POL POT
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*Früher war das völlig herrschende Meinung - lediglich der genaue Zeitpunkt bzw. die genaue Dauer war strittig und die Frage, ob er den Status eines "Mönchs" erlangte oder nicht oder doch. Inzwischen thematisiert man das nicht mehr so gerne und übergeht es lieber mit Stillschweigen, denn heuer lautet die Parole: Alle Buddhisten sind gute, friedliche Menschen. Darf Dikigoros dagegen halten? Bitte sehr: Die größten Politverbrecher der Weltgeschichte vor Beginn des 21. Jahrhunderts waren Buddhisten! Über einen von ihnen - den frühesten, von dem die überlieferte Geschichte weiß - schreibt Dikigoros
an anderer Stelle
ausführlicher; Ihr kennt ihn vielleicht - oder glaubt, ihn zu kennen - unter dem Namen "Ashoka". Aber diese Seite ist ja Bestandteil einer Sammlung von Politiker-Lebensläufen des 20. Jahrhunderts, also läßt Dikigoros die zwischen dem und Mao, Hô und Pol Pot liegenden mal beiseite, obwohl es keineswegs Ausnahmen waren, die etwa irgend eine Regel bestätigt hätten. Nein, der Buddhismus ist - in all seinen Varianten - bereits von der Grundidee her eine Religion des Bösen, eine Pervertierung dessen, was im Westen oberflächlich als "Hinduïsmus" bezeichnet wird. Inder wissen um/glauben an den "ewigen Kreislauf [sanatan dharm]" des Lebens. Über dessen theoretisches Fundament will Dikigoros hier nicht schreiben, wohl aber über die praktischen Auswirkungen: Wer überzeugt ist, daß er im nächsten Leben in eine bessere oder schlechtere Existenz hinein geboren wird, je nachdem, wie er sich im gegenwärtigen Leben aufführt, der bemüht sich, ein guter Mensch (also das Gegenteil von einem
"Gutmenschen"
:-) zu sein. Der Buddhismus vertritt nun aber die These, daß man aus diesem Kreislauf ausbrechen - ihn "überwinden" - könne; und dann ist es völlig egal, ob man Gutes oder Böses tut - man geht ja ins Nirwana sein! Deshalb konvertierte Āshok - so hieß er richtig - gegen Ende seines Lebens zum Buddhismus, denn er wollte ja nicht als Küchenschabe wiedergeboren werden! Und alle Buddhisten denken notwendiger Weise ebenso: Nach uns die Sintflut! **2020 bezeichnet eine vom Berliner BRDDR-Regime kontrollierte Verblödungs-Plattform, die sich rühmt, ein "Lexikon" zu sein, mit der einem solchen angemessenen "Neutralität" Lon Nol als "unpopulär, inkompetent und korrupt". 1971 beschrieb die (sozial-liberale) Bonner Bundesregierung in der 144. Ausgabe ihrer Reihe Informationen zur politischen Bildung ("Südostasien: Geschichte und Gegenwart") das Land unter Lon Nol dagegen wie folgt: "Von allen südostasiatischen Staaten bietet Kambodscha dem Kommunismus die geringsten Angriffspunkte für eine Sozialrevolution, denn Kambodscha ist ein vom Buddhismus geprägtes Bauernland, in dem über 90% der Bauern auf eigenem Grund und Boden sitzen und in dem es keine krassen Unterschiede in Hinsicht auf Bildung und Einkommen gibt." 1975 schrieb Dikigoros an den Rand seines Exemplars: "So kann man sich täuschen!" Dann strich er aus der eine Seite zuvor abgedruckten Liste der "selbständigen Staaten Südostasiens" die Republik [Süd-]Vietnam, so wie er irgendwann nach dem 1990 erfolgten Anschluß der BRD an die DDR die erstere Staatsbezeichnung aus seinem Wortschatz strich.
***Dikigoros schreibt das für all diejenigen, die Sihanouk - der sich gewiß in einer weitaus schwierigeren Lage befand - vorwerfen, ein gleiches getan zu haben. Wie kontrovers Sihanouks Verhältnis zu den roten Khmer diskutiert wurde, zeigt ein Blick in die zeitgenössische Literatur: Während z.B. John Barron und Anthony Paul in "Murder of a Gentle Land. The Untold Story of Communist Genocide in Cambodia [Die Ermordung eines sanften Landes. Die verschwiegene Geschichte des kommunistischen Völkermordes in Kambodiyā]" und François Ponchaud in "Cambodia year zero [Kambodiyā im Jahre null]" die Verbrechen der Regierung schonungslos anprangern,
****Das gilt auch für das so genannte "Khmer Rouge Tribunal", das Ende des 20. Jahrhunderts auf Betreiben der UNO
*****Um sich nicht dem Verdacht auszusetzen, mit der voraufgehenden Fußnote einseitige Justiz-Schelte gegen die UNO und deren juristische "Aufarbeitung" der Khmer-Rouge-Verbrechen betreiben zu wollen, erwähnt Dikigoros der guten Ordnung halber, daß es um die Aufarbeitung der "Corona"-Verbrechen in der EU und der BRDDR (und anderswo im so genannten
"Wertewesten")
um keinen Deut besser bestellt ist.
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