an anderer Stelle mehr - dort in Fußnote 8.

****Es wird zwar kein fauler Friede geschlossen, wohl aber ein fauler Waffenstillstand: Die nördliche Landeshälfte mit ihren reichen Bodenschätzen und der von den Japanern aufgebauten Schwerindustrie fällt an Rot-China, das dort einen kommunistischen Marionettenstaat errichtet; die südliche Hälfte - von drei Jahren Krieg schwer gezeichnet - bleibt noch lange ein Klotz am Bein der USA, der hauptsächlich von Entwicklungshilfe lebt.

*****Fast alle Wasserfahrzeuge der Achsenmächte, die versuchten, von Sizilien über die Straße von Messina ans italienische Festland zu entkommen, wurden von alliierten Bombern versenkt. Durch kam nur, wer den - scheinbar aussichtslosen - Versuch unternahm, auf einem kleinen Schlauchboot ans andere Ufer zu paddeln, das den Alliierten keine Bombe wert war (und das auch nicht so leicht zu treffen war :-), wie Urs und einige seiner italienischen Kameraden. (Nach heutiger Diktion alles ganz böse, fanatische Fascisten, die sich - anders als das Gros ihrer Landsleute - nicht in Gefahr alliierte Gefangenschaft begeben und darin umkommen wollten.) Ihre Wut auf die eigenen Luftstreitkräfte - "Feiglinge und Versager" - war verständlicher Weise grenzenlos.

******Diese Entscheidung wird auch nicht revidiert, als das Berliner Verbrecherregime die gut-demokratische Bundesregierung im "besten Deutschland aller Zeiten" (Originalzitat Kanzler Scholz anno 2022 beschließt, in den seit acht Jahren andauernden Vernichtungskrieg des Putschistenregimes von Kijiw gegen die russischsprachige Zivilbevölkerung im Donetsbecken einzugreifen - auf Seiten der jüdischen Massenmörder, gegen deren christlich-orthodoxen Opfer.
(Im Zeitpunkt dieses Eingreifens hatte das Donetsbecken bereits über 40.000 Tote und über 10 Millionen Vertriebene/Geflüchtete zu beklagen. In den nächsten vier Jahren sollten weitere 2 Millionen Tote und 20 Millionen Flüchtlinge hinzu kommen. Dikigoros kann sich des bösen Verdachts nicht erwehren, daß interessierte Kreise versuchen, mit diesem Bruderkrieg das letzte große weiße christliche Volk, nämlich das russische - dem sich auch alle anständigen "Ukraïner" zugehörig fühlen - auszurotten; und dieser Verdacht erhärtet sich mit jedem Tag, an dem dort weiter gekämpft wird. Die Bevölkerungszahl des Grenzlands, die bei Dikigoros' erstem Besuch noch über 50 Millionen betrug, ist inzwischen auf unter 20 Millionen gesunken.)


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